Marktüberblick

Marktüberblick: Software AG nach Zahlen gesucht

Der deutsche Aktienmarkt bot zur Wochenmitte ein uneinheitliches Bild. Der DAX schloss 0,51 Prozent tiefer bei 13.104 Punkten. MDAX und TecDAX sahen hingegen Aufschläge von 0,57 und 1,12 Prozent. In den drei genannten Indizes gab es 48 Gewinner und 50 Verlierer. Das Abwärtsvolumen überwog mit 69 Prozent. Im DAX wechselten 68,2 Millionen Aktien (Vortag: 92,2) im Wert von 2,91 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,16) den Besitzer. Stärkste Sektoren waren Rohstoffe und Medien. Am deutlichsten abwärts tendierten Versorger und Automobilwerte. BASF zog an der DAX-Spitze nachrichtenlos um 1,09 Prozent an. Fresenius SE und Deutsche Börse folgten mit Zugewinnen von 0,94 und 0,74 Prozent. Bayer büßte als Schlusslicht 2,81 Prozent ein. Im MDAX und TecDAX belegte die Aktie der Software AG den Spitzenplatz mit einem Plus von 5,66 Prozent. Der Konzern konnte die Anleger mit seinen Zahlen zum zweiten Quartal überzeugen, was die Aktie aus einer kurzfristigen Handelsspanne auf ein 2-Jahres-Hoch katapultierte.

An der Wall Street endete der Dow 0,61 Prozent fester bei 27.006 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 legte um 0,34 Prozent auf 10.871 Zähler zu. 57 Prozent der Werte an der NYSE endeten mit Zugewinnen. Das Aufwärtsvolumen betrug ebenfalls 57 Prozent. 114 neuen 52-Wochen-Hochs standen fünf neue Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren Versorger und Immobilienaktien. Lediglich der Energiesektor zeigte sich von der schwachen Seite.

Am Devisenmarkt tendierte der US-Dollar aufgrund der gestiegenen Risikofreude schwächer. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,17 Prozent tiefer bei 94,97 Punkten. Der Euro blieb gesucht und wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen auf. EUR/USD kletterte um 0,36 Prozent auf ein 21-Monats-Hoch bei 1,1568 USD. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen fiel der als sicherer Hafen geltende Yen durch kräftige Kursverluste auf.

Der S&P GSCI Rohstoffindex stieg um 0,18 Prozent auf 343,81 Punkte. Die Ölpreise litten unter einem überraschenden Anstieg der US-Rohöllagerbestände. Brent-Öl verbilligte sich um 0,16 Prozent auf 44,25 USD. Der Preis für US-Erdgas kletterte um 0,93 Prozent auf 1,73 USD. Comex-Kupfer sank um 1,28 Prozent auf 2,92 USD. Stark gesucht blieben die Edelmetalle. Gold legte um 1,19 Prozent auf ein 9-Jahres-Hoch bei 1.866 USD (1.614 EUR) zu. Silber haussierte um 7,23 Prozent auf ein 7-Jahres-Hoch bei 23,12 USD. Platin und Palladium zogen um 3,89 beziehungsweise 1,38 Prozent an.

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf minus 0,49 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete drei Basispunkte schwächer auf einem 2-Monats-Tief bei ebenfalls minus 0,49 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,25 Prozent fester bei 176,79 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes gab um einen Basispunkt auf ein 3-Monats-Tief bei 0,60 Prozent nach.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific ex Japan Index notierte 0,11 Prozent höher bei 551,31 Punkten. Die Börsen in Japan blieben feiertagsbedingt geschlossen.

Heute richtet sich der Fokus von der Makroseite auf die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Daimler und Covestro. Gestern nach US-Börsenschluss legte Tesla besser als erwartete Quartalszahlen vor, was der Aktie im nachbörslichen Handel ein Plus von rund 4,1 Prozent einbrachte. Microsoft notierte derweil trotz Zahlen, die die Konsensschätzung übertrafen, nachbörslich rund 2,2 Prozent tiefer.

Produktidee: Faktor-Zertifikate
WKNTypBasiswertMerkmale
SB0CE9LongSoftware AGFaktor: 4
SR8WDUShortSoftware AGFaktor: -4
Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform.
Die maßgeblichen Produktinformationen stehen im Internet unter https://sg-zertifikate.de zur Verfügung. Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf die WKN.
Sie sind im Begriff, ein komplexes Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers zu informieren, insbesondere um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Basisprospekts durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.