Marktüberblick

Marktüberblick: Zinsen im Rallymodus

Am deutschen Aktienmarkt bot sich zum Wochenstart bei dünner Nachrichtenlage ein uneinheitliches Bild. Der DAX schloss 0,04 Prozent schwächer bei 15.199 Punkten. Der TecDAX gab um 0,31 Prozent auf 3.576 Punkte nach. Für den MDAX der mittelgroßen Werte ging es derweil um 0,37 Prozent nach oben auf 33.537 Zähler. In den drei genannten Indizes gab es 55 Gewinner und 42 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen überwog ebenfalls mit 56 Prozent. Gesucht waren vor allem die Sektoren Automobile (+1,78%) und Banken (+0,62%). Letztere profitierten von den weiter steigenden Langfristzinsen. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg um vier Basispunkte auf ein 5-Monats-Hoch bei minus 0,12 Prozent. Der Euro-Bund-Future sackte im Gegenzug um 0,27 Prozent auf ein Mehrmonatstief bei 168,74 Punkten ab. Daimler belegte mit einem Plus von 2,88 Prozent die DAX-Spitze. Siemens Energy und BMW folgten mit Aufschlägen von 2,41 und 2,33 Prozent. Bayer verbesserte sich mit der Spekulation um einen möglichen Verkauf der Sparte Environmental Science Professional um 1,81 Prozent. HelloFresh büßte als Schlusslicht im Leitindex 5,05 Prozent ein. Hier belastete Händlern zufolge die Senkung der Gewinnprognose des Wettbewerbers Asos. Im MDAX zog die Aktie von Teamviewer mit einem Kurssturz um 10,91 Prozent die Aufmerksamkeit auf sich. Auslöser war eine deutliche Kurszielabsenkung seitens der Analysten von Morgan Stanley.

An der Wall Street hielten sich die Anleger mit Blick auf die am Mittwoch anstehenden Verbraucherpreisdaten sowie die in dieser Woche startende Berichtssaison mit Käufen zurück. Der Dow Jones Industrial verlor zur Schlussglocke 0,72 Prozent auf 34.496 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 gab ebenfalls um 0,72 Prozent auf 14.714 Zähler nach. 54 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im negativen Terrain. Das Abwärtsvolumen lag bei 57 Prozent. Es gab 153 neue 52-Wochen-Hochs und 54 Tiefs. Mit Blick auf die Sektoren-Performance konnten lediglich die Sektoren Immobilien (+0,13%) und Rohstoffe (+0,01%) geringfügige Aufschläge verbuchen. Kräftig abwärts tendierten Kommunikationsdienstleister (-1,51%) und Versorger (-1,36%).

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh belastet von Inflationssorgen überwiegend schwächer. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,90 Prozent tiefer bei 194,43 Punkten. Der S&P Future gab zuletzt um 0,51 Prozent nach. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (15.051) ein Handelsstart im Minus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf den ZEW-Index der Konjunkturerwartungen. Die Konsensschätzung lautet auf einen Rückgang im Oktober von zuvor +26,5 auf +24,0 Punkte. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Gerresheimer und LVMH. Die Cancom-Aktie dürfte von der gestern Abend erfolgten Ankündigung eines Aktienrückkaufprogramms im Umfang von bis zu 9,09 Prozent des derzeitigen Grundkapitals profitieren.

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