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US-Renditen maßgeblicher Treiber für USD

US-Renditen maßgeblicher Treiber für USD

Maßgebliche Treiber für den USD sind aktuell weiterhin die US-Renditen. Nach einem eher ruhigen Start in den gestrigen europäischen Handel gab der USD am Nachmittag nach, als die 10-jährige US-Staatsanleihenrendite fiel. Die heutigen US-Inflationsdaten dürften die USD-Wechselkurse wohl wenig beeinflussen. Zwar erwarten unsere Volkswirte für den Dezember einen etwas stärkeren Anstieg um 0,4% im Vormonatsvergleich. Dieser dürfte allerdings vor allem aus höheren Preisen für Benzin resultieren. Die Kernrate dürfte dagegen bei lediglich 0,1% gelegen haben. Von Inflationssorgen also keine Spur. Pandemiebedingt ist der unterliegende Preisauftrieb gedämpft. Die Frage, welche die Devisenmärkte vor allem interessiert, ist jedoch, ob sich das in Zukunft ändern wird. Und da dürfte die anstehende Präsidentschaft Joe Bidens und insbesondere weitere Milliardenhilfen, die der künftige Präsident vergangene Woche in Aussicht gestellt hat, eine Rolle spielen. Auch wenn eine erste Zinserhöhung der US-Fed in ferner Zukunft liegt, dürften weitere Hilfsmaßnahmen der neuen US-Regierung die konjunkturelle Erholung der US-Wirtschaft befeuern und damit auch die zuletzt aufgekommenen Spekulationen, dass die US-Notenbank ihre Anleihenkäufe womöglich schon ab Ende 2021 zurückfahren könnte. Zwar haben die gestrigen Kommentare der Fed-Mitglieder James Bullard und Eric Rosengren den Taper-Spekulationen einen Dämpfer verpasst. Denn beide halten es für verfrüht, darüber zu diskutieren, solange die Pandemie noch nicht überwunden ist. Die Spekulationen diesbezüglich werden aber in den kommenden Wochen weitergehen. Auf kurze Sicht dürfte ein neues Konjunkturpaket die Taper-Spekulationen eher verstärken, sodass der USD erstmal unterstützt bleiben könnte.

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BoE-Zinssenkungen noch nicht vom Tisch

Nachdem am Montag das MPC-Mitglied der Bank of England (BoE) Silvana Tenreyro gesagt hatte, dass negative Zinsen der Konjunktur helfen könnten, und sie damit Spekulationen über eine baldige Zinssenkung genährt hatte, verpasste Gouverneur Andrew Bailey derartigen Spekulationen gestern einen Dämpfer. Er sagte, dass negative Zinsen eine Reihe Probleme mit sich bringen könnten und deutete damit an, dass er im Gegensatz zu Tenreyro negative Zinsen nicht befürwortet. Gleichzeitig äußerte er sich besorgt über die britische Wirtschaft. Die Situation habe sich verschlechtert und der Pfad für die konjunkturelle Erholung wird die BoE wohl im Februar anpassen. Die aktuellen Corona-Beschränkungen sind eine Belastung für die britische Wirtschaft und es ist schwer abzuschätzen, wie lange die Beschränkungen noch anhalten werden, trotz Impfbeginns. Zudem sei laut Bailey fraglich, wie sich die privaten Haushalte künftig verhalten werden. Werden die in der Pandemie angesammelten Ersparnisse verstärkt ausgegeben? Oder werden Konsumenten nach den Erfahrungen der letzten Quartale eher Vorsicht walten lassen und sich beim Konsum zurückhalten und eine höhere Sparquote bevorzugen. Der Brexit erschwert natürlich zusätzlich die Einschätzung über die Erholung der britischen Wirtschaft in den kommenden Quartalen. Vor diesem Hintergrund sind Zinssenkungen der BoE wohl noch lange nicht vom Tisch und auch wenn sich Bailey skeptisch zeigte, ausgeschlossen hat er diese Option nicht. Sollte sich die konjunkturelle Lage auf kurze Sicht weiter eintrüben und Gefahren für die konjunkturelle Erholung bergen, sind Zinssenkungen auch in den negativen Bereich durchaus denkbar. Zwar ist dies nicht unser Basisszenario und wir erwarten unveränderte Zinsen bei 0,10% in den nächsten Quartalen. Zinssenkungsspekulationen am Markt dürften aber anhalten und das Pfund belasten.

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