Marktüberblick

Marktüberblick: Zalando enttäuscht

Der deutsche Aktienmarkt profitierte am Donnerstag nur kurz von der Rally des Vorabends an der Wall Street im Anschluss an die Notenbanksitzung der Fed. Daraufhin drängten sich Konjunktursorgen wieder in den Vordergrund nach schwachen Wirtschaftsdaten aus China und Deutschland. Zudem belasteten weiter steigende Anleiherenditen. Der DAX schloss 0,49 Prozent tiefer bei 13.903 Punkten. Der MDAX der mittelgroßen Werte verlor 1,08 Prozent, während der TecDAX um 0,37 Prozent zulegen konnte. In den drei Indizes gab es 27 Gewinner und 71 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 78 Prozent. Gesucht waren die Sektoren Software (+1,39%) und Industrie (+1,11%). Am schwächsten präsentierten sich Einzelhandelswerte (-6,63%) und Banken (-2,98%). Airbus haussierte an der DAX-Spitze nach deutlich besser als erwarteten Geschäftszahlen um 6,12 Prozent. Siemens Healthineers und FMC folgten mit Aufschlägen von 2,08 beziehungsweise 1,90 Prozent. Zalando brach als Schlusslicht im Leitindex um 10,61 Prozent ein. Das Unternehmen hatte überraschend einen Quartalsverlust von 61,3 Millionen EUR gemeldet und einen mauen Ausblick geliefert. Delivery Hero gab nachrichtenlos um 7,71 Prozent nach.

An der Wall Street sackte der Dow Jones Industrial um 3,12 Prozent auf 32.998 Punkte ab. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es gar um 5,06 Prozent nach unten auf 12.851 Zähler. 85 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im Minus. Das Abwärtsvolumen dominierte mit 92 Prozent. 53 neuen 52-Wochen-Hochs standen 379 Tiefs gegenüber. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries sprang um zwölf Basispunkte auf 3,05 Prozent und markierte damit ein 4-Jahres-Hoch. Gold stieg an der Comex um 0,37 Prozent auf 1.876 USD. Rohöl der US-Sorte WTI verteuerte sich nach den Lagerbestandsdaten um 0,42 Prozent auf ein 5-Wochen-Hoch bei 108,26 USD.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh belastet von den negativen Vorgaben der Wall Street auf breiter Front schwächer. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 1,54 Prozent tiefer. Der S&P Future notierte zuletzt mit einem Abschlag von 0,10 Prozent. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (13.877) ein Handelsstart im Minus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite klar auf die offiziellen Arbeitsmarktdaten (Non-Farm-Payrolls) in den USA. Experten erwarten im Schnitt für den April einen Anstieg der Beschäftigung um 400.000 gegenüber dem Vormonat sowie einen Rückgang der Arbeitslosenquote auf 3,5 Prozent nach zuvor 3,6 Prozent. Daneben sind die Daten zur deutschen Industrieproduktion im März relevant. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von adidasEvonik IndustriesKrones und Jungheinrich. Bei der Deutschen Post findet die Hauptversammlung statt.

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