Rohstoffe

Rohstoffe: Mildes Wetter lässt Gaspreise fallen

Thema der Woche: Gemischte Daten aus China

China hat zu Beginn der Woche und damit mit einiger Verspätung im Zuge des Parteikongresses nun endlich seine Handels – wie auch Industrieproduktionszahlen für den Monat September veröffentlicht. Insgesamt fielen die Zahlen für die Industriemetalle wichtigsten Markt gemischt aus.

Auf den ersten Blick gab es ermutigende Nachrichten für den Stahlmarkt. So legten die für die Stahlproduktion wichtigen Eisenerzimporte gegenüber dem Vormonat um rund 4% und somit den dritten Monat in Folge zu. Auf saisonbereinigter Basis fiel das Plus mit 1% jedoch geringer aus. Nichtsdestoweniger lässt sich konstatieren, dass sich die Nachfrage hier etwas belebt hat, was sich auch in einer gestiegenen Rohstahlproduktion wiederspiegelt. Auf saisonbereinigter Basis wurde hier der Einbruch im Juni und Juli in den vergangenen beiden Monaten wieder wettgemacht. Das kräftige Wachstum der Infrastrukturinvestitionen seitens der Regierung dürfte hierbei eine wesentliche Rolle gespielt haben. Dennoch fiel der Eisenerzpreis (auf Basis des an der SGX gehandelten Futures) jüngst auf ein neues Jahrestief, da der Markt allgemein pessimistisch in Bezug auf Chinas Wachstumsaussichten bleibt.

Und in der Tat fehlt von einem kräftigen Aufschwung nach wie vor jegliche Spur. So liegt die Stahlproduktion Chinas auch trotz der jüngsten Zuwächse noch immer deutlich unter den Niveaus des vergangenen Jahres (Chart 1). Saisonbereinigt steht noch ein Minus von rund 7% seit dem Hoch im Februar 2021 zu Buche. Darüber hinaus berichtet die China Iron & Steel Association, dass sich die Lager bei wichtigen Stahlfabriken Mitte Oktober nochmals deutlich gefüllt haben. Seit Jahresanfang soll der Bestand um fast 60% gestiegen sein. Wesentlicher Belastungsfaktor ist und bleibt der schwächelnde Immobiliensektor. Die Anlageinvestitionen im Immobiliensektor lagen auch im September deutlich im negativen Bereich (Chart 2). Unsere Volkswirte gehen davon aus, dass die Schwäche noch eine Weile anhalten wird, nicht zuletzt, da die jüngsten politischen Stützungsmaßnahmen erst mit Verzögerung Wirkung zeigen dürften. Vermutlich sind sogar weitere Maßnahmen notwendig, um die Wohnungsnachfrage anzukurbeln.

Auf den ersten Blick scheinen sich auch die Importe von Rohkupfer und Kupferprodukten positiv entwickelt zu haben. So sind diese im September auf einen Wert von rund 510 Tsd. Tonnen gestiegen, was einem Zuwachs von 2,4% im Vergleich zum August entspricht. Gegenüber dem Vorjahr liegen die Importe sogar fast 26% höher. Letzteres ist jedoch einem Basiseffekt zuzuschreiben. So waren die Importe im August und September vergangenen Jahres auf ein außergewöhnlich niedriges Niveau gefallen. Auf saisonbereinigter Basis enttäuschten die Kupferimporte tatsächlich mit einem Rückgang von 3% gegenüber August. Von diesem Rückgang abgesehen, haben sich die Kupferimporte jedoch zuletzt robust entwickelt. So scheint es, dass sie nach einem pandemiebedingten deutlichen Auf- und Ab (als sich die Nachfrage aufgrund der Lockdowns in Richtung langlebiger Güter, wie Elektronikartikel, verschoben hatte) auf ihren graduellen Aufwärtstrend zurückgekehrt sind. Als wichtiger Stützfaktor dürfte sich die Nachfrage aus für den Staat wichtigen Branchen wie für Halbleiter oder Elektrofahrzeuge erweisen.

Die bislang rekordstarke Aluminiumproduktion erlitt derweil im September einen kleinen Rücksetzer. Die Produktion fiel von 3506 Tsd. Tonnen im August auf 3420 Tsd. Tonnen. Auf Tagesbasis war die Produktion zwar noch leicht höher als im August. Saisonbereinigt man die Daten jedoch, lässt sich immernoch ein minimaler Rückgang feststellen (-0,1%). Ein wesentlicher Grund für die schwächere Produktion dürften die Einschränkungen im Zuge von Stromrationierungen in der Region Yunnan gewesen sein. Da diese jedoch von kurzer Dauer waren, dürfte die Produktion seither wieder angezogen haben. Wir würden daher weiterhin davon ausgehen, dass der Aluminiummarkt trotz der Produktionsrückgänge in Westeuropa und den USA gut versorgt bleibt. Hinzukommt schließlich auch eine aufgrund hoher Energiekosten sowie steigender Zinsen wohl eher gedämpfte globale Nachfrage.

Im Rahmen der gestrigen Datenveröffentlichungen aus China wurden auch die September-Zahlen zu den Rohölimporten, Dieselexporten und zur Rohölverarbeitung bekanntgegeben. Demnach importierte China rund 9,8 Mio. Barrel Rohöl pro Tag. Das war die höchste Menge in einem Monat seit Mai und gut 1 Mio. Barrel pro Tag mehr als im Juni/Juli. Dennoch liegen die Rohöleinfuhren seit Jahresbeginn noch immer 4,3% unter dem Niveau im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der gleitende 12-Monatsdurchschnitt blieb mit gut 9,9 Mio. Barrel pro Tag den zweiten Monat in Folge unter der 10-Mio.-Marke. Dies gab es zuletzt vor drei Jahren. China dürfte damit aller Voraussicht nach das zweite Jahr in Folge einen Rückgang der Rohölimporte aufweisen, auch wenn sich in den letzten beiden Monaten eine Belebung abzeichnet und auch in den kommenden Monaten mit höheren Importen zu rechnen sein dürfte.

Auch die Rohölverarbeitung hat sich nach einer Delle in den Sommermonaten im September spürbar erholt. Diese stieg sogar deutlich um rund 1,2 Mio. auf gut 13,8 Mio. Barrel pro Tag und erreichte damit wieder das Niveau vom Jahresbeginn. Die Raffinerien dürften auf die deutliche Erhöhung der Exportquoten für Ölprodukte reagiert haben. Die staatlichen Behörden hatten Ende September bekannt gegeben, bis zum Jahresende noch weitere 13,25 Mio. Tonnen Exporte von Ölprodukten zu erlauben. Angesichts attraktiver Margen dürften daher insbesondere mehr Diesel und Kerosin produziert werden. Das scheint die Dieselexporte schon im September beflügelt zu haben. Diese erreichten mit 1,73 Mio. Tonnen das höchste Niveau in einem Monat seit Juni 2021. Das entspricht umgerechnet einer Menge von 430 Tsd. Barrel pro Tag. In den Monaten zuvor hatten die Dieselexporte teilweise noch bei unter 100 Tsd. Barrel pro Tag gelegen, weil die zuvor erteilten Exportquoten sehr niedrig ausfielen. So erklärt sich auch, dass die Dieselexporte trotz des kräftigen Anstiegs im September seit Jahresbeginn noch immer gut 60% unter dem Vorjahresniveau liegen.

Die strikte Begrenzung der Dieselexporte durch China in den ersten acht Monaten hat mit zur angespannten Angebotslage am Dieselmarkt und zur kräftigen Ausweitung der Diesel-Crackspreads beigetragen.

Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.
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SB3T6BLongCopper FutureFaktor: 5
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SD1XJELongOil Brent FutureFaktor: 5
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SD2S7VLongOil WTI Light Crude FutureFaktor: 5
SH3QBCShortOil WTI Light Crude FutureFaktor: -5
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Energie

  • Der kräftige Preisrückgang bei Erdgas setzt sich fort. Der europäische Erdgaspreis (TTF, 1-Monatsforward) fiel gestern erstmals seit Mitte Juni unter die Marke von 100 EUR je MWh. Am Handelsende stand ein Minus von 16% und ein Preis von 96,5 EUR zu Buche. Zum Vergleich: Anfang September hatte der Preis noch bei mehr als 300 EUR und Ende September bei rund 200 EUR gelegen. Der Preis für den nächsten Kalendertag fiel sogar auf 30 EUR. Das anhaltend milde, fast spätsommerliche Wetter reduziert den Gasbedarf für Heizzwecke und eine nennenswerte Abkühlung ist laut Wetterprognosen vorerst nicht in Sicht. Entsprechend steigt der Füllstand der Gasspeicher in Deutschland und der gesamten EU weiter. Heute wurde in Deutschland ein Füllstand von 97,5% erreicht. In der EU liegt er inzwischen bei 93,6%. Das ist deutlich mehr als jahreszeitüblich. Normalerweise steigen die Erdgasvorräte im Oktober kaum noch, bevor im November mit den kühleren Temperaturen der Lagerabbau beginnt. Mit dem fortgesetzten Lageraufbau sinkt das Risiko einer Gasknappheit am Ende des Winters, was die Erdgaspreise zunächst weiter unter Druck setzt. Allerdings kann ein strengerer und längerer Winter dem noch immer einen Strich durch die Rechnung machen, so dass es für eine Entwarnung noch zu früh ist. Unsere Volkswirte haben einen Gasmonitor entwickelt, mit dessen Hilfe die erwartete Entwicklung der Lagerbestände in Deutschland in den kommenden Monaten anhand von Annahmen zu Verbrauch und (Netto-)Importen ermittelt werden kann. Die aktuelle Preisschwäche beschränkt sich nicht nur auf Europa. Auch der US-Erdgaspreis ist zuletzt kräftig gefallen. Aktuell notiert er nur noch bei gut 5 USD je mmBtu. Vor zwei Monaten war er noch doppelt so hoch.
  • Laut dem Chef der Internationalen Energieagentur, Birol, befinden wir uns inmitten der ersten wirklichen weltweiten Energiekrise. Der Krieg in der Ukraine hätte zu steigenden LNG-Importen nach Europa geführt. Bei einem wieder zunehmenden Appetit nach LNG seitens Chinas würde sich der Markt verknappen, da nächstes Jahr nur 20 Mrd. Kubikmeter neuer LNG-Kapazitäten zusätzlich an den Markt kommen würden. Die Entscheidung der OPEC+, das Ölangebot um 2 Mio. Barrel pro Tag zu reduzieren, bezeichnete er als „riskant“ und „unglücklich”, da die weltweite Ölnachfrage dieses Jahr um fast 2 Mio. Barrel pro Tag steigen würde und sich viele Volkswirtschaften der Welt am Rande der Rezession befänden. Dennoch erwartet Birol aktuell keine weitere koordinierte Freigabe von strategischen Ölreserven. Im Falle von Angebotsausfällen hätte man aber noch hinreichend Reserven zur Verfügung.
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WKNTypBasiswertMerkmale
SH2SLDLongNatural Gas FutureFaktor: 5
SN5C7HShortNatural Gas FutureFaktor: -5
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Edelmetalle

  • Der Goldpreis hat sich zuletzt knapp unterhalb der Marke von 1.650 USD je Feinunze eingependelt. Noch immer steht die Frage im Mittelpunkt, wie stark die Fed die Zinsen noch anheben wird. Zuletzt gab es einige Hinweise darauf, dass das Tempo der Zinserhöhungen nach dem erwarteten Schritt um 75 Basispunkte in der kommenden Woche geringer ausfallen könnte. Dies führte zu einem zwischenzeitlichen Rückgang des US-Dollar und der Anleiherenditen, was Gold vorübergehend bis auf 1.670 USD je Feinunze steigen ließ. Daraus lässt sich ablesen, dass Gold beträchtliches Aufwärtspotenzial besitzt, sobald sich ein Ende der aggressiven Zinserhöhungen abzeichnet. Noch ist es aber nicht so weit, weshalb der Preisanstieg wieder größtenteils rückgängig gemacht wurde. Die Anleger zeigen Gold weiterhin die kalte Schulter und sorgen damit unverändert für Gegenwind. Die spekulativen Finanzanleger weiteten ihre Netto-Short-Positionen in der letzten Berichtswoche deutlich aus, setzen also weiterhin mehrheitlich auf einen fallenden Goldpreis. Die ETF-Anleger haben in der letzten Woche abermals beträchtliche Verkäufe getätigt. Auch hier dürfte erst ein absehbares Ende der aggressiven Zinserhöhungen zu einem Stimmungsumschwung führen.
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WKNTypBasiswertMerkmale
SF5DDULongGold FutureFaktor: 5
SH3N6LShortGold FutureFaktor: -5
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Industriemetalle

  • Laut der International Lead and Zinc Study Group (ILZSG) dürfte der Zinkmarkt in diesem Jahr um 297 Tsd. Tonnen unterversorgt sein. Damit wurde die Defizitprognose vom Frühjahr bestätigt. Dies ist bemerkenswert. Denn nach acht Monaten war der Markt laut jüngster ILZSG-Daten noch nahezu ausgeglichen. So geht die ILZSG zwar davon aus, dass die Nachfrage in diesem Jahr um rund 2% fallen wird. Dem steht jedoch ein Produktionsrückgang von fast 3% gegenüber, wobei ein Großteil des Rückgangs auf Europa fällt, wo die Produktion aufgrund der hohen Energiekosten zurückgefahren werden muss. Im kommenden Jahr dürfte sich das Angebotsdefizit im Zuge einer Erholung bei der Produktion auf 150 Tsd. Tonnen verringern. Auch am Bleimarkt rechnet die ILZSG mit einem Angebotsdefizit in diesem und nächstem Jahr, wobei das Defizit auch hier im kommenden Jahr aufgrund einer wieder wachsenden Produktion mit 42 Tsd. Tonnen nur noch etwa halb so hoch ausfallen. Die Preise am Zink- und Bleimarkt dürften kurzfristig trotz der angespannten Angebotslage tendenziell unter Druck bleiben, da Nachfragesorgen mit Blick auf China (siehe oben) sowie im Zuge der weltweit steigenden Zinsen dominieren.

Darum sollte die Inflation vorerst hartnäckig hoch bleiben!

Nach dem großen EZB-Zinsschritt von 75 Basispunkten Anfang September hoffen viele Anleger, dass das Thema Inflation allmählich seinen Schrecken verlieren wird. Wie zeigen Ihnen, warum Experten schätzen, dass die Inflation dennoch hartnäckig hoch bleiben sollte und wie Sie in diesem Umfeld investieren können.

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