Rohstoffe

Ölpreise steigen bereits wieder

Energie: Ölpreise steigen bereits wieder

Die Korrektur der Ölpreise scheint schon wieder vorüber. Der Brentölpreis drehte gestern nach anfänglichen Verlusten ins Plus und legt am Morgen weiter zu. Brent erreichte in der Spitze 116 USD je Barrel, was 4,5 USD über dem gestrigen Tief liegt. Bei WTI läuft der Juli-Kontrakt heute aus, weshalb dieser Kontrakt kaum noch gehandelt wird. Der August-Kontrakt erreichte am Morgen in der Spitze 110,75 USD je Barrel. Die Preisdifferenz zwischen Brent und WTI hat sich wieder auf mehr als 5 USD je Barrel ausgeweitet. Dies dürfte mit den beträchtlichen Ausfällen der Ölproduktion in Libyen zusammenhängen, wodurch sich das Angebot an leichtem, schwefelarmem Öl auf dem europäischen Markt weiter verknappt. Dagegen steigt das Ölangebot in den USA. Laut US-Energieministerium erreichte die US-Rohölproduktion in der Woche zum 10. Juni erstmals seit April 2020 wieder die Marke von 12 Mio. Barrel pro Tag. Begünstigt wird dies durch eine höhere Bohraktivität. Diese steigt seit Herbst 2020 kontinuierlich und erreichte in der letzten Berichtswoche laut Daten von Baker Hughes mit 584 aktiven Ölbohrungen das höchste Niveau seit März 2020. Der hohe Preisabschlag für WTI dürfte US-Ölexporte nach Europa begünstigen. Kaum gefallen ist dagegen der Gasölpreis. Dieser steigt am Morgen auf 1.330 USD je Tonne und erreicht damit fast wieder das Niveau vom Freitag. Der Gasöl-Crackspread erreichte im Zuge dessen mit 56 USD je Barrel ein neues Rekordniveau.

Die Gasflüsse über Nord Stream verringern sich heute laut Daten von Bloomberg um weitere 4% auf 672 GWh pro Tag. Dies bedeutet einen Rückgang um knapp 30% zur Vorwoche und um mehr als 60% seit Monatsbeginn. Noch ist der Aufbau der Gasvorräte in Deutschland und der EU daraufhin nicht zum Stillstand gekommen. Der Füllstand in Deutschland liegt aktuell bei 58%, der in der EU bei knapp 55%. Der TTF-Erdgaspreis stieg deshalb gestern nur leicht auf 124 EUR je MWh.

Produktidee: Faktor-Optionsscheine
WKNTypBasiswertMerkmale
SB3T5MLongOil Brent FutureFaktor: 3
SH2HFPShortOil Brent FutureFaktor: -3
SD2S7RLongOil WTI Light Crude FutureFaktor: 3
SH1YFNShortOil WTI Light Crude FutureFaktor: -3
SN3HZ1LongNatural Gas Future Faktor: 7
SN0WY4ShortNatural Gas Future Faktor: -7
SH71G0LongGas Oil FutureFaktor: 5
SH71F7ShortGas Oil FutureFaktor: -5
Kein passendes Produkt für Sie dabei? Hier gelangen Sie direkt zur Produktsuche!
Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform.
Die maßgeblichen Produktinformationen stehen im Internet unter https://sg-zertifikate.de zur Verfügung. Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf die WKN.
Sie sind im Begriff, ein komplexes Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann. Bitte beachten Sie, dass bestimmte Produkte nur für kurzfristige Anlagezeiträume geeignet sind. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers zu informieren, insbesondere um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Basisprospekts durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.

Edelmetalle: Robuste Goldnachfrage in Indien, neue Ausarbeitung zu Platin und Palladium

Gold hat sich gestern weitgehend stabil gezeigt, gibt heute Morgen aber leicht auf 1.835 USD je Feinunze nach. Wie die Schweizer Zollbehörde heute berichtete, hat die Schweiz im Mai gut 105 Tonnen Gold exportiert. Weniger als die Hälfte davon ging nach China und Indien. Die Goldausfuhren nach China waren mit 10 Tonnen die geringsten seit 14 Monaten. Dies könnte noch mit den Corona-Lockdowns zusammenhängen, die das öffentliche Leben stark eingeschränkt hatten. Indien hat dagegen aus der Schweiz mit knapp 36 Tonnen so viel Gold wie zuletzt vor einem halben Jahr importiert. Der Goldpreis in Indischer Rupie war von Mitte April bis Mitte Mai deutlich gefallen, was die Inder offenbar zu Goldkäufen genutzt haben. Die indische Zentralbank hatte zuvor bereits für Mai Goldimporte von mehr als 100 Tonnen berichtet. In die USA und nach Großbritannien hat die Schweiz im Mai wiederum kaum Gold exportiert. Dies ist jedoch nicht verwunderlich, da die Gold-ETFs nicht gefragt waren und Abflüsse verzeichneten.

Allgemeiner Tenor ist, dass der globale Platinmarkt nach einem massiven Angebotsüberschuss 2021 in diesem Jahr überversorgt bleiben dürfte, wenn auch weniger deutlich als im letzten Jahr. Für Palladium erwarten die Marktbeobachter dagegen für dieses Jahr wieder ein Angebotsdefizit, nachdem der Markt 2021 erstmals seit längerer Zeit überversorgt war. Risiken gibt es sowohl auf der Angebots- als auch auf der Nachfrageseite. Wir revidieren unsere Preisprognose für Platin leicht nach unten und behalten die Preisprognose für Palladium bei.

Produktidee: Faktor-Optionsscheine
WKNTypBasiswertMerkmale
SD3APLLongGold FutureFaktor: 7
SF5DDAShortGold FutureFaktor: -7
SF4YAPLongPalladium FutureFaktor: 5
SD5NLUShortPalladium FutureFaktor: -5
SH3N5YLongPlatinum FutureFaktor: -7
SF2RTVShortPlatinum FutureFaktor: -7
Kein passendes Produkt für Sie dabei? Hier gelangen Sie direkt zur Produktsuche!
Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform.
Die maßgeblichen Produktinformationen stehen im Internet unter https://sg-zertifikate.de zur Verfügung. Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf die WKN.
Sie sind im Begriff, ein komplexes Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann. Bitte beachten Sie, dass bestimmte Produkte nur für kurzfristige Anlagezeiträume geeignet sind. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers zu informieren, insbesondere um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Basisprospekts durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.

Industriemetalle: Rekordhohe Aluminiumproduktion im Mai

Die Metallpreise standen gestern zunächst weiter unter Druck. Kupfer handelte zeitweise nur noch bei gut 8.800 USD je Tonne. Vor zwei Wochen war der Preis noch etwa 1.000 USD höher. Aluminium war auf rund 2.480 USD je Tonne abgerutscht, was dem niedrigsten Wert seit fast einem Jahr entsprach. Mit kurzen Unterbrechungen befindet sich der Aluminiumpreis mittlerweile seit Anfang März im Rückwärtsgang. Damals wurde mit gut 4.070 USD ein Rekordhoch erreicht. Am späteren Nachmittag haben sich die Metallpreise erholt und ihre Verluste aufgeholt. Sie bleiben unseres Erachtens aber angeschlagen und wir sehen die Risiken eher auf der Unterseite. Das International Aluminium Institute (IAI) hat gestern sowohl auf Monats- als auch auf Tagesbasis für Mai auf globaler Ebene eine rekordhohe Aluminiumproduktion berichtet. Sie wurde im Vergleich zum Vorjahr um 0,4% auf 5,81 Mio. Tonnen bzw. 187,3 Tsd. Tonnen pro Tag ausgeweitet. Dies lag zuallererst an China, wo das Nationale Statistikbüro bereits letzte Woche eine Rekordproduktion gemeldet hatte. Außerhalb Chinas wurde im Mai gegenüber Vorjahr dagegen weniger Aluminium hergestellt (-1,6%), was aber nur zu einem kleinen Teil auf die Region Russland und Osteuropa zurückzuführen ist. Vielmehr war ein deutlicher Produktionsrückgang in der Region West- und Zentraleuropa zu beobachten, was unseres Erachtens den hohen Energiekosten geschuldet ist. Trotz der zuletzt rekordhohen Produktion wurde global betrachtet gemäß den IAI-Daten in den ersten fünf Monaten des Jahres noch 0,7% weniger Aluminium hergestellt als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Sollte die Produktion aber weiter so gesteigert werden, wäre der Rückstand bald aufgeholt. In China befindet sich die Aluminiumproduktion anhand der IAI-Daten auf das Jahr hochgerechnet bereits auf Rekordkurs.

Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Produktidee: Faktor-Optionsscheine
WKNTypBasiswertMerkmale
SB3T6BLongCopper FutureFaktor: 5
SH0ETJShortCopper FutureFaktor: -5
Kein passendes Produkt für Sie dabei? Hier gelangen Sie direkt zur Produktsuche!
Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform.
Die maßgeblichen Produktinformationen stehen im Internet unter https://sg-zertifikate.de zur Verfügung. Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf die WKN.
Sie sind im Begriff, ein komplexes Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann. Bitte beachten Sie, dass bestimmte Produkte nur für kurzfristige Anlagezeiträume geeignet sind. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers zu informieren, insbesondere um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Basisprospekts durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.

Investieren in Impfstoff-Hersteller

Nach der erfolgreichen Entwicklung eines Covid-Vakzins rücken jetzt in der Biotech- und Pharmabranche auch Impfstoffe gegen andere Krankheiten in den Fokus der Forschung. Mit dem Index-Zertifikat auf den Solactive Global Vaccines and Infectious Diseases Index CNTR partizipieren Sie mit nur einem Investment an der Wertentwicklung einer Vielzahl an Unternehmen, die an der Bekämpfung von Infektionskrankheiten beteiligt sind. Jetzt mehr efahren!