Marktüberblick

Marktüberblick: TecDAX rutscht unter die 200-Tage-Linie

Am deutschen Aktienmarkt ging es zur Wochenmitte erneut deutlich abwärts. Schwache Konjunkturdaten aus den USA verschärften die Sorge vor einem globalen Abschwung. Der DAX verlor 2,76 Prozent auf 11.925 Punkte. Der MDAX der mittelgroßen Werte fiel um 2,10 Prozent auf 25.118 Punkte. Der TecDAX sackte um 2,51 Prozent auf 2.721 Zähler ab und rutschte damit unter die vielbeachtete 200-Tage-Linie. Der Ausverkauf war breit angelegt. In den genannten drei Indizes gab es...

Am deutschen Aktienmarkt ging es zur Wochenmitte erneut deutlich abwärts. Schwache Konjunkturdaten aus den USA verschärften die Sorge vor einem globalen Abschwung. Der DAX verlor 2,76 Prozent auf 11.925 Punkte. Der MDAX der mittelgroßen Werte fiel um 2,10 Prozent auf 25.118 Punkte. Der TecDAX sackte um 2,51 Prozent auf 2.721 Zähler ab und rutschte damit unter die vielbeachtete 200-Tage-Linie. Der Ausverkauf war breit angelegt. In den genannten drei Indizes gab es sechs Gewinner und 94 Verlierer. Das Abwärtsvolumen betrug 99 Prozent. Im DAX wechselten 95,6 Millionen Aktien (Vortag: 78,8) im Wert von 4,23 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,64) den Besitzer. Alle Sektorenindizes mussten Verluste hinnehmen. Kein einziger DAX-Wert schaffte den Sprung in den grünen Bereich. Die rote Laterne hielt nachrichtenlos HeidelbergCement mit einem Minus von 4,85 Prozent. Adidas und Covestro büßten 4,76 und 4,60 Prozent ein.

An der Wall Street kam es gestern nach den kräftigen Abgaben vom Vortag zu einer Kurserholung. Anfangs lasteten erneute schwache Konjunkturdaten auf der Stimmung. Im weiteren Verlauf setzte sich jedoch die Hoffnung auf weitere Zinssenkungen durch die US-Notenbank als Kurstreiber durch. Zur Schlussglocke notierte der Dow Jones Industrial 0,46 Prozent höher bei 26.201 Punkten. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 1,16 Prozent nach oben auf 7.638 Zähler. 61 Prozent der Werte an der NYSE verzeichneten grüne Vorzeichen. Das Aufwärtsvolumen betrug 61 Prozent. 43 neuen 52-Wochen-Hochs standen 90 neue Tiefs gegenüber. Alle Sektoren endeten im Plus. Am stärksten gesucht waren Technologiewerte und Immobilientitel.

Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index gegen Ende des New Yorker Handels 0,10 Prozent schwächer bei 98,91 Punkten. EUR/USD gewann 0,07 Prozent auf 1,0966 USD hinzu. Am stärksten unter den Hauptwährungen tendierte der Austral-Dollar. Die deutlichste Schwäche war beim Franken zu beobachten.

Der S&P GSCI Rohstoffindex für 24 Rohstoffe notierte 0,04 Prozent fester bei 397,25 Punkten. Brent-Öl verbilligte sich um 0,26 Prozent auf 57,54 USD. Der Preis für US-Erdgas sprang nach den Lagerbestandsdaten und nach zwischenzeitlicher Markierung eines 2-Monats-Tiefs um 4,32 Prozent auf 2,34 USD. Comex-Kupfer gab um 0,58 Prozent auf 2,56 USD nach. Gold legte um 0,31 Prozent auf ein Wochenhoch bei 1.513 USD (1.372 EUR) zu und befindet sich damit wieder über den gleitenden Durchschnittslinien der vergangenen 20 und 50 Tage. Silber verlor 0,21 Prozent auf 17,65 USD.

Am Rentenmarkt fiel die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen um vier Basispunkte auf minus 0,59 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,38 Prozent fester bei 174,52 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes sank um sechs Basispunkte auf 1,54 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index pendelte eng um den Vortagesstand. Die Börsen in China blieben feiertagsbedingt geschlossen.

Heute blicken die Anleger auf die offiziellen US-Arbeitsmarktdaten um 14:30 Uhr als wichtigsten Marktbeweger.

Produktidee: Faktor-Zertifikate
WKN Typ Basiswert Merkmale
CJ28GA Long TecDAX Future Faktor: 5
CU3UVR Short TecDAX Future Faktor: -5
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