Rohstoffe

Am Ölmarkt dominieren weiterhin die Nachfragesorgen

Die Rohöleinfuhren Chinas lagen im Juli nur leicht über dem im Juni verzeichneten 4-Jahrestief und damit 9,5% niedriger als im Vorjahresmonat. Sofern der inländische Verbrauch nicht spürbar anzieht oder wieder mehr Kraftstoffexporte erlaubt werden, dürften die Raffinerien kaum gewillt sein, mehr Rohöl zu importieren. Damit droht der zweite Jahresrückgang bei den chinesischen Rohölimporten in Folge…

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Ölpreise nach Entscheidung der OPEC+ unter Druck

Die bisherige Prognose der OPEC für die globale Ölnachfrage dürfte sich als zu optimistisch erweisen, weshalb eine Abwärtsrevision erfolgen könnte. Die IEA ist für die Nachfrage bereits pessimistischer und dürfte den Ölmarkt daher in der zweiten Jahreshälfte weiterhin reichlich versorgt sehen. China könnte im Juli wegen der niedrigeren Preise wieder mehr Rohöl und reichlich Kupfer importiert…

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Rohstoffe: Warten auf die OPEC+

Morgen trifft sich die OPEC+ zu ihrer turnusmäßigen monatlichen Sitzung. Die OPEC+ produzierte bis zuletzt deutlich weniger als vorgesehen, sodass eine weitere graduelle Anhebung der Produktionsziele sinnvoll erscheint, um diese Lücke zu verringern. Wie die Nachrichtenagentur Reuters am vergangenen Freitag unter Berufung auf gut informierte Quellen berichtete, scheint es dafür aber keine Mehrheit…

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Gaskrimi geht in die nächste Runde

Die OPEC+ könnte für September eine nochmalige Ausweitung der Ölproduktion beschließen, obwohl die Produktionskürzungen von vor gut zwei Jahren zumindest auf dem Papier vollständig rückgängig gemacht wurden. Der Brentölpreis könnte daraufhin unter Druck geraten. Auch den Industriemetallpreisen droht nach dem jüngsten Anstieg wegen voraussichtlich enttäuschender chinesischer Konjunkturdaten ein…

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Rohstoffe: Neue Unsicherheit

Energie

  • Die Chefin der russischen Zentralbank, Nabiullina, hat angedeutet, dass Russland kein Öl an Länder liefern würde, die eine Preisobergrenze für russisches Öl einführen. Das Öl soll stattdessen an Länder umgeleitet werden, die mit Russland kooperieren würden. In dieser Woche ist der stellvertretende US-Finanzminister zu Gesprächen bei der EU-Kommission in Brüssel, in denen es u.a. um die…
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Goldpreis im Sinkflug

Es stehen keine größeren Veröffentlichungen für die Öl- und die Industriemetallmärkte an. Nachfragesorgen werden wohl die Oberhand behalten. Am Goldmarkt dürfte der Rückblick auf das zweite Quartal zeigen, dass auch die physische Nachfrage in Asien geschwächelt hat. Für einen Umschwung am Markt sind aber vor allem die Investoren gefragt: Die Zinsanhebung der Fed wird dabei wohl kaum helfen.

Umschwu…

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Gold – hält der Support?

Der Goldpreis hatte nach einer Korrektur vom im August 2020 markierten Rekordhoch bei 2.075 USD einen Boden oberhalb der Marke von 1.677 USD ausbilden können. Im Rahmen des im August 2021 gestarteten Aufwärtstrends konnte er bis zum März erneut bis knapp unter die historische Bestmarke vorstoßen. Seither tendiert das Edelmetall wieder südwärts. Dem Bruch der mittelfristig kritischen Supportzone…

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Anleger kehren Gold den Rücken

Mehr und mehr Anleger werfen infolge der anhaltenden Preisschwäche bei Gold enttäuscht das Handtuch und trennen sich von ihren zuvor eingegangenen Goldinvestments, was zusätzlichen Druck auf den Preis ausübt. Binnen der letzten knapp vier Wochen sind 95 Tonnen Gold aus den von Bloomberg erfassten ETFs abgezogen worden. Ähnliches lässt sich auch über die spekulativen Finanzanleger sagen. In der…

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Rohstoffpreise auf breiter Front unter Druck

Am Ölmarkt dominieren die Nachfragesorgen. Daran dürfte sich nächste Woche nichts ändern, vor allem falls Russland den Gashahn Ende der Woche nicht wieder aufdrehen sollte und damit die Gefahr einer Gaskrise in Europa deutlich zunimmt. Bei den Industriemetallpreisen haben die Nachfragesorgen bereits stärkere Spuren hinterlassen, auch weil das Angebot ohnehin ausreichend war. Am Goldmarkt schaut…

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Aufwertender US-Dollar lastet auf Rohstoffpreisen

Die Ölpreise sind seit Monatsbeginn aufgrund von Nachfragesorgen unter Druck geraten. Heute rutscht der Brentölpreis auf 105 USD je Barrel ab. Als Belastungsfaktor kommen steigende Corona-Infektionszahlen in China hinzu. Im Westen schürt die Kombination aus hohen Energiepreisen und steigenden Zinsen Sorgen vor einer Rezession, die die Ölnachfrage schwer beeinträchtigen würde. In Europa kommt die…

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