Technische Analysen

Nordex – Hürden genommen

Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Die Aktie des Windanlagenherstellers Nordex (WKN: A0D655) war ausgehend vom im Jahr 2015 bei 31,78 EUR markierten Mehrjahreshoch bis auf ein im März 2020 verzeichnetes Tief bei 5,20 EUR gefallen. Die anschließende Rally beförderte sie bis zum 6. April des vergangenen Jahres auf ein zyklisches Hoch bei 27,37 EUR. Anschließend orientierte sich der Wert wieder südwärts. Oberhalb des im Oktober dieses Jahres verbuchten Verlaufstiefs bei 7,23 EUR gelang schließlich zuletzt die Ausbildung eines mehrmonatigen Bodens. Dieser wurde am vergangenen Dienstag mit dem von hohem Handelsvolumen begleiteten Ausbruch über das Widerstandscluster bei 11,10/11,27 EUR komplettiert. Es resultierte aus dem Reaktionshoch vom August und der 200-Tage-Linie. Nächste Hürden und Ziele im mittelfristigen Aufwärtstrend liegen bei 12,15/12,25 EUR und 12,57/12,70 EUR. Darüber wäre der Weg frei für einen Vorstoß in Richtung 13,48 EUR, 13,93/14,19 EUR und 14,93/14,96 EUR. Ein Tagesschluss unterhalb des aktuellen Supportbereiches 11,04-11,27 EUR würde nun ein kurzfristig relevantes Warnsignal an die Bullen senden. Unmittelbar bearish wäre eine Verletzung der Unterstützungen bei 9,88 EUR sowie 9,17-9,33 EUR zu sehen. In diesem Fall entstünden Abwärtsrisiken in Richtung 7,23/7,48 EUR.

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DAX-Tief erst im März 2023?

In der Vergangenheit markierte der DAX im März 2003, März 2009 und März 2020 jeweils Tiefpunkte infolge von Rezessionen. Zurzeit gibt es gemischte Signale: Ifo-Index, DAX-Kurs-Gewinn-Verhältnis und pessimistische Profi-Investoren sprechen für den Aktienkauf. Dagegen raten die immer restriktivere US-Geldpolitik und ambitionierte Gewinnmargen-Erwartungen, weiterhin abzuwarten. Der Bärenmarkt dürfte noch anhalten. Wiederholt sich also die Geschichte und Anleger sehen das DAX-Rezessionstief erneut im März?

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