Währung

Schnelle Hilfen für den Dollar?

Markt dürfte auf schnelle Einigung des US-Kongresses hoffen

Kurzfristig ist der Fokus am Markt auf die Diskussionen des US-Kongresses über ein weiteres Corona-Hilfspaket gerichtet. Der Disput erhält umso mehr Brisanz mit den neusten Arbeitsmarktdaten, die diese Woche veröffentlicht werden – heute in Form des ADP-Berichts. Diese werden zeigen, dass die Lage am US-Arbeitsmarkt, nicht zuletzt aufgrund der dämpfenden Wirkung der zweiten Viruswelle, nach wie vor prekär ist. Umso wichtiger dürfte daher aus Sicht des Marktes eine schnelle Einigung auf eine Verlängerung der Zuschüsse zur Arbeitslosenhilfe sein.

Die Tatsache, dass sich der Dollar seit Anfang der Woche etwas stabiler zeigt, deutet darauf hin, dass allgemein davon ausgegangen wird, dass sich die US-Parlamentarier womöglich noch diese Woche auf einen Kompromiss zur Verlängerung der Hilfen einigen werden. Schlecht würde es für die US-Währung aussehen, wenn die Verhandlungen vor Ende dieser Woche und damit vor der Sommerpause des US-Kongresses doch noch scheitern würden. Klar, die Sommerpause könnte hinausgezögert werden, um die Verhandlungen fortzusetzen. Das hilft nur denjenigen, die auf die Zuschüsse angewiesen sind, aber seit Anfang der Woche keine mehr erhalten, herzlich wenig und dürfte somit der allgemeinen Stimmung gegenüber dem US-Dollar kaum zuträglich sein. Zumal die US-Notenbank erst in ihrer letzten Sitzung erneut betonte, wie wichtig die fiskalischen Hilfen kurzfristig seien.

Sollten sich die Politiker zieren, hinreichend Hilfeleistung zu stellen, würde dies vor allen Dingen bedeuten, dass die Fed bei einer anhaltenden Konjunkturschwäche in die Bresche springen müsste, was im Zweifelsfall heißen würde, dass sie signalisieren müsste, dass sie die Nullzinspolitik noch weiter über den Sankt Nimmerleinstag hinaus beibehält. Für die Dollar-Bullen, die durch eine Normalisierung der US-Geldpolitik in den letzten Jahren verwöhnt wurden, wäre dies zweifellos ein schwerer Schlag.

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Rückscklagspotenzial für die Schwedenkrone überwiegt

Während in einigen europäischen Ländern die Infektionszahlen mit dem Covid-19-Virus wieder steigen, zeigt sich die Lage in Schweden stabil, was angesichts der in der Vergangenheit doch vergleichsweise lockeren Maßnahmen zur Eindämmung des Virus für manch einen erstaunlich erscheinen mag. Doch noch muss sich zeigen, wie sehr die schwedische Wirtschaft ohne Lockdown tatsächlich verschont geblieben und die außerordentliche Stärke der schwedischen Krone der letzten Monate damit gerechtfertigt ist. Die heutigen BIP-Zahlen für das zweite Quartal dürften in dieser Hinsicht einen Einblick geben. Da auch ohne harte Corona-Beschränkungen das öffentliche Leben in dem Land heruntergefahren wurde und der Exportsektor unter der Nachfrageschwäche im Rest Europas zu leiden hatte, wird allgemein mit einem deutlichen Rückgang des BIP gerechnet – nur wird angenommen, dass dieser nicht so scharf wie in anderen europäischen Ländern ausgefallen ist. Sollte das Ergebnis weitaus besser ausfallen, als ohnehin erwartet wird, wären vermutlich noch weitere Zugewinne für die Krone drin, wobei die Aufwertung bereits recht weit gelaufen ist. Ein überraschend schwaches Ergebnis wäre dagegen der größere Schock für die nordische Währung, da der Markt seinen Optimismus der letzten Monate dann deutlich revidieren müsste.

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CNY: Halbjahresbilanz

Berichten zufolge sollen die führenden Unterhändler Chinas und der USA am 15. August gemeinsam die Fortschritte bewerten, die mit Blick auf das Phase-1-Handelsabkommen erzielt wurden. Hierbei handelt es sich um ein förmliches Verfahren, zumal sich beide Seiten laut Handelsdeal darauf verständigten, dass die Unterhändler halbjährlich zusammentreffen. Mit der Umsetzung des Abkommens liegt China deutlich hinter seinen Zusagen zurück, während sich die Beziehungen zwischen den USA und China nach dem Virusausbruch erneut eingetrübt haben. Da die US-Präsidentschaftswahlen näher rücken, wird das Verhältnis zu China im Brennpunkt bleiben. Das dürfte bedeuten, dass dem Renminbi (CNY) auf absehbare Zeit weitere Negativschlagzeilen drohen. Das US-China-Drama hat den CNY bereits geschadet und zum klaren Schlusslicht asiatischer Währungen gemacht.

In diesem Zusammenhang sei angemerkt, dass Chinas Caixin-Einkaufsmanagerindex für den privaten Dienstleistungssektor (PMI) im Juli bei 54,3 Zählern lag (zuvor: 58,4). Wenngleich die Juli-Zahl ordentlich anmutet, blieb sie unter der Markterwartung von 58,0 Punkten. In der Folge schwächte sich der Caixin-Gesamt-PMI im Juli auf 54,5 ab (Juni: 55,7).

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