Rohstoffe

Rohstoffmärkte laufen heiß

Energie: Ölpreis-Rally geht immer weiter

Neuer Tag, neues Hoch: Heute stellt keine Ausnahme dar, der Brentölpreis steigt auf über 61 USD und der WTI-Ölpreis auf 58,6 USD je Barrel. Die Gründe, die als Erklärung angeführt werden, sind mittlerweile allgemein bekannt: Eine gute Förderdisziplin der OPEC+ und ein nur geringer Anstieg der Nicht-OPEC-Produktion auf der Angebotsseite sowie eine gute Nachfrage Chinas und die Erwartung einer starken Erholung der Nachfrage anderswo im Jahresverlauf geben den Preisen Auftrieb. Wir führen den jüngsten Preisanstieg in erster Linie auf Finanzmarktfaktoren wie den hohen Anlegeroptimismus und den erneut schwächeren US-Dollar zurück und rechnen mit einer Preiskorrektur. Dafür spricht auch, dass der Markt inzwischen deutlich überkauft ist, wie ein RSI von über 80 zeigt.

Produktidee: Faktor-Optionsscheine
WKNTypBasiswertMerkmale
SB3T6XLongOil Brent FutureFaktor: 6
SB3T6RShortOil Brent FutureFaktor: -6
SB3T6VLongOil WTI Light FutureFaktor: 6
SD1CNHShortOil WTI Light FutureFaktor: -6
Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform.
Die maßgeblichen Produktinformationen stehen im Internet unter https://sg-zertifikate.de zur Verfügung. Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf die WKN.
Sie sind im Begriff, ein komplexes Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann. Bitte beachten Sie, dass bestimmte Produkte nur für kurzfristige Anlagezeiträume geeignet sind. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers zu informieren, insbesondere um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Basisprospekts durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.

Edelmetalle: Platin steigt auf 4½-Jahreshoch

Gold steigt begünstigt durch einen schwächeren US-Dollar und fallende Anleiherenditen auf 1.845 USD je Feinunze. Erneute ETF-Abflüsse von fünf Tonnen, davon vier Tonnen aus dem SPDR Gold Trust, machen allerdings deutlich, dass die Anleger weiterhin skeptisch gegenüber Gold gestimmt sind und der Preisanstieg daher nicht überbewertet werden sollte. Deutlich stärker als Gold legt seit gestern Platin zu, das sich heute auf ein 4½-Jahreshoch von 1.185 USD je Feinunze verteuert. Nachdem der Preis gestern bereits um knapp 3% zulegte, liegt er heute wieder knapp 2% im Plus. Die Preisdifferenz zu Gold hat sich im Zuge dessen auf 660 USD je Feinunze verringert. Niedriger war sie zuletzt vor fast einem Jahr. Einen spezifischen Auslöser für den Preissprung gab es nicht. Platin hat in letzter Zeit aber schon häufig derartige Anstiege verzeichnet, was mit seiner nach wie vor bestehenden Unterbewertung gegenüber Gold und Palladium erklärt werden kann. Möglicherweise erinnerten sich daran auch Anleger, als der Bitcoin-Preis nach Äußerungen von Tesla-Chef Musk gestern zeitweise um 5.000 USD anstieg und seinen Höhenflug heute mit einem Sprung auf ein neues Rekordhoch von mehr als 48.000 USD fortsetzt. Denn in der Investitionsstrategie des führenden Produzenten von E-Autos wurden neben Bitcoin auch Gold, Gold-ETFs und andere alternative Anlagen genannt. Morgen veröffentlicht der weltgrößte Verarbeiter von Platinmetallen, Johnson Matthey, neue Einschätzungen zu den Märkten für Platinmetalle. Diese werden mit besonderer Spannung erwartet, da Johnson Matthey im letzten Mai aufgrund der damaligen großen Unsicherheit keine Prognosen abgeben wollte. Entsprechend wird Johnson Matthey somit erstmals Zahlen für 2020 veröffentlichen, die deutlich angespannte Märkte für alle Platinmetalle zeigen dürften. Zudem ist mit Tendenzaussagen für das laufende Jahr zu rechnen. Sollten auch diese eine anhaltende Knappheit offenbaren, dürfte Platin weiter zulegen.

Produktidee: Faktor-Optionsscheine
WKNTypBasiswertMerkmale
SB3T6GLongGold FutureFaktor: 5
SB3UAAShortGold FutureFaktor: -5
SB3T56LongPlatin FutureFaktor: 5
SB42W6ShortPlatin FutureFaktor: -5
SB42XBLongPalladium FutureFaktor: 5
SB3T99ShortPalladium FutureFaktor: -5
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Industriemetalle: Starker Rückgang der peruanischen Kupferminenproduktion 2020

Viele Metallpreise sind jüngst aus ihrem Seitwärtstrend der letzten Wochen ausgebrochen und scheinen wieder den Weg nach oben eingeschlagen zu haben. Der LME-Industriemetallindex hat fast wieder sein 8-Jahreshoch von Anfang Januar erreicht. Die Stimmung an den Finanzmärkten ist weiterhin ausgelassen: Die Aktienmärkte eilen von Rekord zu Rekord, wodurch der hohe Risikoappetit der Marktteilnehmer zum Ausdruck kommt. Hiervon haben sich auch die Metallpreise anstecken lassen – wie schon über weite Strecken im letzten Jahr. Zusätzlich hat gestern der US-Dollar geholfen, der seine anfänglichen Gewinne abgegeben und im späteren Handelsverlauf sogar abgewertet hat. Größter Gewinner mit einem Plus von 1,6% war Kupfer. Es steigt heute Morgen weiter auf über 8.100 USD je Tonne. Wie das Energie-und Bergbauministerium in Peru gestern mitteilte, ist die peruanische Kupferminenproduktion im letzten Jahr gegenüber Vorjahr um 12,5% auf 2,1 Mio. Tonnen gefallen. Dies ist den Ausfällen während der Corona-Maßnahmen im Frühjahr geschuldet. Seit dem vierten Quartal hat sich die Produktion aber deutlich erholt und wieder weitgehend das Vorjahresniveau erreicht. Der starke Produktionsrückgang im Gesamtjahr hätte nach dem Einbruch im Frühjahr eigentlich keinen überraschen dürfen. Dennoch werden auch jetzt wieder daraus Angebotsrisiken abgeleitet. Wir denken eher, dass sich die peruanische Kupferminenproduktion in diesem Jahr von den Ausfällen deutlich erholen wird und nicht zuletzt dadurch der Markt für Kupferkonzentrat besser versorgt ist. Peru ist hinter Chile der weltweit zweitgrößte Kupferminenproduzent. Dass anscheinend ausreichend Rohmaterialien zur Verfügung stehen, zeigt auch die chinesische Kupferraffinadeproduktion. Diese ist gemäß Daten von SMM zwar im Januar gegenüber dem Rekordhoch vom Dezember gefallen, sie lag aber 10% über Vorjahr.

Produktidee: Faktor-Optionsscheine
WKNTypBasiswertMerkmale
SB3T6BLongKupfer FutureFaktor: 5
SB3T94ShortKupfer FutureFaktor: -5
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Energie: Kalter Winter stützt europäische Gaspreise

Die europäischen Gasspeicher sind mit einem Füllstand von weniger als 48% laut GIE auf den niedrigsten Stand seit April 2019 gefallen. Die deutschen Speicher sind dabei sogar im Durchschnitt zu lediglich 40% gefüllt, im norddeutschen Rehden sogar nur zu unter 30%. Im Zuge der jüngsten Kältewelle und der Tatsachen, dass die Heizperiode (also die Zeit, in der die Zuflüsse in die Speicher geringer sind als die Abflüsse) noch bis ca. Ende März andauert und Werte von 20% wegen des Druckverlustes als teilweise kritisch angesehen werden, ist der Kassa-Gaspreis (NCG, Gaspool, day-ahead) gestern um über 13% auf 21 EUR je MWh bzw. den höchsten Stand seit Mitte Januar geklettert. Wir sehen kurzfristig durchaus weiteres Potenzial nach oben, zumal man in den letzten Jahren wegen der warmen Winter deutlich höhere Füllstände gewöhnt war. Der Gaspreisanstieg hat auch dem ohnehin “sehr heißen” CO2-Preis weiteren Auftrieb gegeben: Dieser ist gestern mit 39,8 EUR je Tonne der nächsten psychologisch wichtigen Marke sehr nahe gekommen. Den Preisanstieg bei CO2 halten wir für stark spekulativ getrieben. Wir rechnen daher mit einer baldigen Korrektur.

Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Produktidee: Faktor-Optionsscheine
WKNTypBasiswertMerkmale
SB37KXLongICE ECX EUA FutureFaktor: 3
SB37KWShortICE ECX EUA FutureFaktor: -3
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Rohstoff-Ausblick 2021: Das sind die Aussichten für Gold, Öl und Co.

Trotz der Corona-Krise konnten die meisten Rohstoffpreise 2020 deutlich zulegen. Wie wird es im neuen Jahr weitergehen? Erfahren Sie hier, welche Rohstoffe neue Rekordhochs erreichen könnten und wer es 2021 schwer haben wird. Jetzt lesen!