Marktüberblick

Marktüberblick: Tesla-Aktie im Rallymodus

Am deutschen Aktienmarkt dominierten zum Wochenstart die negativen Vorzeichen. Der DAX beendete den Handel 0,23 Prozent schwächer bei 13.452 Punkten. MDAX und TecDAX verloren 0,22 und 0,36 Prozent. In den drei Indizes gab es 36 Gewinner und 60 Verlierer. Das Abwärtsvolumen betrug 66 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 67,2 Millionen Aktien (Vortag: 77,9) im Wert von 2,92 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 2,92). Mit Blick auf die Sektorenperformance waren vor allem Technologiewerte und Rohstofftitel gesucht. Am schwächsten tendierten Banken und Automobilwerte. Wirecard sprang an der DAX-Spitze um 2,43 Prozent nach oben. Beobachter verwiesen zur Begründung auf einen Personalwechsel im Aufsichtsrat. Ebenfalls fest im Markt lagen Infineon und Vonovia mit Aufschlägen von 1,09 und 0,55 Prozent. Als Schlusslicht büßte Continental ohne Nachrichten 2,60 Prozent ein. Lufthansa und Deutsche Bank verloren 1,99 respektive 1,49 Prozent.

An der Wall Street rückte der Dow Jones Industrial um 0,28 Prozent auf 28.907 Punkte vor. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 verbesserte sich um 1,16 Prozent auf ein neues Rekordhoch bei 9.071 Zählern. 68 Prozent der Werte an der NYSE konnten zulegen. Das Aufwärtsvolumen lag bei 65 Prozent. 243 neuen 52-Wochen-Hochs standen 23 Tiefs gegenüber. Alle Sektoren bis auf Healthcare verzeichneten Kursgewinne. Am deutlichsten legten Rohstoffwerte und Technologietitel zu. Die Aktie von Tesla stand mit einem Plus von 9,76 Prozent auf ein Rekordhoch bei 524,86 USD im Anlegerfokus. Der Wert wurde durch eine deutliche Kurszielerhöhung seitens eines Analysten beflügelt.

Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index gegen Ende des New Yorker Handels praktisch unverändert bei 97,34 Punkten. Der Euro wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen auf. EUR/USD stieg um 0,19 Prozent auf ein 3-Tages-Hoch bei 1,1139 USD und damit genau an die als potenzieller Widerstand fungierende 200-Tage-Linie. Deutlich unter Druck stand das Pfund Sterling. Hier belasteten schwache Konjunkturdaten und die somit gestiegene Wahrscheinlichkeit für eine Leitzinssenkung durch die Bank of England

Der S&P GSCI Rohstoffindex für 24 Spotpreise gab um 0,85 Prozent auf 426,46 Punkte nach. Der Preis für Brent-Öl sank um 1,09 Prozent auf 64,27 USD. Comex-Kupfer stieg um 1,65 Prozent auf 2,86 USD. Gold verbilligte sich um 0,60 Prozent auf 1.551 USD (1.392 EUR). Silber und Platin verloren 0,47 beziehungsweise 0,37 Prozent. Palladium konnte gegen den Trend um 0,45 Prozent auf 2.082 USD zulegen.

Am Rentenmarkt kletterte die gegen Mittag festgestellte Umlaufrendite um einen Basispunkt auf minus 0,23 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen zog bis zum Abend um vier Basispunkte auf ein 2-Wochen-Hoch bei minus 0,20 Prozent an. Der Euro-Bund-Future schloss 0,32 Prozent tiefer bei 170,86 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes verbesserte sich um zwei Basispunkte auf 1,85 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend von der freundlichen Seite. Stützend wirkten deutlich besser als erwartete Handelsdaten aus China. Zudem nahmen die USA ihren Vorwurf zurück, China würde seine Währung manipulieren. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,17 Prozent auf 174,17 Punkte.

Heute stehen von der Makroseite die Verbraucherpreisdaten aus den USA im Fokus. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Hella, Südzucker, JP Morgan Chase und Citigroup.

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