Marktüberblick

Marktüberblick: US-Aktien unter Druck

Der deutsche Aktienmarkt konnte sich zum Wochenausklang weiter vom jüngsten Abverkauf erholen. Von den Tageshochs kamen die Notierungen jedoch deutlich zurück. Der DAX schloss 3,69 Prozent fester bei 8.929 Punkten. MDAX und TecDAX sahen Zugewinne von 5,17 und 3,33 Prozent. Die Marktbreite gestaltete sich positiv. In den drei genannten Indizes gab es 82 Gewinner und 15 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen betrug 77 Prozent. Im DAX wechselten 286,5 Millionen Aktien (Vortag: 205,6) im Wert von 9,56 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 9,04) den Besitzer. Stärkste Sektoren waren Bau, Industrie und Automobile. Verluste waren von der Sektorenseite lediglich bei Rohstoffwerten und Versorgern zu beobachten. An der DAX-Spitze sprang die Fresenius SE-Aktie um 10,81 Prozent. HeidelbergCement und Allianz legten dahinter um 10,39 und 10,35 Prozent zu. FMC verlor als Schlusslicht im Leitindex 3,65 Prozent.

An der Wall Street konnten die Indizes anfängliche Gewinne nicht über den Tag retten. Vor allem die Aufforderung des New Yorker Gouverneurs, dass die Arbeitnehmer zukünftig möglichst zuhause bleiben sollten, lastete auf den Kursen. Der Dow Jones schloss 4,54 Prozent tiefer bei 19.174 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 verlor 4,03 Prozent auf 6.994 Punkte. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 4,33 Prozent abwärts auf 2.305 Zähler. 56 Prozent der Werte an der NYSE zeigten Kursverluste. Das Abwärtsvolumen lag bei 62 Prozent. Es gab ein neues 52-Wochen-Hoch und 299 neue Tiefs. Der Energiesektor zeigte eine moderate Erholung vom jüngsten dramatischen Ausverkauf. Alle anderen Sektoren verzeichneten Abschläge. Am deutlichsten fielen diese bei Versorgern und nicht-zyklischen Konsumwerten aus.

Am Devisenmarkt kam es beim US-Dollar zu Gewinnmitnahmen nach der jüngsten Rally. Der Dollar-Index endete 1,01 Prozent tiefer bei 101,94 Punkten. EUR/USD notierte 0,03 Prozent fester bei 1,0693 USD. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen waren das Pfund Sterling sowie der Kanada-Dollar stark gesucht. Sehr schwach präsentierten sich derweil der Yen sowie der Franken.

Der S&P GSCI Rohstoffindex fiel um 2,95 Prozent auf 261,58 Punkte. Brent-Öl verbilligte sich um 5,23 Prozent auf 26,98 USD. Für die US-Sorte WTI ging es um 12,66 Prozent abwärts auf 22,63 USD. Comex-Kupfer verlor 0,43 Prozent auf 2,19 USD. Gold handelte 0,63 Prozent fester bei 1.485 USD (1.400 EUR). Silber, Platin und Palladium konnten zwischen 0,71 und 4,31 Prozent zulegen.

Am Rentenmarkt kletterte die Umlaufrendite um zwei Basispunkte auf minus 0,32 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen fiel um neun Basispunkte auf minus 0,34 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 1,11 Prozent höher bei 170,63 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes sackte um 20 Basispunkte auf 0,92 Prozent ab.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh ganz überwiegend schwächer, konnten sich jedoch von den Tagestiefs absetzen. Belastend wirkte die Meldung, dass die geplanten fiskalpolitischen Maßnahmen seitens der USA zur Bekämpfung der Corona-Krise aufgrund des Widerstands der Demokraten im Kongress festhängen. Der MSCI Asia Pacific Index sackte um 2,48 Prozent auf 122,82 Punkte ab.

Heute stehen von der Makroseite der Chicago Fed National Activity Index sowie das Verbrauchervertrauen in der Eurozone im Fokus. Unternehmensseitig richtet sich der Blick auf die Jahresergebnisse von Innogy und Traton. Daneben legt Fresenius Medical Care den Geschäftsbericht für 2019 vor.

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