Marktüberblick

Marktüberblick: Thyssenkrupp hebt Prognose an

Am deutschen Aktienmarkt setzte sich zur Wochenmitte die positive Tendenz des Vortages nach zwischenzeitlicher Unsicherheit im Umfeld der höher als erwartet hereingekommenen US-Verbraucherpreisinflation fort. Der DAX verbesserte sich um 2,17 Prozent auf 13.829 Punkte. MDAX und TecDAX sahen Aufschläge von 2,09 respektive 1,65 Prozent. Die Rally war breit angelegt. In den drei genannten Indizes gab es 86 Gewinner und zwölf Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 87 Prozent. Alle Sektorenindizes bis auf Pharma & HealthCare (-1,39%) konnten zulegen. Am stärksten gesucht waren Versicherungen (+5,31%), Automobilwerte (+4,18%) und Technologietitel (+3,65%). Der Volatilitätsindex VDAX-NEW sackte um 3,42 Punkte auf ein Wochentief bei 30,50 Zählern ab. Allianz haussierte an der DAX-Spitze um 5,90 Prozent. Der Versicherungsriese hatte besser als erwartete Eckdaten für das vergangene Quartal vorgelegt und mitgeteilt, zusätzliche 1,9 Milliarden EUR mit Blick auf mögliche Entschädigungszahlungen in den USA zurückzustellen. E.ON gewann nach Zahlen 3,82 Prozent hinzu. Die Bayer-Aktie (-6,22%), die am Vortag noch von starken Quartalszahlen beflügelt worden war, stand massiv unter Druck. Auslöser waren negative Nachrichten hinsichtlich des Glyphosat-Rechtsstreits in den USA. Im MDAX sprang Thyssenkrupp (+11,23%) kräftig nach oben. Das Unternehmen hob aufgrund gut laufender Geschäfte nach starken Quartalszahlen die Jahresprognosen für den operativen Gewinn sowie für den Umsatz an.

An der Wall Street konnten die Indizes zwischenzeitliche Gewinne nicht über den Tag retten. Der Dow Jones Industrial büßte 1,02 Prozent auf 31.834 Punkte ein und verzeichnete damit ein 14-Monats-Tief. Der technologielastige Nasdaq 100 verlor 3,06 Prozent und markierte ein 18-Monats-Tief bei 11.968 Zählern. 67 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im Minus. Das Abwärtsvolumen betrug ebenfalls 67 Prozent. Die Staatsanleihen waren als sicherer Hafen gesucht. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries sank entsprechend um acht Basispunkte auf 2,91 Prozent. Gold verteuerte sich an der Comex um 0,61 Prozent auf 1.852 USD. Rohöl der US-Sorte WTI zog um 5,59 Prozent auf 105,34 USD an.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh auf breiter Front schwächer. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,86 Prozent tiefer bei 158,59 Punkten. Der S&P Future notierte zuletzt mit einem Abschlag von 0,45 Prozent. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (13.561) ein Handelsstart im Minus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf die US-Daten zu den Erzeugerpreisen und den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe. Unternehmensseitig gibt es eine Flut von Geschäftszahlen, unter anderem von SiemensRWEMerck KGaA und Allianz. Daneben finden zahlreiche Hauptversammlungen statt. Bereits gestern nach US-Börsenschluss berichteten Walt Disney (nachbörslich: -3,24%), Beyond Meat (nachbörslich: -21,36%) und Rivian Automotive (nachbörslich: +5,58%) über ihre Geschäftsverläufe.

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