Marktüberblick

Marktüberblick: Tech-Werte gesucht

Am deutschen Aktienmarkt dominierten zum Wochenstart nach Gewinnmitnahmen die negativen Vorzeichen. Belastet wurde die Stimmung von einer schwach eröffnenden Wall Street. Der DAX büßte nach zwischenzeitlicher Markierung eines 2-Monats-Hochs am Ende 0,33 Prozent auf 13.291 Punkte ein. Der MDAX der mittelgroßen Werte verlor 0,24 Prozent auf 29.301 Punkte. Gegen den Trend konnte der TecDAX um 0,57 Prozent auf 3.147 Zähler zulegen. In den drei Indizes gab es 37 Gewinner und 60 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 71 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 107,4 Millionen Aktien (Vortag: 63,8) im Wert von 5,82 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,44). Stärkste Sektoren waren Einzelhandel, Software und Immobilien. Stark unter Druck standen derweil Banken, Automobilwerte und Industrietitel. Deutsche Wohnen gewann an der DAX-Spitze 2,54 Prozent hinzu. Delivery Hero und Deutsche Börse rückten 2,27 und 1,97 Prozent vor. Am anderen Indexende fiel MTU um 3,15 Prozent. Volkswagen und Bayer notierten mit Abschlägen von 3,13 und 2,50 Prozent.

An der Wall Street verlor der Dow Jones Industrial zur Schlussglocke 0,90 Prozent auf 29.639 Punkte. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 konnte hingegen zwischenzeitliche deutliche Einbußen wett machen und um 0,08 Prozent auf 12.268 Zähler vorrücken. 68 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im Minus. Das Abwärtsvolumen lag bei 76 Prozent. Es gab 170 neue 52-Wochen-Hochs und vier neue Tiefs. Mit Blick auf die Sektorenperformance konnten lediglich Technologiewerte (+0,67%) und HealthCare (+0,27%) zulegen. Kräftig abwärts tendierten Energiewerte (-5,53%) und Finanztitel (-2,07%).

Am Devisenmarkt kam es im Tagesverlauf zu einer Trendwende. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,22 Prozent fester bei 91,98 Punkten. Im Tief war der Index bis auf 91,50 Punkte und damit unter das September-Tief und auf den niedrigsten Stand seit zwei Jahren abgerutscht. EUR/USD testete in der Spitze die Marke von 1,20 USD, notierte am Ende dann jedoch mit einem Abschlag von 0,30 Prozent bei 1,1927 USD.

Der S&P GSCI Rohstoffindex gab um 0,64 Prozent auf 385,59 Punkte nach. Brent-Öl verbilligte sich um 1,22 Prozent auf 47,59 USD. Der Preis für US-Erdgas haussierte um 3,31 Prozent auf 2,94 USD. Comex-Kupfer setzte seine Rally mit einem Plus von 0,96 Prozent auf ein Mehrjahreshoch bei 3,43 USD fort. Gold handelte 0,42 Prozent schwächer auf einem 5-Monats-Tief bei 1.774 (1.490 EUR). Silber und Platin konnten hingegen um 0,43 respektive 0,46 Prozent zulegen.

Am Rentenmarkt verharrte die gegen Mittag festgestellte Umlaufrendite bei minus 0,59 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen legte bis zum Abend um zwei Basispunkte auf minus 0,57 Prozent zu. Der Euro-Bund-Future schloss 0,18 Prozent tiefer bei 175,31 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes endete unverändert bei 0,84 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh nach positiv aufgenommenen Einkaufsmanagerindizes aus China und Südkorea ganz überwiegend freundlich. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 1,00 Prozent auf 191,10 Punkte.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf die Industrie-Einkaufsmanagerindizes in der Eurozone und in den USA. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Salesforce.com und Hewlett Packard Enterprise. Der Siemens-Konzern legt daneben seinen Geschäftsbericht vor.

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