Marktüberblick

Marktüberblick: zyklische Werte gesucht

Am deutschen Aktienmarkt überwogen zum Wochenstart die positiven Vorzeichen. Der DAX schloss 0,28 Prozent fester bei 12.226 Punkten. Für den TecDAX ging es um 0,07 Prozent nach oben auf 2.864 Punkte. Gegen den Trend büßte der MDAX 0,02 Prozent auf 26.004 Zähler ein. In den drei Indizes gab es 57 Gewinner und 43 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen betrug 63 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 74,2 Millionen Aktien (Vortag: 80,4) im Wert von 2,75 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 2,67). Gesucht waren vor allem zyklische Werte, während defensive Titel gemieden wurden. Stärkste Sektoren waren Bau (+3,24%), Banken (+2,73%) und Automobile (+2,33%). Die größten Verlierer waren Immobilienwerte (-1,40%), Versorger (-1,06%) und Softwaretitel (-0,74%). HeidelbergCement haussierte an der DAX-Spitze ohne Nachrichten um 3,66 Prozent und überwand damit eine wichtige Widerstandszone. Dahinter stiegen Continental und Deutsche Bank um 3,55 und 3,00 Prozent. Die schwächsten Werte im Leitindex waren Vonovia, Beiersdorf und Merck mit Abschlägen zwischen 2,20 und 2,54 Prozent.

An der Wall Street endete der Dow Jones Industrial in einem nachrichtenarmen Umfeld 0,14 Prozent fester bei 26.836 Punkten. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es hingegen um 0,25 Prozent abwärts auf 7.832 Zähler. 60 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im Plus. Das Aufwärtsvolumen betrug 71 Prozent. 118 neuen 52-Wochen-Hochs standen 16 neue Tiefs gegenüber. Kräftige Aufschläge waren bei den Sektoren Energie und Finanz zu beobachten. Am schwächsten tendierten die Sektoren Healthcare, Immobilien und Technologie.

Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index gegen Ende des New Yorker Handels 0,33 Prozent fester bei 98,33 Punkten. EUR/USD legte um 0,17 Prozent auf 1,1045 USD zu. Gestützt wurde die Gemeinschaftswährung von der durch einen Medienbericht genährten Spekulation auf mögliche fiskalpolitische Stimuli in Deutschland. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen fiel das Pfund Sterling mit kräftigen Zugewinnen auf, während der Franken sowie der Yen als klassische sichere Häfen nicht gefragt waren.

Der S&P GSCI Rohstoffindex für 24 Spotpreise kletterte um 1,29 Prozent auf 409,68 Punkte. Der Preis für Brent-Öl sprang um 1,88 Prozent nach oben auf 62,70 USD und löste damit eine mehrwöchige Handelsspanne nach oben auf. Stützend wirkte, dass sich der neue saudische Ölminister Prinz Abdulaziz bin Salman für eine Beibehaltung der Produktionskürzungen seitens der OPEC ausgesprochen hat. US-Erdgas haussierte um 4,73 Prozent auf 2,61 USD. Comex-Kupfer notierte 0,25 Prozent tiefer bei 2,63 USD. Bei den Edelmetallen setzte sich mit der gestiegenen Risikofreude die Abwärtskorrektur fort. Gold handelte mit einem Abschlag von 0,58 Prozent bei 1.507 USD (1.357 EUR). Silber, Platin und Palladium verloren zwischen 0,24 und 0,94 Prozent.

Am Rentenmarkt verharrte die gegen Mittag festgestellte Umlaufrendite bei minus 0,60 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen legte bis zum Abend um sechs Basispunkte auf minus 0,58 Prozent zu. Der Euro-Bund-Future schloss 0,50 Prozent tiefer bei 174,41 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes sprang um acht Basispunkte auf 1,63 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh bei nur geringen Ausschlägen uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index notierte 0,13 Prozent tiefer bei 156,61 Punkten.

Heute stehen keine marktbewegenden Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an. Unternehmensseitig richtet sich der Blick auf Apple. Der Konzern stellt am Abend neue Produkte vor. Darunter das neue iPhone.

Produktidee: Faktor-Zertifikate
WKN Typ Basiswert Merkmale
CJ8J3V Long HeidelbergCement Faktor: 4
CJ23T8 Short HeidelbergCement Faktor: -4
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