Marktüberblick

Marktüberblick: Vonovia markiert Rekordhoch

Der deutsche Aktienmarkt wurde zum Wochenschluss von Konjunktursorgen belastet. Zu schwachen chinesischen Konjunkturdaten gesellte sich zunächst ein enttäuschender Auftragseingang in der deutschen Industrie und am Nachmittag schließlich noch ein schwacher US-Arbeitsmarktbericht. Der DAX verlor vor diesem Hintergrund 0,52 Prozent auf 11.458 Punkte. Der MDAX der mittelgroßen Werte büßte 0,57 Prozent auf 24.300 Punkte ein. Gegen den Trend konnte der TecDAX um 0,07 Prozent zulegen auf 2.627 Zähler. In den drei Indizes gab es 33 Gewinner und 69 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 71 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 84,5 Millionen Aktien (Vortag: 102,6) im Wert von 3,49 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,20). Stärkste Sektoren waren Immobilien (+1,55%), Software (+0,84%) und Transport (+0,09%). Die größten Abgaben waren bei Rohstoffwerten (-2,71%), Einzelhandel (-1,60%) und Konsum (-1,58%) zu beobachten. Die Aktie von Wirecard verbesserte sich an der DAX-Spitze um 5,26 Prozent. Vonovia legte dahinter um 2,52 Prozent zu und markierte damit einen Tag nach der Vorlage der Geschäftszahlen ein Rekordhoch. Als Schlusslicht im Leitindex büßte die Aktie von ThyssenKrupp nachrichtenlos 2,57 Prozent ein. Bayer und adidas verloren jeweils 2,31 Prozent.

An der Wall Street schloss der Dow nach schwachen Arbeitsmarktdaten für den Februar 0,09 Prozent tiefer bei 25.450 Punkten. Der Nasdaq 100 verlor 0,15 Prozent auf 2.743 Zähler. 53 Prozent der Werte an der NYSE verbuchten Abschläge. Das Abwärtsvolumen lag bei 57 Prozent. 45 neuen 52-Wochen-Hochs standen 51 neue Tiefs gegenüber. Mit Blick auf die Sektoren standen Energiewerte mit fallenden Ölpreisen deutlich unter Druck. Gegen den Trend gesucht waren Versorger und Rohstoffwerte.

Am Devisenmarkt präsentierte sich der Dollar nach den Arbeitsmarktdaten schwach. Der Dollar-Index notierte 0,25 Prozent tiefer bei 97,35 Punkten. EUR/USD kletterte um 0,33 Prozent auf 1,1230 USD. Auffällige Schwäche zeigte das Pfund Sterling, während der Austral-Dollar gesucht war.

Der S&P GSCI Rohstoffindex endete 0,36 Prozent tiefer bei 421,83 Punkten. Brent-Öl verbilligte sich um 0,84 Prozent auf 65,74 USD. Comex-Kupfer notierte 0,58 Prozent schwächer bei 2,89 USD. Gold war als sicherer Hafen gesucht und kletterte um 1,03 Prozent auf 1.299 USD (1.157 EUR). Silber zog um 2,05 Prozent auf 15,35 USD an.

Am Rentenmarkt sackte die Umlaufrendite um sechs Basispunkte auf minus 0,03 Prozent ab. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen verlor ebenfalls sechs Basispunkte auf ein 3-Jahres-Tief bei 0,07 Prozent. Der Euro-Bund-Future stieg um 0,02 Prozent auf 164,56 Punkte. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes fiel um zwei Basispunkte auf 2,62 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte orientierten sich heute früh überwiegend nordwärts. Der MSCI Asia Pacific Index kletterte um 0,41 Prozent auf 156,74 Punkte.

Heute stehen von der Makroseite die Daten zur deutschen Industrieproduktion sowie zum Einzelhandelsumsatz in den USA im Fokus. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von LEG Immobilien und Hypoport.

Produktidee: Faktor-Zertifikate

WKN Typ Basiswert Merkmale
CU0BY8 Long Vonovia Faktor: 4
CJ8GZ9 Short Vonovia Faktor: -4

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