Marktüberblick

Marktüberblick: Sixt hebt Prognosen an

Der deutsche Aktienmarkt startete mit tiefroten Vorzeichen in die neue Börsenwoche. Die Anlegerstimmung wurde von der Krise des strauchelnden chinesischen Immobilienentwicklers Evergrande verhagelt. Der erstmals 40 Werte umfassende DAX schloss 2,31 Prozent tiefer bei 15.132 Punkten. MDAX und TecDAX sahen Abschläge von 1,39 und 1,40 Prozent. In den drei genannten Indizes gab es 23 Gewinner und 73 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 80 Prozent. Der Volatilitätsindex VDAX-New machte einen Satz um 3,61 auf 27,48 Punkte nach oben und markierte damit den höchsten Stand seit Februar. Alle Sektorenindizes bis auf den für Versorger (+0,16%) endeten im roten Terrain. Am heftigsten traf es den Bankensektor (-7,22%) mit Blick auf die Sorgen über den chinesischen Immobilienmarkt. Daneben standen vor allem Versicherungen (-3,98%) und Automobilwerte (-3,47%) unter Druck. MTU haussierte an der DAX-Spitze ohne Nachrichten um 2,35 Prozent. Deutsche Bank brach am anderen Indexende um 7,65 Prozent ein. Lufthansa stieg trotz einer Kapitalerhöhung um 5,53 Prozent und belegte damit den Spitzenplatz im MDAX. Der im SDAX notierte Autovermieter Sixt erfreute die Anleger mit einer überraschenden Anhebung der Prognosen für Umsatz und Gewinn. Die Aktie sprang bei hohen Umsätzen um 7,13 Prozent auf ein 4-Monats-Hoch bei 130,70 EUR nach oben und attackiert nun das aus dem Mai stammende Rekordhoch bei 132,60 EUR.

An der Wall Street ging es für den Dow Jones Industrial um 1,77 Prozent abwärts auf 33.970 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 büßte 2,09 Prozent auf 15.012 Zähler ein. 81 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im negativen Bereich. Das Abwärtsvolumen betrug 89 Prozent. 15 neuen 52-Wochen-Hochs standen 88 neue Tiefs gegenüber. Alle Sektorenindizes zeigten Schwäche. Die größten Abschläge gab es in den Sektoren Energie (-3,05%) und Finanz (-2,32%). Der Rohstoffindex S&P GSCI sackte belastet von der Sorge um eine konjunkturelle Eintrübung in China um 1,73 Prozent ein. Rohöl der US-Sorte WTI verbilligte sich um 2,34 Prozent auf 70,14 USD. Deutlich abwärts ging es auch mit den Kryptowährungen. Der Bitcoin brach gegenüber dem US-Dollar um 7,35 Prozent auf 43.545 USD ein. Gold stieg als sicherer Hafen um 0,63 Prozent auf 1.766 USD. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries fiel um sechs Basispunkte auf 1,31 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend von der schwachen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,70 Prozent tiefer bei 199,85 Punkten. Der S&P Future notierte zuletzt 0,55 Prozent fester. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (15.179) ein Handelsstart im Plus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf die August-Daten zu den Baubeginnen und Baugenehmigungen in den USA. Unternehmensseitig gibt es nach US-Börsenschluss Geschäftszahlen von Adobe und Fedex.

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