Marktüberblick

US-Marktupdate: Cisco überrascht positiv

Zur Wochenmitte orientierten sich die Aktien an der Wall Street abwärts. Die Zinsstrukturkurve zwischen 2-jährigen und 10-jährigen Anleihen invertierte so deutlich, wie seit über 40 Jahren nicht mehr. Dies gilt als Indikator für eine bevorstehende wirtschaftliche Schwächephase beziehungsweise Rezession. Der marktbreite S&P 500 gab um 0,83 Prozent auf 3.959 Punkten nach. Es gab 156 Gewinner und 345 Verlierer. Der Volatilitätsindex VIX notierte 0,43 Punkte tiefer bei 24,11 Zählern. Einzige Sektoren im Plus waren Versorger (+0,90%) und nicht-zyklischer Konsum (+0,49%). Am schwächsten tendierten Energiewerte (-2,04%) und zyklischer Konsum (-1,53%). Nach Quartalszahlen richtet sich der Blick heute unter anderem auf Cisco Systems (vorbörslich: + 2,97%). Der Netzwerkausrüster konnte die Erwartungen der Anleger übertreffen und hob zudem den Umsatzausblick an. Ebenfalls von Quartalszahlen bewegt werden dürften heute NVIDIA (vorbörslich: -1,57%), Alibaba (vorbörslich: -2,49%), Macy’s (vorbörslich: +7,71%) und Kohl’s (vorbörslich: -3,26%). Daneben steht General Motors mit einem Investorentag im Anlegerfokus. Heute vor Börsenstart gab es bereits eine Reihe von wichtigen Konjunkturdaten. Der Philadelphia-Fed-Index sank im Oktober auf minus 19,4 Punkte, den tiefsten Stand seit Mai 2020. Erwartet hatten Experten im Schnitt einen Rückgang auf lediglich minus 6,0 nach zuvor minus 8,7 Punkte. Die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sanken erstmals seit einem Monat auf 220.000 nach zuvor 225.000 (Konsensschätzung: 225.000). Die Baubeginne gaben im Oktober um 4,2 Prozent nach (Konsensschätzung: -2,0%). Die Baugenehmigungen fielen um 2,4 Prozent (Konsensschätzung: -4,1%). Der S&P 500 Future notierte zuletzt 1,30 Prozent tiefer. Belastet wurde die Stimmung von falkenhaften Kommentaren von Fed-Mitglied Bullard.

Produktidee: Faktor-Optionsscheine
WKNTypBasiswertMerkmale
SB01KFLongCiscoFaktor: 4
SH08Q1ShortCiscoFaktor: -4
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DAX-Tief erst im März 2023?

In der Vergangenheit markierte der DAX im März 2003, März 2009 und März 2020 jeweils Tiefpunkte infolge von Rezessionen. Zurzeit gibt es gemischte Signale: Ifo-Index, DAX-Kurs-Gewinn-Verhältnis und pessimistische Profi-Investoren sprechen für den Aktienkauf. Dagegen raten die immer restriktivere US-Geldpolitik und ambitionierte Gewinnmargen-Erwartungen, weiterhin abzuwarten. Der Bärenmarkt dürfte noch anhalten. Wiederholt sich also die Geschichte und Anleger sehen das DAX-Rezessionstief erneut im März?

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