Marktüberblick

Marktüberblick: Wirecard vor Zahlen gesucht

Der deutsche Aktienmarkt konnte zur Wochenmitte in einem nachrichtenarmen Umfeld Zugewinne verbuchen. Der DAX verbesserte sich um 0,53 Prozent auf 12.382 Punkte. MDAX und TecDAX rückten um 0,57 beziehungsweise 1,42 Prozent vor. In den drei genannten Indizes gab es 63 Gewinner und 33 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 54 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 102,0 Millionen Aktien (Vortag: 122,8) im Wert von 4,30 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 5,59). Stärkste Sektoren waren Einzelhandel, Software und Technologie. Am schwächsten präsentierten sich Rohstoffwerte, Banken und Automobiltitel. Wirecard haussierte an der DAX-Spitze nachrichtenlos um 5,08 Prozent auf ein 7-Wochen-Hoch bei 104,50 EUR. Das Unternehmen legt heute vor Börsenstart die Geschäftszahlen vor. RWE und Infineon stiegen dahinter um 1,92 und 1,73 Prozent. Continental verlor als Schlusslicht im Index 1,98 Prozent. Volkswagen und Lufthansa zählten mit Abschlägen von 1,78 respektive 1,24 Prozent ebenfalls zu den größeren Verlierern.

An der Wall Street gab der Dow Jones Industrial belastet von der Sorge vor einer zweiten Corona-Infektionswelle um 0,64 Prozent auf 26.120 Punkte nach. Der technologielastige Nasdaq 100 konnte hingegen um 0,33 Prozent auf 9.982 Zähler zulegen. 65 Prozent der Werte an der NYSE notierten zur Schlussglocke im Minus. Das Abwärtsvolumen lag bei 73 Prozent. Es gab 57 neue 52-Wochen-Hochs und keine neuen Tiefs. Mit Blick auf die Sektorenperformance waren lediglich Kommunikationsdienstleister gesucht. Am stärksten abwärts tendierten Energiewerte und Finanztitel.

Am Devisenmarkt rückte der Dollar-Index bis zum Ende des New Yorker Handels um 0,13 Prozent auf 97,12 Punkte vor. Der Euro wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen ab. EUR/USD gab um 0,22 Prozent auf 1,1239 USD nach. Stark gesucht waren die als sichere Häfen geltenden Devisen Yen und Franken.

Der S&P GSCI Rohstoffindex für 24 Spotpreise notierte 0,21 Prozent schwächer bei 321,63 Punkten. Brent-Öl verlor 1,00 Prozent auf 40,55 USD. Die US-Sorte WTI verbilligte sich nach den Lagerbestandsdaten um 1,67 Prozent auf 37,74 USD. Laut der EIA kletterten die US-Rohölbestände auf Wochensicht um 1,215 Millionen Barrel. Experten hatten im Schnitt einen niedrigeren Zuwachs von 0,9 Millionen Barrel prognostiziert. Der Preis für US-Erdgas stieg um 1,43 Prozent auf 1,64 USD. Comex-Kupfer verteuerte sich um 1,07 Prozent auf 2,59 USD. Gold handelte kaum verändert bei 1.737 USD (1.538 EUR). Silber zog um 0,44 Prozent auf 17,73 USD an.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um zwei Basispunkte auf minus 0,39 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen kletterte um einen Basispunkt auf minus 0,42 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss nach einem richtungslosen Handel 0,07 Prozent tiefer bei 175,25 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes gab um einen Basispunkt auf 0,74 Prozent nach.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index notierte nach zwischenzeitlich deutlichen Abgaben zuletzt nahezu unverändert bei 158,90 Punkten.

Heute stehen von der Makroseite die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA sowie der Philadelphia-Fed-Index im Fokus. Daneben richtet sich der Blick auf die Schweizerische Nationalbank und die Bank of England mit Zinsentscheidungen. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Wirecard und Cancom. Bei BASF findet die Online-Hauptversammlung statt.

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