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STOXX Banks: Relative Stärke im Sektorvergleich

Das Equity Technical News bespricht die technische Gesamtlage im Sektor-Index STOXX Banks. Die Detailanalyse umfasst sowohl eine absolute als auch eine relative Betrachtung.

Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.

STOXX Banks: Im technischen Comeback

Der STOXX Banks befindet sich seit seinem All-Time-High (541,27; April 2007; im Vorfeld der Finanzkrise) in einer langfristigen Baisse-Bewegung. Nach dem massiven Kurseinbruch bis zum März 2009 bis auf 87,17 ergab sich ab dem Jahr 2010 eine langfristige Seitwärtspendelbewegung (Support: 115,0; gestaffelter Resistance 227,0 – 243,0). Innerhalb dieser Seitwärtspendelbewegung kam es zu “normalen” mittelfristigen Hausse- und Baisse-Trends. Ausgehend vom Zwischentop um 197,0 (Anfang 2018) entwickelte sich wieder ein mittelfristige Baisse-Trend, der sich im Umfeld der Corona-Baisse (Februar/März 2020) nach unten beschleunigte. Hierdurch wurde auch mit einem ausgeprägten Verkaufssignal der 10-jährige Support um 115,0 unterschritten und der Sektorindex in einen Sell-Off (bis auf 79,0) geschickt. Danach bildete sich in 2020 unterhalb des kleinen Resistance um 107,1 eine technische “Doppelboden-Formation”, die im November 2020 mit einem Investment-Kaufsignal verlassen wurde. Seitdem bewegt sich der STOXX Banks in einem technischen Comeback. Nachdem der Sektor bereits in H1 2021 eine ausgeprägte relative Stärke gegenüber dem STOXX 600 aufwies, lief der Index ab Mai 2021 in eine Konsolidierung (Resistance: 142,8). Diese hatte bereits einen trendbestätigenden Charakter nach oben. Vor dem Hintergrund des Einstiegs einiger internationaler Notenbanken in den Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik (z.B. US-Tapering-Diskussion; bereits Leitzinsanhebungen einiger Notenbanken etc.), der deutlich erhöhten Inflationsdaten und der moderat anziehenden Long-Bond-Renditen ist der STOXX Banks mit einem neuen Kaufsignal losgelaufen und setzt damit sein technisches Comeback mit dem mittelfristig technischen Etappenziel von 160,0 weiter fort. Da die neue mittelfristige relative Stärke eine hohe technische Qualität aufweist, empfiehlt sich für Q4 2021 bei einer Benchmark-Orientierung (z.B. STOXX 600) eine Übergewichtung des STOXX Banks.

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