Marktüberblick

Marktüberblick: US-Techwerte bleiben im Rallymodus

Der deutsche Aktienmarkt war zum Wochenauftakt von Zurückhaltung geprägt. Die Ausschläge und das Handelsvolumen hielten sich auf Indexebene in engen Grenzen. Der DAX schloss 0,14 Prozent tiefer bei 13.494 Punkten. MDAX und TecDAX verbuchten Zugewinne von 0,38 und 0,09 Prozent. In den drei genannten Indizes gab es 50 Gewinner und 44 Verlierer. Das Abwärtsvolumen überwog mit 62 Prozent. Im DAX wechselten 60,5 Millionen Aktien (Vortag: 87,0) im Wert von 2,61 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 4,01) den Besitzer. Stärkste Sektoren waren Einzelhandel und Immobilien. Am schwächsten tendierten Banken und Technologiewerte. Fresenius SE verbesserte sich an der DAX-Spitze nachrichtenlos um 1,57 Prozent. Wirecard und Vonovia rückten dahinter um 0,86 und 0,83 Prozent vor. Continental hielt die rote Laterne mit einem Abschlag von 1,62 Prozent. Lufthansa und BMW fielen um jeweils 1,36 Prozent. Im MDAX endete Carl Zeiss Meditec nach der Vorlage von soliden Geschäftszahlen 4,78 Prozent tiefer. Beobachter verwiesen als Begründung für die Gewinnmitnahmen auf einen zurückhaltenden Ausblick des Konzerns. Im SDAX haussierte Isra Vision dank eines Übernahmeangebots um 45,33 Prozent.

An der Wall Street legte der Dow Jones Industrial um 0,59 Prozent auf 29.277 Punkte zu. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 1,23 Prozent nach oben auf ein Rekordhoch bei 9.517 Zählern. 57 Prozent der Werte an der NYSE notierten zur Schlussglocke im positiven Terrain. Das Aufwärtsvolumen betrug 51 Prozent. 248 neuen 52-Wochen-Hochs standen 86 Tiefs gegenüber. Mit Blick auf die Sektorenperformance waren Technologiewerte am stärksten gesucht. Die beeindruckende relative Stärke des Sektors gegenüber allen anderen Sektoren bleibt somit bestehen. Während der marktbreite S&P 500 seit Jahresbeginn um 3,00 Prozent zulegen konnte, beträgt das Plus im Technologiesektor 10,22 Prozent.

Am Devisenmarkt kletterte der Dollar-Index bis zum Ende des New Yorker Handels um 0,17 Prozent auf ein 4-Monats-Hoch bei 98,86 Punkten. Der Euro wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen ab. Belastend wirkten enttäuschend schwache Daten zur Industrieproduktion aus Italien. EUR/USD fiel um 0,30 Prozent auf ein 4-Monats-Tief bei 1,0911 USD. Mit Blick auf die anderen wichtigen Währungen war das Pfund Sterling am stärksten gesucht.

Der S&P GSCI Rohstoffindex sank um 1,04 Prozent auf 382,18 Punkte. Brent-Öl verbilligte sich um 1,98 Prozent auf ein 2-Jahres-Tief bei 53,39 USD. Seit Jahresbeginn ist die Notierung damit bereits um rund 18 Prozent eingebrochen. Der Preis für US-Erdgas setzte seinen Kurssturz ebenfalls belastet von Nachfragesorgen fort und fiel um 4,79 Prozent auf 1,77 USD. Comex-Kupfer stieg um 0,14 Prozent auf 2,56 USD. Gold handelte 0,19 Prozent fester bei 1.576 USD (1.441 EUR).

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf minus 0,40 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete zwei Basispunkte tiefer bei minus 0,41 Prozent. Der Euro-Bund-Future zog um 0,17 Prozent auf 174,54 Punkte an. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes fiel um drei Basispunkte auf 1,56 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh ganz überwiegend freundlich. Der MSCI Asia Pacific ex Japan Index stieg um 1,04 Prozent auf 550,98 Punkte. Die Börsen in Japan blieben feiertagsbedingt geschlossen.

Heute stehen von der Makroseite die Daten zur Industrieproduktion in Großbritannien im Fokus. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Daimler und Tui.

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