Marktüberblick

Marktüberblick: US-Indizes auf Rekordjagd

Am deutschen Aktienmarkt dominierten zum Wochenausklang die Käufer das Kursgeschehen. Stützend wirkten positiv aufgenommene Konjunkturdaten aus China und den USA. Der DAX markierte ein neues Jahreshoch und schloss 0,73 Prozent fester bei 12.961 Punkten. MDAX und TecDAX haussierten um 1,13 und 1,19 Prozent. In den drei Indizes gab es 80 Gewinner und 18 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 78 Prozent. Im DAX wechselten 65,9 Millionen Aktien (Vortag: 100,7) im Wert von 2,79 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,61) den Besitzer. Stärkste Sektoren waren Rohstoffe, Technologie und Banken. Am deutlichsten fielen die Abschläge bei Telekommunikationswerten, Medientiteln und Immobilienwerten aus. Covestro sprang an der DAX-Spitze ohne Nachrichten um 4,62 Prozent nach oben. Mit Infineon und Continental folgten zwei ebenfalls zyklische Werte mit Zugewinnen von 2,40 respektive 2,36 Prozent. Die defensiven Titel Beiersdorf, Deutsche Telekom und Vonovia büßten am Indexende zwischen 0,56 und 1,41 Prozent ein.

An der Wall Street verabschiedete sich der Dow Jones Industrial nach einem überraschend starken US-Arbeitsmarktbericht mit einem Plus von 1,11 Prozent bei 27.347 Punkten ins Wochenende. Neue Rekordstände verbuchten der marktbreite S&P 500 sowie der technologielastige Nasdaq 100 mit Aufschlägen von 0,96 beziehungsweise 0,97 Prozent. 71 Prozent der Werte an der NYSE endeten im grünen Bereich. Das Aufwärtsvolumen lag bei 80 Prozent. 181 neuen 52-Wochen-Hochs standen 24 neue Tiefs gegenüber. Bei der Sektorenperformance lagen Energiewerte dank deutlich gestiegener Ölpreise vorne. Ebenfalls stark gesucht waren Industrietitel und Finanzwerte.

Am Devisenmarkt sank der Dollar-Index um 0,17 Prozent auf ein 4-Monats-Tief bei 97,12 Punkten. EUR/USD stieg um 0,12 Prozent auf 1,1165 USD. Die Rohstoffdevisen Austral-Dollar und Kanada-Dollar waren stark gesucht, während der Yen sowie das Pfund Sterling zur Schwäche neigten.

Der S&P GSCI Rohstoffindex sprang um 2,30 Prozent auf 416,88 Punkte. Beflügelnd wirkte die Aussicht auf eine mögliche Teileinigung im Handelsstreit zwischen den USA und China noch im laufenden Monat. Brent-Öl verteuerte sich um 3,47 Prozent auf 61,69 USD. Der Preis für US-Erdgas legte um 3,08 Prozent auf 2,71 USD zu. Comex-Kupfer notierte 0,57 Prozent höher bei 2,65 USD. Gold gab um 0,22 Prozent auf 1.511 USD (1.356 EUR) nach. Silber verbilligte sich um 0,08 Prozent auf 18,05 USD, Platin und Palladium verbuchten hingegen Kursgewinne von 2,17 und 1,63 Prozent.

Am Rentenmarkt verharrte die gegen Mittag festgestellte Umlaufrendite bei minus 0,40 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen kletterte nach den US-Konjunkturdaten um drei Basispunkte auf minus 0,38 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,16 Prozent tiefer bei 171,58 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes legte um vier Basispunkte auf 1,73 Prozent zu.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh auf breiter Front freundlich. Als Kurstreiber wirkte der gestiegene Optimismus der Marktteilnehmer für eine Annäherung im Handelskonflikt zwischen den USA und China. Der MSCI Asia Pacific ex Japan Index stieg um 1,00 Prozent auf 530,23 Punkte. Die Börsen in Japan blieben feiertagsbedingt geschlossen.

Heute steht von der Makroseite der Servicesektor-Einkaufsmanagerindex für die Eurozone im Zentrum des Interesses. Geschäftszahlen gibt es unter anderem von Siemens Healthineers, Telefonica Deutschland Holding, Hypoport und Traton Group.

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