Marktüberblick

Marktüberblick: Siemens Healthineers gesucht

Der deutsche Aktienmarkt konnte sich am Donnerstag trotz eines drastischen Einbruches beim ifo-Geschäftsklima auf den niedrigsten Stand seit 2009 erholen. Stützend wirkte eine freundliche Entwicklung an der Wall Street. Der DAX schloss 1,99 Prozent fester bei 8.610 Punkten. MDAX und TecDAX verbesserten sich um 3,63 und 3,22 Prozent. In den drei genannten Indizes gab es 64 Gewinner und 34 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 71 Prozent. Im DAX wechselten 205,5 Millionen Aktien (Vortag: 207,6) im Wert von 6,43 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 8,98) den Besitzer. Stärkste Sektoren waren Transport und Telekommunikation. Am schwächsten tendierten Bau und Versorger. Für zuletzt besonders arg gebeutelte Aktie von MTU ging es an der DAX-Spitze um 15,50 Prozent nach oben. Hier beflügelte ein positiver Analystenkommentar. Munich Re und Deutsche Post folgten mit Zugewinnen von 11,45 und 9,04 Prozent. HeidelbergCement fiel nach der Vorlage von Geschäftszahlen um 5,88 Prozent und hielt damit die rote Laterne im Leitindex.

An der Wall Street gewann der Dow Jones Industrial 0,94 Prozent auf 20.087 Punkte hinzu. Der technologielastige Nasdaq 100 sprang um 1,57 Prozent auf 7.289 Zähler. 76 Prozent der Werte an der NYSE konnten Zugewinne verbuchen. Das Aufwärtsvolumen betrug 72 Prozent. Es gab fünf neue 52-Wochen-Hochs und 1.051 neue Tiefs. Gesucht waren vor allem Energiewerte und zyklische Konsumwerte. Die größten Abschläge auf Sektorenebene waren bei Versorgern und nicht-zyklischen Konsumwerten zu beobachten.

Am Devisenmarkt setzte sich die Dollar-Hausse beschleunigt fort. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des New Yorker Handels 2,28 Prozent fester bei 103,56 Punkten. EUR/USD brach um 2,44 Prozent auf ein 3-Jahres-Tief bei 1,0665 USD ein.

Der S&P GSCI Rohstoffindex haussierte um 7,38 Prozent auf 269,53 Punkte. Brent-Öl sprang um 13,26 Prozent auf 28,18 USD nach oben. Die US-Sorte WTI explodierte um 23,12 Prozent auf 25,08 USD und verzeichnete damit das größte Tagesplus aller Zeiten. Marktbeobachter erklärten die scharfe Gegenbewegung zum jüngsten Kurssturz mit der Spekulation auf eine Intervention des US-Präsidenten Donald Trump in den laufenden Preiskrieg zwischen Saudi-Arabien und Russland. Der Preis für US-Erdgas gewann nach den Lagerbestandsdaten 2,87 Prozent auf 1,65 USD hinzu. Comex-Kupfer stieg um 1,83 Prozent auf 2,20 USD. Gold notierte behauptet bei 1.479 USD (1.283 EUR).

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um zwei Basispunkte auf minus 0,34 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete unverändert bei minus 0,25 Prozent. Der Euro-Bund-Future notierte 0,25 Prozent tiefer bei 168,76 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes fiel um sechs Basispunkte auf 1,12 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend freundlich. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 2,94 Prozent auf 126,40 Punkte. Die Börsen in Japan blieben feiertagsbedingt geschlossen.

Heute stehen von der Makroseite die Daten zum Verkauf bestehender Häuser in den USA im Fokus. Unternehmensseitig veröffentlichen die Deutsche Bank sowie Continental ihre Geschäftsberichte für 2019.

Produktidee: Faktor-Zertifikate
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