Marktüberblick

Marktüberblick: Tech-Aktien führen Erholung an

Der deutsche Aktienmarkt wurde zur Wochenmitte dank einer Erholungsrally bei den zuletzt gebeutelten Technologieaktien deutlich nach oben getrieben. Zusätzlich stützend wirkte die Spekulation auf eine Anhebung der Prognosen für das Wirtschaftswachstum durch die EZB auf ihrer heutigen Sitzung nach einem entsprechenden Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg. Der DAX schloss 2,07 Prozent fester bei 13.237 Punkten. MDAX und TecDAX zogen um 1,19 respektive 2,22 Prozent an. Die Marktbreite gestaltete sich positiv. In den drei genannten Indizes gab es 77 Gewinner und 19 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei stattlichen 90 Prozent. Im DAX wechselten 73,7 Millionen Aktien (Vortag: 72,3) im Wert von 3,25 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,08) den Besitzer. Stärkste Sektoren waren Technologie, Versicherungen und Software. Lediglich die beiden Sektoren Bau und Rohstoffe tendierten schwächer. Für die Aktie der Munich Re ging es an der DAX-Spitze um 4,23 Prozent nach oben. Beflügelt wurde sie von einer Kurszielerhöhung durch Jefferies sowie positive Aussagen des Wettbewerbers Scor zu Versicherungsschäden im Zusammenhang mit der Corona-Krise. Infineon und SAP verbesserten sich dahinter um 3,88 und 3,05 Prozent. Einzige DAX-Verlierer waren MTU, Continental und Covestro mit Abgaben zwischen 0,36 und 2,81 Prozent.

An der Wall Street gewann der Dow Jones Industrial 1,59 Prozent hinzu auf 27.940 Punkte. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 haussierte um 2,95 Prozent auf 11.396 Zähler. Charttechnisch konnte sich der Index damit nach einem drei Tage andauernden Sell-off in Höhe von 11 Prozent von der am Vortag erreichten Unterstützung der 50-Tage-Linie abstoßen und eine bullishe Umkehrformation im Kerzenchart bestätigen. 73 Prozent der Werte an der NYSE konnten zulegen. Das Aufwärtsvolumen lag bei 69 Prozent. Es gab 37 neue 52-Wochen-Hochs und 16 neue Tiefs. Alle Sektoren konnten Zugewinne verbuchen. Am stärksten aufwärts tendierten Technologiewerte und Rohstofftitel.

Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index gegen Ende des US-Handels 0,31 Prozent schwächer bei 93,25 Punkten. EUR/USD legte um 0,27 Prozent auf 1,1805 USD zu. Stark gesucht war der Austral-Dollar, während der als sicherer Hafen geltende Yen gegenüber allen anderen Hauptwährungen abwertete.

Der S&P GSCI Rohstoffindex für 24 Spotpreise erholte sich nach dem vier Tage andauernden Abverkauf um 1,63 Prozent auf 341,05 Punkte. Brent-Öl verteuerte sich um 2,36 Prozent auf 40,72 USD. Comex-Kupfer legte um 1,11 Prozent auf 3,06 USD zu. Gold stieg um 0,80 Prozent auf 1.959 USD (1.650 EUR). Silber, Platin und Palladium rückten zwischen 0,62 und 1,87 Prozent vor.

Am Rentenmarkt sank die gegen Mittag festgestellte Umlaufrendite um drei Basispunkte auf minus 0,51 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen zog bis zum Abend um vier Basispunkte auf minus 0,46 Prozent an. Der Euro-Bund-Future schloss 0,34 Prozent schwächer bei 173,62 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes kletterte um zwei Basispunkte auf 0,71 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend freundlich. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,88 Prozent auf 170,87 Punkte. Gegen den Trend deutlich abwärts tendierte die Börse in Jakarta, nachdem die Regierung in Indonesien verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie verkündet hatte.

Heute richtet sich der Fokus auf die Zinsentscheidung der EZB sowie die anschließende Pressekonferenz. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Knorr-Bremse und Oracle.

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