Marktüberblick

Marktüberblick: Tesla nach Absatzzahlen unter Druck

Der deutsche Aktienmarkt orientierte sich zum Wochenausklang südwärts. Als Belastungsfaktor fungierte die Meldung, dass sich US-Präsident Donald Trump mit dem Coronavirus infiziert hat. Schwächer als erwartete US-Arbeitsmarktdaten wirkten sich vor diesem Hintergrund nicht auf das Kursgeschehen aus. Der DAX schloss 0,32 Prozent tiefer bei 12.689 Punkten. Auf Wochensicht konnte der Leitindex dennoch um 1,76 Prozent zulegen. MDAX und TecDAX verloren am Berichtstag 0,36 und 1,13 Prozent. In den drei genannten Indizes gab es 41 Gewinner und 55 Verlierer. Aufwärtsvolumen und Abwärtsvolumen hielten sich in etwa die Waage. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 67,3 Millionen Aktien (Vortag: 87,1) im Wert von 3,04 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 4,05). Stärkste Sektoren waren Versorger und Banken. Die deutlichsten Verluste auf Sektorenebene waren bei Bauwerten und Technologietiteln zu beobachten. Covestro verbesserte sich an der DAX-Spitze ohne Nachrichten um 2,21 Prozent. RWE und E.ON zogen dahinter als defensive Werte um 1,88 und 1,74 Prozent an. Bayer setzte mit einem Abschlag von 3,03 Prozent seinen am Vortag begonnenen Abverkauf fort und belegte erneut das Indexende.

An der Wall Street notierte der Dow Jones Industrial zur Schlussglocke 0,48 Prozent tiefer bei 27.683 Punkten. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 2,82 Prozent abwärts auf 11.256 Zähler. Die Marktbreite gestaltete sich jedoch positiv. 61 Prozent der Werte an der NYSE verbuchten Zugewinne. Das Aufwärtsvolumen lag bei 66 Prozent. 67 neuen 52-Wochen-Hochs standen 38 neue Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren die als defensiv geltenden Immobilien und Versorger. Am schwächsten tendierten Technologiewerte und Kommunikationsdienstleister. Tesla stand mit besser als erwarteten Absatzzahlen im nachrichtlichen Fokus. Das Papier des Elektroautobauers sackte als schwächster Wert im Nasdaq 100 dennoch um 7,37 Prozent ab.

Am Devisenmarkt waren die Fluchtwährungen US-Dollar und Yen mit der gestiegenen Risikoaversion gesucht. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,07 Prozent höher bei 93,80 Punkten. Am stärksten präsentierte sich unter den Hauptwährungen trotz der feststeckenden Verhandlungen um ein Handelsabkommen zwischen der EU und Großbritannien das Pfund Sterling. Der Euro verzeichnete gegenüber fast allen anderen Hauptwährungen Verluste. EUR/USD gab um 0,23 Prozent auf 1,1716 USD nach. Noch schwächer tendierte lediglich der Austral-Dollar.

Der S&P GSCI Rohstoffindex für 24 Spotpreise fiel um 1,74 Prozent auf 337,47 Punkte. Brent-Öl sackte um 4,06 Prozent auf ein 4-Monats-Tief bei 39,27 USD ab. Der Preis für US-Erdgas sank um 3,52 Prozent auf 2,44 USD. Comex-Kupfer sprang um 3,91 Prozent auf 2,98 USD nach oben und machte damit einen Teil der kräftigen Vortagesverluste wett. Gold verbilligte sich um 0,45 Prozent auf 1.908 USD (1.623 EUR). Silber und Platin verloren 0,93 respektive 1,61 Prozent.

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite um drei Basispunkte auf minus 0,55 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete nach zwischenzeitlicher Markierung eines 2-Monats-Tiefs
(-0,56%) bei minus 0,54 Prozent. Der Euro-Bund-Future kletterte um 0,10 Prozent auf 174,77 Punkte. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes zog um zwei Basispunkte auf 0,70 Prozent an.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh auf breiter Front von der freundlichen Seite. Stützend wirkten Nachrichten von einer Besserung des Gesundheitszustands von US-Präsident Donald Trump. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 1,17 Prozent fester bei 171,57 Punkten. Die Börsen in China blieben feiertagsbedingt geschlossen.

Heute richtet sich der Blick vor allem auf die Servicesektor-Einkaufsmanagerindizes für die Eurozone und die USA als mögliche Impulsgeber.

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