Marktüberblick

Marktüberblick: Software AG erfreut die Anleger

Gestützt von positiven Aussagen des Pfizer-Konzerns zum entwickelten Corona-Impfstoff, konnte der deutsche Aktienmarkt zur Wochenmitte zulegen. Der DAX schloss 0,52 Prozent fester bei 13.202 Punkten. MDAX und TecDAX rückten um 0,51 und 0,56 Prozent vor. In den drei genannten Indizes gab es 57 Gewinner und 40 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 52 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 67,6 Millionen Aktien (Vortag: 68,6) im Wert von 3,29 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 4,85). Stärkste Sektoren waren Immobilienwerte, Softwaretitel und Automobilaktien. Am schwächsten präsentierten sich Bauwerte, Rohstofftitel und Telekommunikationsaktien. Deutsche Wohnen sprang an der DAX-Spitze nachrichtenlos um 4,08 Prozent nach oben. Vonovia und Deutsche Börse gewannen dahinter 2,51 und 2,40 Prozent hinzu. Beiersdorf, Merck KGaA und MTU verloren am anderen Ende des Index-Tableaus 1,85 bis 2,36 Prozent. Software AG haussierte als bester Wert im MDAX und TecDAX um 11,78 Prozent. Das Unternehmen erfreute seine Anleger mit der Anhebung der Prognose für den Auftragseingang.

An der Wall Street drängten sich die weiter steigenden Corona-Infektionszahlen wieder in den Vordergrund. Der Dow Jones Industrial verlor 1,15 Prozent auf 29.438 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 gab um 0,69 Prozent auf 11.895 Zähler nach. 59 Prozent der Werte an der NYSE mussten Abgaben hinnehmen. Das Abwärtsvolumen lag bei 60 Prozent. 163 neuen 52-Wochen-Hochs standen drei neue Tiefs gegenüber. Alle Sektorenindizes endeten deutlich im Minus. Am stärksten abwärts ging es mit Energiewerten und Versorgern.

Am Devisenmarkt hielten sich die Ausschläge in engen Grenzen. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des New Yorker Handels nahezu unverändert bei 92,41 Punkten. EUR/USD handelte 0,08 Prozent schwächer bei 1,1851 USD. Gesucht war der als sicherer Hafen geltende Yen.

Der S&P GSCI Rohstoffindex legte um 0,74 Prozent auf 372,67 Punkte zu. Brent-Öl verteuerte sich um 1,10 Prozent auf 44,23 USD. Die US-Sorte WTI notierte nach einem geringer als erwarteten Anstieg der Rohöllagerbestände 0,60 Prozent fester bei 41,68 USD. Comex-Kupfer gab um 0,20 Prozent auf 3,19 USD nach. Gold verbilligte sich um 0,85 Prozent auf 1.869 USD (1.580 EUR). Silber büßte 1,26 Prozent auf 24,34 USD ein. Platin und Palladium zogen derweil um 1,09 respektive 0,49 Prozent an.

Am Rentenmarkt notierte die Umlaufrendite einen Basispunkt tiefer bei minus 0,57 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen kletterte bis zum Abend um einen Basispunkt auf minus 0,56 Prozent. Der Euro-Bund-Future endete nach einem richtungslosen Handel 0,08 Prozent tiefer bei 175,12 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes stieg um einen Basispunkt auf 0,88 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh belastet von weiter gestiegenen Corona-Infektionszahlen überwiegend schwächer. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,48 Prozent tiefer bei 187,49 Punkten und beendete damit eine 13 Tage andauernde Gewinnserie, die längste seit März 1988.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA, den Philadelphia-Fed-Index sowie die US-Daten zum Verkauf bestehender Häuser. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Thyssenkrupp, Knorr-Bremse und CTS Eventim.

Produktidee: Faktor-Optionsscheine
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