Rohstoffe

Neue Nachfragesorgen am Ölmarkt

Energie: Neue Nachfragesorgen am Ölmarkt

Die Ölpreise starten mit deutlichen Abschlägen in die neue Handelswoche. Brent fällt auf 71,5 USD je Barrel, WTI auf gut 68 USD. Gegenüber den Preishochs am Freitag bedeutet das ein Minus von rund 2 USD. Dahinter scheinen neue Nachfragesorgen zu stehen. Auslöser waren der enttäuschende US-Arbeitsmarktbericht am Freitag (siehe Edelmetalle unten) und eine unerwartet kräftige Absenkung der offiziellen Verkaufspreise (OSP) durch Saudi-Arabien für asiatische Kunden im Oktober. Der größte Ölexporteur verlangt für Arab Light nur noch einen Aufschlag von 1,7 USD je Barrel gegenüber der Benchmark Oman/Dubai. Die Senkung um 1,3 USD war die stärkste seit einem Jahr. Allerdings war der Preisaufschlag von 3 USD im September der größte seit Februar 2020, also seit Pandemiebeginn. Offenbar hatte Saudi-Arabien die Stärke der Ölnachfrage in Asien vor einem Monat überschätzt und musste nun zurückrudern. Die OSPs für Abnehmer in Europa und den USA blieben dagegen unverändert. Europäische Kunden zahlen für Arab Light weiterhin einen Abschlag von 1,7 USD je Barrel gegenüber Brent, Kunden in den USA einen Aufschlag von 1,35 USD je Barrel gegenüber der US-Benchmark ASCI.

Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Produktidee: Faktor-Optionsscheine
WKNTypBasiswertMerkmale
SB3T5MLongOil Brent FutureFaktor: 3
SB3T9MShortOil Brent FutureFaktor: -3
SB3T5XLongOil WTI Light FutureFaktor: 4
SD265JShortOil WTI Light FutureFaktor: -4
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Energie: Gaskraft im deutschen Strommix zuletzt rückläufig

Die öffentliche Nettostromerzeugung in Deutschland lag laut Daten des Fraunhofer-Institut ISE im August fast auf Vorjahresniveau. Die Erzeugungsstruktur hat sich aber massiv verschoben: Verloren hat vor allem die Gaskraft. Auf sie entfielen mit 1,76 TWh nur 4,6% des Strommix. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es knapp 4,4 TWh bzw. 11,6%. Zuzuschreiben ist dies zum einen dem Vormarsch der erneuerbaren Energien, die im letzten Monat dank reichlich Windstrom und Wasserkraft gut 52% der Stromerzeugung stemmten, während es im letzten Jahr gerade mal knapp 48% waren. Zum anderen ist dies Folge der stark gestiegenen Gaspreise: Denn trotz rekordhoher CO2-Preise – heute werden 63 EUR je Tonne erreicht – ist die Stromerzeugung auf Basis von Stein- und Braunkohle jeweils leicht gestiegen. Neue Rekordpreise am Gasmarkt EU-Erdgas (TTF) kostet inzwischen 53 EUR je MWh – dürften eine schnelle Trendumkehr verhindern.

Produktidee: Faktor-Optionsscheine
WKNTypBasiswertMerkmale
SD2S7WLongNatural Gas Future Faktor: 5
SF2DF8ShortNatural Gas Future Faktor: -5
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Edelmetalle: Schwacher US-Arbeitsmarktbericht gibt Gold leichten Aufwind

Mit etwas Verzögerung hat Gold am Freitag auf die schwachen US-Arbeitsmarktdaten reagiert und ist zeitweise auf über 1.830 USD je Feinunze gestiegen. Unterstützt wurde es dabei vom schwächeren US-Dollar und von zunächst gefallenen Anleiherenditen. In den USA wurden im August nur 235 Tausend neue Stellen geschaffen. Dies ist wohl auf die Ausbreitung des Corona-Virus zurückzuführen, denn vor allem bei kontaktintensiven Dienstleistungen ist die Beschäftigung kaum noch gestiegen. Der Arbeitsmarktbericht hat laut Meinung unserer Volkswirte Auswirkungen auf die US-Notenbank Fed. Sie halten die Ankündigung des sogenannten Tapering sowohl auf der kommenden Sitzung am 21./22. September als auch auf der darauffolgenden Sitzung Anfang November für unwahrscheinlich. Der Beschluss zur Rückführung der Anleihekäufe könnte auf der Dezember-Sitzung gefasst werden, sofern die bis dahin anstehenden Arbeitsmarktberichte wieder besser ausfallen. Viele Marktteilnehmer sind aber offenbar der Ansicht, dass die Fed doch schon zeitnah ihre Geldpolitik straffer gestaltet, denn der US-Dollar hatte seine Schwäche schnell überwunden und die Anleiherenditen waren ebenfalls wieder gestiegen. Daher fällt Gold heute Morgen auf 1.825 USD zurück. Diese Woche richtet sich der Fokus der Marktteilnehmer auf die EZB-Sitzung am Donnerstag. Wir versprechen uns davon keine neuen Erkenntnisse bezüglich ihrer Geldpolitik. Allerdings könnte die EZB für das vierte Quartal etwas geringere Anleihekäufe im Rahmen ihres Pandemie-Notfallkaufprogramms (PEPP) in Aussicht stellen. Den Goldpreis sollte dies aber nicht allzu sehr bewegen. Unterdessen sind weitere spekulative Finanzinvestoren in den Goldmarkt zurückgekehrt: Laut CFTC-Statistik wurden die Netto-Long-Positionen in der Woche zum 31. August auf 81,7 Tausend Kontrakte ausgeweitet. Sie liegen damit auf dem Niveau von Anfang August kurz vor dem Preiseinbruch.

Produktidee: BEST Turbo-Optionsscheine
WKNTypBasiswertMerkmale
SD68S0CallGoldHebel: 25,4
SD7TUZPutGoldHebel: 25,3
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Industriemetalle: LME nimmt Ring-Handel wieder auf, neue Angebotssorgen bei Aluminium

Die Londoner Metallbörse (LME) hat heute ihren traditionellen Ring-Handel wieder aufgenommen. Dieser war seit März 2020 wegen der Corona-Pandemie unterbrochen, der Handel fand über die elektronische Plattform „LMEselect“ statt. Zukünftig werden die offiziellen Preise zur Mittagszeit („LME Official Prices“) wieder im Ring-Handel festgestellt, während die Schlusskurse („LME Closing Prices“) weiterhin elektronisch ermittelt werden. Unabhängig davon starten die meisten Metallpreise verhalten in die neue Handelswoche. Kupfer kostet gut 9.400 USD je Tonne, Nickel fällt auf rund 19.500 USD je Tonne. Chile hat gemäß Daten des nationalen Statistikinstituts im Juli rund 470 Tsd. Tonnen Kupfer produziert, etwas mehr als im Vorjahr. In den ersten sieben Monaten des Jahres lag die Kupferproduktion mit 3,3 Mio. Tonnen noch leicht unter dem vergleichbaren Vorjahresniveau, wozu schwierigere Abbaubedingungen, Wasserknappheit und Corona-Restriktionen beigetragen haben. Im Nachbarland Peru wurde Daten des Energie- und Bergbauministeriums zufolge im Juli dagegen weniger Kupfer produziert als vor einem Jahr (-4,3% auf rund 190 Tsd. Tonnen). Hierbei spielten Wartungsarbeiten und niedrigere Metallgehalte in den Erzen eine Rolle. Mit 1,27 Mio. Tonnen lag die peruanische Kupferproduktion von Januar bis Juli aber fast 11% über dem Corona-bedingt schwachen Vorjahreswert. Von ihrem Vorkrisenniveau ist sie allerdings noch weit entfernt. Aluminium steigt dagegen heute Morgen auf ein neues 10-Jahreshoch von 2.775 USD je Tonne. Ein Putschversuch in Guinea sorgt für weitere Angebotssorgen unter den Marktteilnehmern. Gemäß Daten von WBMS ist Guinea nach Australien der weltweit zweitgrößte Produzent von Bauxit mit einem Marktanteil von 24%. Bauxit wird zu Alumina verarbeitet, woraus anschließend Aluminium entsteht. In den USA findet heute wegen eines Feiertages („Labor Day“) kein Handel statt. Dies dürfte man auch an der LME in Form einer geringeren Liquidität spüren.

Produktidee: BEST Turbo-Optionsscheine
WKNTypBasiswertMerkmale
SD3YE9CallCopper FutureHebel: 9,0
SF0L1TPutCopper FutureHebel: 9,3
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