Rohstoffe

US-Ölvorräte steigen wegen deutlich gefallener Rohölverarbeitung

Energie – US-Ölvorräte steigen wegen deutlich gefallener Rohölverarbeitung: Die Marktteilnehmer am Ölmarkt halten sich im Vorfeld der heute in Washington beginnenden Handelsgespräche zwischen den USA und China zurück. Die Nachrichtenlage ist derart verworren, dass eine Vorhersage für den Ausgang der Gespräche nicht möglich ist. Sollten die Gespräche scheitern, ist mit einem weiteren Preisrückgang zu rechnen, weil dann die Nachfragesorgen noch einmal deutlich zunehmen werden. Bei einer Verständigung auf ein Teilabkommen wäre mit einer Erleichterungsrally zu rechnen. Die Bäume für die Ölpreise würden aber auch dann nicht in den Himmel wachsen. Denn knapp würde das Ölangebot auch in diesem Falle nicht. Wie das US-Energieministerium gestern berichtete, stieg die US-Rohölproduktion in der letzten Woche auf ein Rekordniveau von 12,6 Mio. Barrel pro Tag. Dies steht im Einklang mit der vor zwei Tagen veröffentlichten neuen Prognose der US-Energiebehörde, derzufolge die US-Rohölproduktion Ende des Jahres die Marke von 13 Mio. Barrel pro Tag erreichen soll. Die US-Rohöllagerbestände stiegen in der letzten Woche um 2,9 Mio. Barrel, blieben damit aber etwas hinter dem vom API gemeldeten Anstieg zurück. Wichtigster Grund für den Lageraufbau war ein nochmaliger deutlicher Rückgang der Rohölverarbeitung. Die Raffinerien verarbeiteten letzte Woche knapp 2 Mio. Barrel täglich weniger Rohöl als noch vor einem Monat und so wenig wie seit zwei Jahren nicht. Die Rohölverarbeitung dürfte damit ihr saisonales Tief aber nahezu erreicht haben. Begünstigt dadurch gingen die Lagerbestände von Benzin und Destillaten spürbar zurück. Die US-Destillatebestände befinden sich auf einem für die Jahreszeit ausgesprochen niedrigen Niveau, was mit einem deutlich gestiegenen Crackspread für Heizöl/Diesel einhergeht.

Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Produktidee: Faktor-Zertifikate
WKN Typ Basiswert Merkmale
CJ3H88 Long WTI Oil Future Faktor: 4
CJ8EW9 Long Brent Oil Future Faktor: 4
CJ3D4Q Short WTI Oil Future Faktor: -4
CJ3D48 Short Brent Oil Future Faktor: -4
Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform.
Die maßgeblichen Produktinformationen stehen im Internet unter www.zertifikate.commerzbank.de zur Verfügung. Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf die WKN.
Sie sind im Begriff, ein komplexes Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers zu informieren, insbesondere um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Basisprospekts durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.

Edelmetalle – Abwartende Haltung am Goldmarkt: Vor der Wiederaufnahme der Handelsgespräche zwischen den USA und China notiert Gold heute Morgen weitgehend unverändert bei gut 1.500 USD je Feinunze. Der Goldmarkt teilt offenbar den (moderaten) Optimismus an den Aktienmärkten nicht, sonst würde Gold wohl tiefer handeln. Zudem berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eine chinesische Zeitung, dass die chinesische Delegation erwägt, schon heute und damit einen Tag früher als geplant wieder abzureisen. Dies spricht unseres Erachtens nicht für ein umfassendes Handelsabkommen. Wohl auch deshalb haben die Finanzanleger weiter Gold gekauft: Gestern sind den ETFs weitere 6,5 Tonnen Gold zugeflossen. Das gestern Abend veröffentlichte Protokoll der letzten Fed-Sitzung hatte zwar keine Auswirkungen auf Gold, es hat aber eine gewisse Uneinigkeit innerhalb des FOMC gezeigt. Denn mehrere FOMC-Mitglieder wollten die Zinsen unverändert beibehalten. Es ist auch eine Debatte aufgekommen, wann die geldpolitische Lockerung beendet werden sollte. Dies dürfte US-Präsident Trump nicht gefallen. Er hatte zuletzt wiederholt versucht, die US-Notenbank zu spürbaren Zinssenkungen zu drängen. Angesichts des innenpolitischen Drucks dürfte er die Fed und ihren Vorsitzenden Powell auch weiter ins Visier nehmen. Silber hat sich in den letzten Tagen ähnlich wie Gold entwickelt und gestern kurzzeitig wieder der Marke von 18 USD je Feinunze angenähert. Zwar sind auch den Silber-ETFs zuletzt Mittel zugeflossen, aber längst nicht in dem Ausmaß wie bei Gold.

Produktidee: Faktor-Zertifikate
WKN Typ Basiswert Merkmale
CU0E63 Long Gold Future Faktor: 10
CJ7RLD Short Gold Future Faktor: -10
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Industriemetalle – Der Fokus richtet sich auf Washington: Heute werden in Washington auf hochrangiger Ebene die Handelsgespräche zwischen den USA und China wieder aufgenommen. Diese hätten ursprünglich schon im September stattfinden sollen. Auch wenn es gestern Meldungen gab, die die Marktteilnehmer etwas hoffnungsvoller gestimmt und die Metallpreise tatsächlich moderat unterstützt haben, sind wir der Meinung, dass die Gespräche unter keinem guten Stern stehen. Zu groß scheinen die Differenzen zwischen beiden Ländern zu sein, zu viele Stolpersteine liegen nicht erst seit dieser Woche im Weg. Zudem berichten heute chinesische Zeitungen, dass es in den Vorbereitungsgesprächen keine Fortschritte gegeben habe. Den großen Wurf erwarten wir daher nicht und wir sehen eher Enttäuschungspotenzial.

Kupfer handelt heute Morgen etwas fester bei gut 5.700 USD je Tonne. Anfang der Woche hat die Minenkammer von Sambia nach Bekanntgabe der Haushaltspläne der Regierung ihre Einschätzung nochmals bekräftigt, dass die Kupferproduktion im Land in diesem und im nächsten Jahr um jeweils 100 Tsd. Tonnen sinken dürfte. Grund ist das Anfang des Jahres geänderte Steuersystem für Minenunternehmen. Gemäß Daten von WBMS hat Sambia im letzten Jahr knapp 860 Tsd. Tonnen Kupfer produziert. Trifft die Schätzung der Minenkammer zu, würde die Kupferproduktion in Sambia auf das 2009er-Niveau zurückfallen. Sambia galt einstmals als Hoffnungsträger und aufstrebender Kupferproduzent in Afrika.

Produktidee: Faktor-Zertifikate
WKN Typ Basiswert Merkmale
CJ3D7J Long Copper Future Faktor: 5
CJ3D7R Short Copper Future Faktor: -5
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