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USA: Das Schlimmste kommt erst noch

Das Schlimmste kommt erst noch

Wer meint, nach den katastrophalen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe letzte (3,3 Mio.) und diese Woche (6,6 Mio.) heute einen genauso katastrophalen US Arbeitsmarktbericht für März zu sehen, kann sich warm anziehen. Denn in dem heutigen Bericht sind die Zahlen noch gar nicht drin! Deshalb war auch der ADP-Index am Mittwoch schon eine vermeintlich “positive” Überraschung, da weniger Jobs verloren gingen als vom Markt befürchtet. Natürlich wird auch schon der US Arbeitsmarktbericht im März, dessen Umfrage bis zum 12. März lief, heute einen Anstieg der Arbeitslosenquote und eine sinkende Beschäftigungszahl zeigen. Aber der Hammer kommt erst am 8. Mai mit dem April-Bericht, in den die dramatischen Zahlen der letzten beiden Wochen einfließen. Die Arbeitslosenquote in den USA könnte dann locker in den zweistelligen Bereich steigen und damit alles in den Schatten stellen, was die Nachkriegsgeschichte an Höchstständen zu bieten hat (1982 10,2%).

Der Dollar hält sich trotz der beispiellos schlechten Aussichten für den US Arbeitsmarkt erstaunlich gut. Möglicherweise sieht der Markt in der zügigen Reaktion der US Unternehmen, Kosten durch Entlassungen schnell zu senken, die Chance, dass sie besser durch die Krise kommen als die Unternehmen in anderen Industrieländern. Oder aber der Markt fürchtet zusehends, dass die künftigen harten Daten in anderen Industrienationen über alle bisher gesehenen und denkbaren Maße hinweg so schlecht ausfallen werden, dass die Angst vor einer beispiellosen Rezession weltweit – deutlich schlimmer als die während der Finanzkrise – die allgemeine Risikoaversion und damit den Dollar als sicheren Hafen doch wieder steigen lässt. Die mittel- bis langfristigen Folgen der aktuellen Krise sind so schwer abzuschätzen und Zentralbanken und Regierungen befinden sich letztlich im Blindflug, was Prognosen anbelangt. Angesichts der schlechten US Zahlen, die ja nur der Anfang sind, versetzen diese globalen Rezessionssorgen die Märkte in Angst und Schrecken – vermutlich ohne große Differenzierung unter den Ländern. Weshalb sich auch der Dollar trotz allem eben doch gut hält und möglicherweise noch etwas zulegen könnte.

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Kanada trifft’s noch härter

Im Vergleich zum US Arbeitslosenbericht könnte der kanadische noch schlechter ausfallen. Allein in den letzten zwei Wochen sind mehr als 2 Mio. Anträge auf Arbeitslosengeld bei der kanadischen Regierung eingegangen. Aber auch hier dürfte der Hammer erst im April-Arbeitsmarktbericht kommen, da der März-Bericht, der nächsten Freitag veröffentlicht wird, die Daten nur bis zum 15. März enthält. Allerdings hat die kanadische Regierung deutlich früher und härter mit Maßnahmen gegen die Covid-19 Krise reagiert als die US amerikanische, sodass nächste Woche schon mit einem merklichen Anstieg der März-Arbeitslosenquote in Kanada gerechnet werden kann. Trotz des gestrigen Anstiegs des Ölpreises, der aber weiterhin auf niedrigen Niveaus bleibt, kaum ein Grund für deutlich festere CAD-Notierungen. USD-CAD dürfte erst einmal über 1,40 bleiben.

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Der magische Kurs von 7,10

Während der vergangenen Wochen haben wir bereits einige Male über den Stand von 7,10 beim Währungspaar USD-CNY gesprochen. Gestern erlebten wir erneut die Zauberkraft des Kurses von 7,10: USD-CNY stieg im morgendlichen Handel bis auf 7,13, schloss dann jedoch auf 7,08. Insgesamt scheint sich dieses spezifische Niveau seit dem 19. März zu halten. Derweil konnten wir beobachten, dass USD-CNY an den meisten Handelstagen unter 7,10 schloss, was bedeutet, dass der CNY gegenüber dem USD meist stärker als 7,10 aus der Handelssitzung ging. Ich denke, dass viele Beobachter zustimmen würden, dass hinter dieser “magischen” Zahl wohl auch eine “magische” Hand steckt, die chinesische Zentralbank am Markt also gegenwärtig den Ton anzugeben scheint.

In diesem Zusammenhang wurde der private Caixin-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor heute mit einem Wert von 43 für den März gemeldet. Er lag also unter dem Stand von 50, was bedeutet, dass der Dienstleistungssektor im Kontraktionsbereich bleibt und hinter dem verarbeitenden Gewerbe hinterherhinkt. Die Auswirkung des Virus auf den Dienstleistungssektor wird noch längere Zeit anhalten.

Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.
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