Rohstoffe

Öl: OPEC+ wird sich schnell einig

Energie: OPEC+ wird sich schnell einig

Brent handelt am Morgen bei 71,5 USD je Barrel. Die Ölpreise gerieten vor der “OPEC+“-Sitzung gestern kurzzeitig unter Druck, machten die Verluste aber im Anschluss größtenteils wieder wett, wozu auch ein kräftiger Rückgang der US-Rohöllagerbestände einen Beitrag leistete. Die OPEC+ hat sich erwartungsgemäß nach nur einer Stunde Beratung auf eine Fortsetzung der monatlichen Produktionserhöhungen um 400 Tsd. Barrel pro Tag geeinigt. Schließlich geht die OPEC+ weiterhin davon aus, dass der Ölmarkt wegen der steigenden Nachfrage bis zum Jahresende unterversorgt bleibt und daher auf die zusätzliche Produktion angewiesen ist. Für die kommenden Monate läuft somit alles weiter nach Plan. Für das folgende Jahr sieht es allerdings anders aus. Zwar erhöhte das Gemeinsame Technische Komitee (JTC) der OPEC+ seine Nachfrageprognose für 2022 um 920 Tsd. Barrel pro Tag und erwartet nun einen Anstieg um 4,2 Mio. Barrel pro Tag. Das reicht aber noch immer nicht aus, den gleichzeitigen Anstieg des Ölangebots auszugleichen. Das JTC erwartet daher im nächsten Jahr ein Überangebot von 1,6 Mio. Barrel pro Tag. Deswegen wird die OPEC+ ihre Pläne einer vollständigen Rücknahme der verbliebenen Produktionskürzungen im nächsten Jahr überdenken müssen. Dies dürfte dann Thema auf den nächsten Sitzungen werden, die somit spannender werden dürften als die gestrige. In den USA verläuft die Wiederinbetriebnahme der Energieinfrastruktur nach Hurrikan Ida aufgrund anhaltender Stromausfälle nur sehr schleppend. Die Rohölverarbeitung dürfte deutlich länger benötigen, sich von den Ausfällen zu erholen als die Rohölproduktion. Das spricht für einen Anstieg der Rohölbestände in den kommenden Wochen. Die gestrigen US-Lagerdaten wurden von den hurrikanbedingten Schließungen noch nicht beeinflusst. Die Rohölvorräte fielen dabei trotz einer niedrigeren Rohölverarbeitung und einer höheren Rohölproduktion unerwartet deutlich um 7,2 Mio. Barrel. Die Nachfrage nach Ölprodukten stieg auf ein Rekordniveau. Dies konnte den Anstieg der Benzinvorräte um 1,3 Mio. Barrel allerdings nicht verhindern.

Produktidee: Faktor-Optionsscheine
WKNTypBasiswertMerkmale
SD1XH8LongOil Brent FutureFaktor: 3
SD2TARShortOil Brent FutureFaktor: -3
SD2S7RLongOil WTI Light FutureFaktor: 3
SD2TASShortOil WTI Light FutureFaktor: -3
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Edelmetalle: Gold tritt vor richtungsweisenden Arbeitsmarktdaten auf der Stelle

Der Goldpreis handelt wenig verändert bei 1.815 USD je Feinunze. Größere Preisbewegungen gab es die letzten Tage kaum. Seit Anfang der Woche bewegt sich Gold in einer Spanne von 20 USD. Ein laut ADP deutlich schwächer als erwartet ausgefallener Anstieg der privaten Beschäftigung im August führte gestern zunächst zu einem Preisanstieg auf 1.820 USD, ehe ein stärker als erwartet ausgefallener ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe einen Rückgang auf 1.810 USD auslöste. Der Fokus richtet sich bereits auf die Arbeitsmarktdaten morgen, da diese den Ausschlag darüber geben könnten, wann die Fed mit der Rückführung der Anleihekäufe beginnt. Zahlreiche Fed-Vertreter hatten in den letzten Wochen wiederholt die Wichtigkeit des Arbeitsmarktes für die Entscheidungsfindung herausgestellt. Seit der Rede des Fed-Vorsitzenden Powell letzten Freitag in Jackson Hole sind die Zinserhöhungserwartungen laut Fed Fund Futures etwas zurückgegangen. Ein robuster Arbeitsmarktbericht könnte diese wieder stärker aufleben lassen. Zur Erinnerung: Im Anschluss an die Arbeitsmarktdaten vor einem Monat gab Gold innerhalb von zwei Handelstagen um rund 100 USD nach, konnte diese Verluste aber innerhalb von zwei Wochen wieder wettmachen. Einen vergleichbar starken Preisrückgang erwarten wir diesmal nicht, selbst wenn die Daten abermals stärker ausfallen sollten als erwartet. Während Gold unter dem Strich gestern nicht viel machte, legte Silber auf 24,2 USD je Feinunze zu. Rückenwind gab ein kräftiger Zufluss in die Silber-ETFs von 167,4 Tonnen, den Bloomberg für gestern vermeldete. Das war der stärkste Tageszufluss seit rund sechs Wochen. Der Großteil davon erfolgte bereits am Vortag in den iShares Silver Trust. Seit Quartalsbeginn stehen bei den von Bloomberg erfassten Silber-ETFs allerdings noch immer Abflüsse von 174 Tonnen zu Buche. Das Interesse der ETF-Anleger für Silber war im Sommer also nur gering, was auch die schwache Preisentwicklung erklären kann.

Produktidee: Faktor-Optionsscheine
WKNTypBasiswertMerkmale
SB3T6GLongGold FutureFaktor: 5
SB3UAAShortGold FutureFaktor: -5
SD49EBLongSilver FutureFaktor: 5
SD3ALZShortSilver FutureFaktor: -5
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Industriemetalle: Aluminium mit neuem 10-Jahreshoch, Warnung vor den hohen Preisen

Kupfer und Aluminium sind gestern im Zuge der schwachen chinesischen Konjunkturdaten zeitweise um über 2% bzw. rund 2% gefallen. Nach den Preisanstiegen der Tage zuvor dürfte es auch Gewinnmitnahmen gegeben haben. Am Nachmittag hat der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe in den USA positiv überrascht und ist im August entgegen den Erwartungen sogar leicht gestiegen, was den Rückgang der Metallpreise gebremst hat. Heute Morgen legen sie bereits allesamt wieder zu, da die chinesische Regierung mit gezielten Maßnahmen die Wirtschaft unterstützen will. Kupfer steigt auf rund 9.400 USD je Tonne, Aluminium markiert mit über 2.730 USD je Tonne ein neues 10-Jahreshoch. Der Verband der chinesischen Nicht-Eisenindustrie hat gestern davor gewarnt, dass die Rally der Aluminiumpreise nicht durch Fundamentaldaten unterstützt sei und Käufer abschrecken könnte. Den Verbandsangaben zufolge gibt es kein nennenswertes Defizit und die Nachfrage sei nicht stark genug, um die hohen Preise zu rechtfertigen. Der Verband geht davon aus, dass die Aluminiumpreise schnell nachgeben könnten, wenn sich die hohen Preise auf die Nachfrage durchschlagen und es zu Substitutionseffekten kommt. Zudem warnte er Spekulanten davor, nicht die Entschlossenheit der chinesischen Behörden zu unterschätzen die Rohstoffpreise zu zügeln. Gestern ist allerdings die Verauktionierung der Staatsreserven von Metallen in China (insgesamt 150 Tsd. Tonnen Kupfer, Zink und Aluminium) erneut auf eine starke Nachfrage getroffen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters mit Verweis auf den chinesischen Daten- und Research-Anbieter SMM berichtet, wurden zumindest die Kupferreserven binnen weniger Stunden und nur mit einem geringen Abschlag zum offiziellen Abrechnungskurs an der SHFE verkauft. Die Nationale Behörde für Nahrungsmittel und strategische Reserven will eigenen Angaben zufolge im Jahresverlauf in Abhängigkeit der Marktlage und der Preise weitere Staatsreserven freigeben.

Produktidee: Faktor-Optionsscheine
WKNTypBasiswertMerkmale
SB3T6BLongCopper FutureFaktor: 5
SD5RM9ShortCopper FutureFaktor: -5
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