Rohstoffe

Rohstoffe: Aluminium knackt 3.000 USD-Marke

Energie: Revidiert die OPEC ihre Nachfrageprognose wieder nach unten?

Die Ölpreise starten mit Gewinnen in die neue Handelswoche. Brent steigt auf gut 73 USD je Barrel, WTI auf 70 USD je Barrel. Die Preise legen zu, obwohl die OPEC in ihrem heute erscheinenden Monatsbericht die Prognose für die Ölnachfrage im nächsten Jahr nach unten revidieren könnte. Dies berichten zumindest zwei mit der Angelegenheit vertraute Quellen. Das ist auch deswegen bemerkenswert, weil das Gemeinsame Technische Komitee (JTC) der OPEC+ die Prognose für den Anstieg der Ölnachfrage im nächsten Jahr erst Anfang des Monats deutlich auf 4,2 Mio. Barrel pro Tag nach oben revidiert hatte. In ihrem Monatsbericht im August ging die OPEC noch von einem Anstieg um knapp 3,3 Mio. Barrel pro Tag aus. Wahrscheinlich wird die Prognose zwischen diesen beiden Zahlen liegen. Die Frage ist, ob näher an der oberen oder der unteren. Bei einer niedrigeren Prognose bliebe der OPEC+ weniger Spielraum, die Ölproduktion im nächsten Jahr zu erhöhen. Schon bei besagter JTC-Prognose resultierte daraus ein Überangebot von 1,6 Mio. Barrel pro Tag, falls die OPEC+ die Produktion wie geplant erhöht. Dass der Markt auf diese Nachricht nicht negativ reagiert hat, dürfte an der nach wie vor nur sehr langsamen Normalisierung der US-Ölproduktion im Golf von Mexiko liegen. Zwei Wochen nach dem Landgang von Hurrikan Ida belaufen sich die Produktionsausfälle nach Angaben der zuständigen US-Behörde auf 1,1 Mio. Barrel pro Tag, womit noch immer 60% der normalen Produktionsmenge fehlen. Dies entspricht in etwa der Menge Rohöl, die zuletzt von den OPEC-Ländern Angola oder Libyen produziert wurden. Zudem scheint die Normalisierung der Raffinerietätigkeit vergleichsweise schneller vonstatten zu gehen. Am Freitag hatten die meisten der neun vom Hurrikan betroffenen Raffinerien in Louisiana ihre Produktion wieder aufgenommen oder standen kurz davor, so dass nur noch 7% der Verarbeitungskapazitäten an der US-Golfküste außer Betrieb waren. Dass sich die Rohölverarbeitung nach einem Hurrikan schneller normalisiert als die Rohölproduktion ist ungewöhnlich und spricht für einen weiteren Rückgang der US-Rohölbestände.

Produktidee: Faktor-Optionsscheine
WKNTypBasiswertMerkmale
SB3T5MLongOil Brent Future Faktor: 3
SB3T9MShortOil Brent Future Faktor: -3
SB3T5XLongWTI Light Crude Future Faktor: 4
SD265JShortWTI Light Crude FutureFaktor: -4
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Edelmetalle: Gold weiter unter 1.800 USD, Warten auf US-Inflationsdaten

Gold scheiterte am Freitag daran, die Marke von 1.800 USD zurückzuerobern und handelt am Morgen bei 1.790 USD. Gegenwind kommt heute vom festen US-Dollar: Der EUR-USD-Wechselkurs rutscht unter die Marke von 1,18. Auch die Anleiherenditen legen nach ihrem Rückgang in der letzten Woche seit Freitag wieder etwas zu. Offenbar positionieren sich die Marktteilnehmer bereits für die morgen zur Veröffentlichung anstehenden US-Inflationsdaten. Diese dürften im August mit 5,3% in der Gesamtinflation und 4,2% ohne Energie und Nahrungsmittel nur unwesentlich niedriger gelegen haben als im Vormonat. Der von der Fed erwartete Rückgang der Inflation nach ihrem temporären Anstieg lässt somit noch auf sich warten. Die Inflationszahlen dürften damit Argumente für den Beginn des Ausstiegs der Fed aus den Anleihekäufen noch in diesem Jahr liefern. Eine Entscheidung darüber bei der Fed-Sitzung in der nächsten Woche erwarten unsere Volkswirte allerdings noch nicht. Auf einer der beiden folgenden Sitzungen ist dies laut Marktmeinung aber sehr wahrscheinlich. Die Inflationsdaten sollten daher auch keine nennenswerten Auswirkungen auf den Goldpreis mehr haben, sofern sie nicht deutlich von den Erwartungen abweichen.

Produktidee: Faktor-Optionsscheine
WKNTypBasiswertMerkmale
SB3T5ELongGold Future Faktor: 2
SD3AL2ShortGold Future Faktor: -2
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Edelmetalle: Platin und Palladium spürbar unter Druck

Platin und Palladium sind letzte Woche deutlich gefallen und geben auch zu Wochenbeginn weiter nach. Mit knapp 960 USD je Feinunze handelt Platin auf einem 9-Monatstief, Palladium ist sogar auf ein 13-Monatstief von gut 2.100 USD je Feinunze abgerutscht. Gemäß Daten des Verbands der chinesischen Automobilproduzenten wurden in China im August fast 12% weniger Autos verkauft als vor einem Jahr. In den ersten acht Monaten des Jahres lagen die Autoabsätze noch unter dem Vorkrisenniveau. Ein Grund für die Schwäche, die sich auch in den US-Fahrzeugverkäufen widerspiegelt und diese Woche wohl ebenso in den EU-Daten sichtbar werden dürfte, ist die Chip-Knappheit. Letzte Woche hatte der Brancheninformationsdienst LMC Automotive eine Studie veröffentlicht, worin er den durch die Chip-Knappheit verursachten Ausfall der Automobilproduktion auf weltweit 6,7 Mio. Einheiten bezifferte. Die Auswirkungen dürften demnach noch bis weit ins nächste Jahr hinein zu spüren sein. Wir denken nicht, dass dies spurlos an der Nachfrage nach Platin und vor allem Palladium vorübergeht.

Produktidee: Faktor-Optionsscheine
WKNTypBasiswertMerkmale
SF2RU9LongPlatinum FutureHebel: 6
SF2RTWShortPlatinum FutureHebel: -6
SB42XBLongPalladium FutureHebel: 5
SD5NLUShortPalladium FutureHebel: -5
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Industriemetalle: Verschnaufpause, aber nicht für Aluminium

Nach dem deutlichen Preisanstieg letzten Freitag – der LME-Industriemetallindex ist um 2,7% auf den höchsten Stand seit fast 10½ Jahren nach oben gesprungen – und der insgesamt starken vergangenen Woche legen die Metallpreise zu Beginn der neuen Handelswoche eine Verschnaufpause ein. Sie verteidigen jedoch großteil ihr Terrain. Kupfer notiert bei rund 9.700 USD je Tonne, Nickel handelt um die 20.000 USD-Marke. Aluminium zieht hingegen weiter an und knackt an der LME erstmals seit Juli 2008 die Marke von 3.000 USD je Tonne. An der SHFE kostet die Tonne heute rund 23.800 CNY (umgerechnet 3.680 USD), soviel wie zuletzt vor mehr als 15 Jahren. Das Allzeithoch dort ist nur noch einen Steinwurf entfernt. Bis zum Rekordhoch an der LME sind es zwar noch etwa 13%, bei der aktuellen Dynamik könnte dieses aber recht schnell erreicht werden. Angetrieben werden die Aluminiumpreise weiter von Angebotssorgen. Letzte Woche fand in Chicago eine Konferenz der Aluminiumindustrie statt, die größte ihrer Art in Nordamerika. Dabei waren laut der Nachrichtenagentur Bloomberg Produzenten, Konsumenten, Händler und Spediteure vertreten. Bloomberg berichtet, dass viele Teilnehmer davon ausgehen, dass die Angebotsprobleme bis weit ins nächste Jahr hineinreichen. Manche sind demnach sogar der Meinung, dass es bis zu fünf Jahre dauern könnte, bis die Probleme behoben sind. Neben den verschiedenen Produktionsproblemen der letzten Monate waren die Logistikschwierigkeiten und die Verfügbarkeit von Arbeitskräften die größten Sorgen der Konferenzteilnehmer. Bloomberg berichtet zudem unter Berufung auf Teilnehmerkreise, dass Konsumenten über Bedarf Aluminium bestellen würden, um in etwa ihre gewünschte Menge zu erhalten. Wir halten zwar die aktuellen Preise für zu hoch und Aluminium ist aus technischer Sicht überkauft, eine Trendwende zeichnet sich aber noch nicht ab.

Produktidee: Faktor-Optionsscheine
WKNTypBasiswertMerkmale
SB3T6BLongCopper FutureHebel: 5
SB3T94ShortCopper FutureHebel: -5
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