Marktüberblick

Marktüberblick: TAG Immobilien unter Druck

Der deutsche Aktienmarkt bot am Dienstag bei sehr dünner Nachrichtenlage ein leicht positives Bild. Der DAX schloss 0,30 Prozent fester bei 14.422 Punkten. Der MDAX der mittelgroßen Werte rückte um 0,28 Prozent vor. Für den TecDAX ging es derweil um moderate 0,09 Prozent abwärts. In den genannten drei Indizes gab es 55 Gewinner und 41 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 56 Prozent. Stärkste Sektoren waren Industrie (+0,99%) und Chemie (+0,93%). Am schwächsten tendierten die Sektoren Einzelhandel (-2,40%) und Banken (-0,51%). Im Leitindex DAX stellten Covestro (+4,54%), Siemens Energy (+2,45%) und Brenntag (+2,07%) die größten Gewinner. Auffällige Schwäche zeigten Zalando (-2,25%), FMC (-1,67%) und Vonovia (-1,64%). TAG Immobilien stürzte im MDAX um 11,86 Prozent ab. Das Unternehmen hatte die Streichung seiner Dividende für 2022 angekündigt.

An der Wall Street dominierten die Käufer klar das Kursgeschehen. Der Dow Jones Industrial stieg um 1,18 Prozent auf ein Mehrmonatshoch bei 34.098 Punkten. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 zog um 1,48 Prozent auf 11.725 Punkte an. 72 Prozent der Werte an der NYSE konnten zulegen. Das Aufwärtsvolumen betrug 71 Prozent. Es gab 76 neue 52-Wochen-Hochs und 68 Tiefs. Der US-Dollar neigte nach drei starken Tagen in Folge aufgrund gestiegener Risikofreude zur Schwäche. EUR/USD notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,59 Prozent höher bei 1,0300 USD. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries sackte um sieben Basispunkte ab auf 3,76 Prozent. Gold handelte an der Comex unverändert bei 1.740 USD. Rohöl der US-Sorte WTI verteuerte sich vor den heutigen Lagerbestandsdaten um 1,35 Prozent auf 81,12 USD.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh gestützt von den positiven Vorgaben der Wall Street überwiegend von der freundlichen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,40 Prozent fester bei 151,66 Punkten. Die Börsen in Japan blieben feiertagsbedingt geschlossen. Die neuseeländische Notenbank RBNZ hob ihren Leitzins um rekordhohe 75 Basispunkte an und signalisierte im Kampf gegen die Inflation weitere deutliche Anhebungen. Ferner erwarten die Währungshüter für das kommende Jahr eine Rezession. Der S&P Future notierte zuletzt 0,10 Prozent tiefer. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (14.451) ein Handelsstart im Plus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite zunächst auf die Einkaufsmanagerindizes für die Eurozone, Großbritannien und die USA. Weitere wichtige US-Daten sind der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter, die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und der Verbraucherstimmungsindex der Universität Michigan. Impulse könnten sich daneben vor allem um 20.00 Uhr mit der Veröffentlichung des Protokolls der letzten Fed-Sitzung ergeben. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Prosus und Einhell.

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DAX-Tief erst im März 2023?

In der Vergangenheit markierte der DAX im März 2003, März 2009 und März 2020 jeweils Tiefpunkte infolge von Rezessionen. Zurzeit gibt es gemischte Signale: Ifo-Index, DAX-Kurs-Gewinn-Verhältnis und pessimistische Profi-Investoren sprechen für den Aktienkauf. Dagegen raten die immer restriktivere US-Geldpolitik und ambitionierte Gewinnmargen-Erwartungen, weiterhin abzuwarten. Der Bärenmarkt dürfte noch anhalten. Wiederholt sich also die Geschichte und Anleger sehen das DAX-Rezessionstief erneut im März?

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