Währungen

„Macht hoch den Zins, den Spread macht weit“

USD: Die Zinserhöhung der Fed von 25 Basispunkten heute ist schon längere Zeit eingepreist. Die Spreadausweitung zur Eurozone ist für den Markt und für den Dollar also nicht relevant. Die Frage ist vielmehr, was die Fed für die Zukunft signalisiert. Vermutlich nichts. Oder genauer gesagt: nicht viel Neues. Und dies aus zwei Gründen:

(1) Diese Sitzung mit anschließender Pressekonferenz und...

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Süßer die Preise nie klingen – Inflationsdaten im Fokus

GBP: GBP-Händler blicken auf den am Donnerstag beginnenden EU-Gipfel. Nach den hektischen Verhandlungen vergangene Woche sieht alles danach aus, dass dort grünes Licht für Verhandlungen über die Zukunft der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der EU und Großbritannien gegeben wird. Wie mein Chef gestern erläuterte, ist das getreu dem Motto: „wer verhandelt, kann erfolgreich sein, wer nicht...

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Gute, neue Mär – aber wo ist die Wirkung?

USD: Die Devisenmarkt-Reaktion auf den US-Arbeitsmarktbericht am Freitag war ideales Anschauungsmaterial für die Art und Weise, wie der Markt momentan tickt. Zur Erinnerung: Die Zahl der im November neu geschaffenen Stellen – früher die wichtigste Zahl auf dem monatlichen Datenkalender jedes FX-Händlers – fiel mit 228 Tsd. deutlich höher aus, als die allermeisten Analysten erwartet hatten (Median...

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Woher nehmen wenn nicht stehlen

USD: Es tut sich was in Washington. Ein Government Shutdown konnte erneut verhindert werden (zumindest für die nächsten zwei Wochen). Es wurden wichtige Fortschritte bei der Steuerreform erzielt. Und nun will die Regierung Medienberichten zufolge als nächstes die von US-Präsident Donald Trump versprochenen Infrastrukturinvestitionen angehen. Kein Wunder also, dass der Markt in USD-positiver...

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Alle Jahre wieder

EUR: Alle Jahre wieder, kurz vor Jahreswechsel, ereignet sich am Devisenmarkt dasselbe Spiel: Die Terminaufschläge für EUR-USD-Devisentermingeschäfte entkoppeln sich zunehmend von der Zinsdifferenz. Die Ursache ist leicht erklärt: Eine unsinnige Regulatorik, die Grenzen für Bilanzkennzahlen und Abgaben an Jahresendbeständen von Bilanzen festmacht, führt zu hektischen Liquiditätsoperationen kurz...

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