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Technischer Aktienausblick 2020: Der Hausse-Zyklus setzt sich fort

Auch nach etwas über 10 Jahren sollte sich der technische Hausse-Zyklus an den Aktienmärkten im Jahr 2020 fortsetzen. Allerdings deutet die technische Gesamtlage – nach dem „sehr guten“ Aktienjahr 2019 mit Kursgewinnen bis zu 30,0 % in den weltweit führenden Aktienindizes – diesmal auf ein „gutes“ Aktienjahr hin. An der Weltleitbörse in der New Yorker Wall Street sollte der S&P 500 seine Klettertour im US-Präsidentschaftswahljahr 2020 in Richtung 3.300 bis 3.350 fortsetzen. In japanischen Nikkei 225 geht es in 2020 darum, die mehrjährige Widerstandszone von 24.000 bis 24.450 zu überwinden. Nach vielen Jahren deutet sich für 2020 die attraktivste, technische Lage aber in Europa an. Beim EURO STOXX 50 steht auf Basis des neuen Investment-Kaufsignals eine Klettertour in Richtung 4.000 an. Im DAX sollte ein Sprung über die Resistance-Zone im Umfeld der alten All-Time-Highs bei 13.600 mit weiterem Aufwärtspotential auf der technischen Jahresordnung stehen.

Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.

S&P 500: Neue All-Time-Highs

Der S&P 500, ein Kursindex, startete seinen technischen Hausse-Zyklus, in dem Aktienkurse unter Schwankungen viele Jahre steigen, im März 2009 bei 667. Da das bisherige, neue Allzeithoch bei 3.154 lag, liegt ein Kursanstieg von 373% vor. Dieser Hausse-Zyklus läuft bisher in einem weiterhin intakten, attraktiven Umfeld (niedrige Inflationsraten, niedrige Anleiherenditen, wieder lockere Geldpolitik, umfangreiche Aktienrückkäufe, wahrscheinlich erneut steigende Unternehmenserträge im Jahr 2020 etc.) ab, wobei aber auch die vergleichsweise sportliche Bewertung des US-Aktienmarktes zu berücksichtigen ist. Im historischen Vergleich der technischen Hausse-Zyklen am US-Aktienmarkt seit 1945, die bei ebenfalls günstigen Umfeldfaktoren einen Mindestanstieg von 450 Prozent geliefert haben, hat dieser Hausse-Zyklus ein langfristiges technisches Aufwärtspotential bis in den Bereich von 3.600 bis 3.700. Dies steht aber nicht auf der technischen Agenda für 2020. Seit dem Jahreswechsel 2018/2019 bewegt sich der S&P 500 in einer neuen mittelfristigen Aufwärtsbewegung, wobei zuletzt die mehrmonatige Konsolidierung (Aufwärtsdreieck unter der Widerstandszone um 3028) mit einem Investment-Kaufsignal verlassen wurde. Damit deutet sich im US-Präsidentschaftswahljahr, die im Regelfall gute Aktien­jahre waren, ein Kursanstieg bis über 3.300 an. Hierbei sollte es nicht überraschen, wenn sich die laufende, mittelfristige Aufwärtsbewegung speziell im ersten Halbjahr 2020 fortsetzt und im zweiten Halbjahr eine höhere Schwankungsintensität ansteht.

Produktidee: Faktor-Zertifikate
WKN Typ Basiswert Merkmale
CJ267E Long S&P500 Future Faktor: 6
CU3HL2 Short S&P500 Future Faktor: -6
Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform.
Die maßgeblichen Produktinformationen stehen im Internet unter www.zertifikate.commerzbank.de zur Verfügung. Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf die WKN.
Sie sind im Begriff, ein komplexes Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers zu informieren, insbesondere um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Basisprospekts durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.
Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Nikkei 225: Fokus auf die Resistance-Zone 24.100 – 24.450

Beim Nikkei 225, ein Kursindex, läuft der aktuelle, technische Hausse-Zyklus seit Oktober 2008 (Start bei 6.995), so dass mit dem bisherigen Hausse-Zyklus-Hoch bei 24.448 (Oktober 2018) ein Zugewinn von 250% vorliegt. Aktuell steht mit Blick auf den Nikkei 225 die Frage nach dem Kursanstieg im neuen Jahr aber auch in Konkurrenz zur möglichen Segmentneuordnung beim Börsenbetreiber Japan Exchange Group. Hierbei sollen die aktuell vorliegenden 1. und 2. Sektion der Börse sowie der Jasdaq (Technologiebereich) und der sogenannte „Mother Market“ in einen „Prämiummarkt“ für Standardwerte, einen „Standardmarkt“ für mittelgroße Aktien und einen „Wachstumsmarkt“ für junge Unternehmen überführt werden. Als Konsequenz dürften viele der aktuell 2.148 Titel des Topix (Tokyo Stock Price Index; ein Gesamtmarktaktienindex) ihre Indexmitgliedschaft verlieren und damit den Topix gegenüber dem Nikkei 225 als Vergleichsindex für Investoren deutlich aufwerten. Der Nikkei 225 ist innerhalb des Hausse-Zyklus seit Ende 2017 in eine breite Seitwärtsbewegung (Support-Zone von 18.950 – 20.000; Resistance-Zone von 24.100 – 24.450) hineingelaufen. Diese hat bisher einen trendbestätigenden Charakter nach oben. Während der Nikkei 225 im Jahr 2019 bis in den oberen Bereich der Handelsspanne geführt wurde, sollte im Jahr 2020 ein Verlassen dieser Seitwärtsbewegung nach oben anstehen. Die technische Gesamtlage zeigt aber auch, dass der Nikkei 225 seine gegenwärtige, mittelfristige, relative Schwäche im internationalen Aktienindexvergleich auch im Jahr 2020 beibehalten sollte.

Produktidee: BEST Turbo-Optionsscheine
WKN Typ Basiswert Merkmale
CU60C2 Call Nikkei 225 Hebel: 7,4
CL14FF Put Nikkei 225 Hebel: 7,3
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EURO STOXX 50: Neues Investment-Kaufsignal

Der EURO STOXX 50, ebenfalls ein Kursindex, hat in seinem technischen Hausse-Zyklus (Start im März 2009 bei 1.765) sein bisherige Hoch bei 3.836 (April 2015; Widerstandszone) gesetzt, so dass bisher „nur“ ein Zugewinn von 117% erreicht wurde. Der zentrale, gut zehnjährige moderate Hausse-Zyklustrend liegt aktuell erst bei 2.600. Ausgehend von dem Hoch im April 2015 etablierte der Index eine über vierjährige Seitwärtspendelbewegung mit einer leicht fallende oberen Abwärtstrendlinie (zuletzt bei 3.600) und einer leicht steigenden, unteren Aufwärtstrendlinie (zuletzt) bei 3.000. Als technische Konsequenz lag ein „symmetrisches Dreieck“, eine mittelfristig trendbestätigende Konsolidierung (nach oben) vor. Seit dem Jahreswechsel 2018/2019 und dem Ausgangsniveau um 2.910 befindet sich der Index wieder in einem Aufwärtstrend (Aufwärtstrendlinie bei 3.450). Dieser hatte den EURO STOXX 50 zunächst an die obere Begrenzung des symmetrischen Dreiecks geführt. Zuletzt ist der Index mit einem neuen Investment-Kaufsignal aus dem Dreieck nach oben herausgelaufen. Damit deutet sich für den EURO STOXX 50 für 2020 die Chance auf eine Klettertour an, wobei auch die Widerstandszone um 3.838 (altes Hausse-Top) in Richtung 4.000 überwunden werden sollte.

Produktidee: Unlimited Turbo-Optionsscheine
WKN Typ Basiswert Merkmale
CU5T2C Call EURO STOXX 50 Hebel: 7,3
CU4L27 Put EURO STOXX 50 Hebel: 5,3
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DAX: Technische Hausse-Zyklus bleibt auch 2020 intakt

Beim DAX sieht der Zugewinn in diesem Hausse-Zyklus mit einem Kursanstieg von 3.589 (März 2009) bis auf 13.596 (Januar 2018) und damit um 279% nur auf den ersten Blick ansprechend aus. Da es sich aber um einen Performance-Index handelt, bei dem die Dividendenzahlungen anteilig in Kursgewinne umgerechnet werden, relativiert sich die Lage. Der DAX brach im Jahr 2013 mit Hilfe des intakten Hausse-Zyklus aus dem damals fast 13-jährigen Aufwärtsdreiecks (obere, waagerechte Widerstandszone um 8.150) mit einem übergeordneten Kaufsignal nach oben aus. Die Ausdehnung dieses langfristigen Aufwärtsdreiecks deutete damit für die kommenden Jahre ein technisches Mindestkurspotential bis in die Zone 14.000 bis 14.500 an, was der DAX noch nicht erreicht hat. Seit dem Jahreswechsel 2018/2019 – ausgehend von 10.279 – befindet sich der DAX wieder in einem Aufwärtstrend, wobei die Aufwärtstrendlinie zurzeit erst bei 11.700 liegt. Anfang Oktober 2019 lieferte der DAX mit dem Verlassen der vorherigen Konsolidierung (eine Diamant-Formation unterhalb des Widerstands um 12.660) ein neues Investment-Kaufsignal. Als Konsequenz sollte der Index die nächste Widerstandszone um 13.600 (am All-Time-High) nicht nur testen sondern auch überbieten. Damit deutet sich für den DAX für 2020 ein technisches Kurspotential bis in den Bereich um 14.500 und damit eine Fortsetzung der Hausse an.

Produktidee: Faktor-Zertifikate
WKN Typ Basiswert Merkmale
CJ263Z Long DAX Future Faktor: 5
CJ2621 Short DAX Future Faktor: -5
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