Technische Analysen

MDAX – nach dem Pullback weiter nordwärts?

Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Der MDAX der mittelgroßen Werte war im Rahmen der Rally vom Corona-Crash-Tief im März 2020 bei 17.715 Punkten bis auf ein im September vergangenen Jahres bei 36.924 Punkten verzeichnetes Allzeithoch vorgestoßen. Darunter zeigte er eine übergeordnete Top-Bildung, die im Januar komplettiert wurde. Der nachfolgende Kurseinbruch schickte den Index bis auf ein im Oktober verbuchtes 2-Jahres-Tief bei 21.457 Punkten hinab. Darüber gelangen die Ausbildung eines mehrwöchigen Doppelbodens und die Etablierung einer dynamischen Erholungsrally. Dabei konnte die Notierung zuletzt die Abwärtstrendlinie vom Zwischenhoch im Januar und die 100-Tage-Linie überwinden und ein 3-Monats-Hoch bei 26.417 Punkten erzielen. Seit Dienstag läuft ein Pullback, der im gestrigen Handel zu einem Schließen der Kurslücke vom 11. November führte. Zusammen mit weiteren relevanten Unterstützungsthemen lässt sich nun eine Supportzone definieren, die sich bis 24.899 Punkten erstreckt. Solange diese Zone per Tagesschluss verteidigt werden kann, bleibt die Chance auf eine zeitnahe Wiederaufnahme des Erholungstrends erhalten. Darunter entstünden hingegen Abwärtsrisiken in Richtung zunächst 24.400-24.540 Punkte und eventuell 23.960-24.141 Punkte. Die Verletzung der letztgenannten Zone würde den Bären den technischen Vorteil verschaffen. Ein prozyklisches Kaufsignal entstünde nun mit einem Tagesschluss oberhalb der Widerstandszone 26.300/26.417 Punkte. Im Erfolgsfall wäre ein zügiger Vorstoß an die fallende 200-Tage-Linie bei derzeit 27.538 Punkten denkbar. Zwischenziele lauten dann 26.875/26.952 Punkte und 27.176 Punkte.

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DAX-Tief erst im März 2023?

In der Vergangenheit markierte der DAX im März 2003, März 2009 und März 2020 jeweils Tiefpunkte infolge von Rezessionen. Zurzeit gibt es gemischte Signale: Ifo-Index, DAX-Kurs-Gewinn-Verhältnis und pessimistische Profi-Investoren sprechen für den Aktienkauf. Dagegen raten die immer restriktivere US-Geldpolitik und ambitionierte Gewinnmargen-Erwartungen, weiterhin abzuwarten. Der Bärenmarkt dürfte noch anhalten. Wiederholt sich also die Geschichte und Anleger sehen das DAX-Rezessionstief erneut im März?

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