Technische Analysen

Rheinmetall – Bullen am Ruder

Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Die Aktie von Rheinmetall (WKN: 703000) hatte im März 2020 ein Mehrjahrestief bei 43,23 EUR ausgebildet und befindet sich hiervon ausgehend in einem langfristigen Aufwärtstrend. Mit Blick auf das mittelfristige Kursgeschehen etablierte sie eine Korrekturphase unterhalb des im Juni verzeichneten Allzeithochs bei 227,90 EUR. Oberhalb des Korrekturtiefs bei 140,45 EUR konnte der Wert sich stabilisieren und einen Boden ausbilden. Mit der jüngsten Überwindung der steigenden 200-Tage-Linie und dem gestrigen dynamischen Ausbruch über das 61,8%-Fibonacci-Retracement auf ein 4-Monats-Hoch befinden sich die Bullen wieder in allen Zeitebenen am Ruder. Angesichts der kurzfristig überhitzten Lage würde jedoch eine Verschnaufpause nicht überraschen. Nächste Unterstützungen und potenzielle Auffangbereiche liegen bei 189,65 EUR und 181,20-182,75 EUR. Das bullishe Bias würde erst mit einer Verletzung der Supportzone 171,60-175,83 EUR (Schlusskursbasis) negiert. Nächste Hürden und mögliche Ziele lauten 202,80 EUR, 207,26/209,86 EUR und 225,00/227,90 EUR. Die nachhaltige Überwindung der letztgenannten Zone würde den primären Aufwärtstrend bestätigen und einen nächsten potenziellen Zielbereich bei 251,69 EUR in den Fokus rücken.

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DAX-Tief erst im März 2023?

In der Vergangenheit markierte der DAX im März 2003, März 2009 und März 2020 jeweils Tiefpunkte infolge von Rezessionen. Zurzeit gibt es gemischte Signale: Ifo-Index, DAX-Kurs-Gewinn-Verhältnis und pessimistische Profi-Investoren sprechen für den Aktienkauf. Dagegen raten die immer restriktivere US-Geldpolitik und ambitionierte Gewinnmargen-Erwartungen, weiterhin abzuwarten. Der Bärenmarkt dürfte noch anhalten. Wiederholt sich also die Geschichte und Anleger sehen das DAX-Rezessionstief erneut im März?

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