Währungen

Devisenmarkt: Gerüchte über Yellens Statement vor dem Kongress

Was wird Yellen sagen?

Die Journalisten einer großen amerikanischen Tageszeitung wollen erfahren haben, was die designierte US-Finanzministerin Janet Yellen morgen bei der Anhörung im Kongress zu sagen plant. Zugegeben, das ist ein journalistischer Coup, der Beachtung verdient. Inhaltlich ist das, was die Journalisten da entdeckt haben, aber so ziemlich das, was man sowieso erwarten durfte: dass…

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Devisenmarkt: Vom lahmen Entlein zum stolzen Stimulus-Schwan

Bidens Stimulus-Plan und der USD-Ausblick

Durch den Doppelsieg der Demokraten bei den Senats-Stichwahlen in Georgia am 5. Januar und der damit verbundenen demokratischen Senatsmehrheit hat sich die Biden-Präsidentschaft von einer lahmen Ente in einen stolzen Staatsausgaben-Schwan mausern können. Gestern veröffentlichte der designierte Präsident seinen ersten Entwurf für ein weiteres Hilfspaket im…

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Devisenmarkt: Im Moment nur spannende Dollar-Themen

Der Dollar bleibt im Fokus

Ich weiß nicht, ob es Ihnen auch so geht, aber in der letzten Zeit ist mein Fokus fast ausschließlich auf den USD gerichtet, sodass ich mich frage: was gibt’s denn eigentlich aktuell zum Euro zu sagen? Ehrlich gesagt, im Vergleich zum Dollar wirklich nicht so viel. Zumindest nichts, was den Eurokurs wirklich markant treiben könnte. Wirklich relevant ist beispielsweise…

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US-Renditen maßgeblicher Treiber für USD

US-Renditen maßgeblicher Treiber für USD

Maßgebliche Treiber für den USD sind aktuell weiterhin die US-Renditen. Nach einem eher ruhigen Start in den gestrigen europäischen Handel gab der USD am Nachmittag nach, als die 10-jährige US-Staatsanleihenrendite fiel. Die heutigen US-Inflationsdaten dürften die USD-Wechselkurse wohl wenig beeinflussen. Zwar erwarten unsere Volkswirte für den Dezember…

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EUR/USD – im Korrekturmodus

Das Währungspaar EUR/USD hatte im Jahr 2018 ein Mehrjahreshoch bei 1,2555 USD markiert und anschließend einen Abwärtstrend etabliert, der die Notierung bis auf im vergangenen März verzeichnete 1,0636 USD zurückwarf. Mit dem im Juli gelungenen Anstieg über die wichtige Widerstandszone bei 1,1495-1,1570 USD wurde eine übergeordnete Umkehrformation komplettiert, so dass die Euro-Bullen wieder die…

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Devisenmärkte: Starker US-Dollar lässt andere Notenbanken aufatmen

Starker US-Dollar lässt andere Notenbanken aufatmen

Die steigenden US-Renditen verliehen dem Dollar auch gestern Auftrieb, was so einige Zentralbanker dieser Tage besser schlafen lassen dürfte. Beispielsweise bei der Reserve Bank of Australia, der Bank of Japan oder auch der EZB. Schließlich hatte der zuvor schwache Dollar dort für ziemliches Unbehagen gesorgt. Denn ein schwacher Dollar heißt…

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Wie viel mehr USD-Erholung ist drin?

Steigende US-Renditen: Warum sie dem Dollar Auftrieb verleihen

In der letzten Woche fiel der EUR-USD-Wechselkurs von Niveaus um 1,2350 in den Bereich um 1,22. Heute Morgen geht’s weiter bergab. Wie meine Kollegin schon am Freitag an dieser Stelle erläuterte: Grund für die neue Attraktivität der US-Währung sind die steigenden US-Renditen. Warum?

Dollars und Euros sind nur bedruckte Papierschnipsel.…

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Dollarstärke trotz positiver Konjunkturaussichten?

Dollarstärke trotz positiver Konjunkturaussichten?

Wir haben in den vergangenen Wochen an dieser Stelle oft genug erklärt, dass die Aussicht auf eine schnellere US-Konjunkturerholung aufgrund steigender Inflationsrisiken aktuell eher negativ auf den US-Dollar wirkt. Nachdem sich die Demokraten nun eine, wenn auch knappe, Mehrheit im US-Kongress sichern konnten, was weitere fiskalische…

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Schwarzer Tag in Washington

Unruhen in Washington ohne Konsequenzen für den Devisenmarkt

Es war zu befürchten, dass sich die Zertifizierung der Wahlergebnisse des Electoral Colleges – eigentlich eine reine Formalie – hinziehen würde. Dass gewaltsame Proteste und eine notwendige Evakuierung des Kapitols in Washington den Prozess um Stunden verzögerten und zur Veröffentlichung der TagesInfo im US-Repräsentantenhaus erst der…

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Devisenmärkte: Der G7-Konsens ist gefährdeter denn je

Wie viel Yen-Stärke ist erlaubt?

Vor einigen Wochen gab es Presseberichte, nach denen Japans Premierminister Yoshihide Suga das MOF (das japanische Finanzministerium) angewiesen hätte, USD-JPY-Wechselkurse unter der Marke von 100 zu verhindern. Und dann gibt’s noch den Kabinettsbericht, der darlegt, dass unter der USD-JPY-Marke von 103 (also jetzt) die Exportwirtschaft Einbußen hinnehmen müsse. All…

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