Marktüberblick

Marktüberblick: Siemens Healthineers erfreut

Der deutsche Aktienmarkt startete mit deutlichen Kursgewinnen in die neue Handelswoche. Für gute Laune unter den Anlegern sorgten Entspannungssignale im Handelskonflikt zwischen den USA und China. Zudem deuteten Aussagen des US-Handelsministers Wilbur Ross darauf hin, dass es möglicherweise nicht zu einer Erhebung der angedrohten Strafzölle gegen europäische Autohersteller kommen wird. Der DAX haussierte vor diesem Hintergrund um 1,35 Prozent auf ein neues Jahreshoch bei 13.136 Punkten. MDAX und TecDAX legten um 1,37 und 1,92 Prozent zu. In den drei Indizes gab es 79 Gewinner und 20 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen gestaltete sich mit 88 Prozent sehr positiv. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 84,8 Millionen Aktien (Vortag: 65,9) im Wert von 4,16 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,44). Mit Blick auf die Sektorenperformance verzeichneten nur Versorger und Einzelhandelswerte Abgaben. Am deutlichsten fielen die Kursgewinne bei Rohstoffwerten, Banken und Technologietiteln aus. Continental sprang an der DAX-Spitze um 3,92 Prozent nach oben. Deutsche Bank und Wirecard folgten mit Aufschlägen von 3,71 und 3,52 Prozent. Schlusslicht im Leitindex war die Aktie der Deutschen Börse, die nach Gewinnmitnahmen 1,89 Prozent schwächer endete. RWE und Merck büßten 0,93 und 0,55 Prozent ein. Im MDAX zündete Siemens Healthineers nach der Vorlage besser als erwarteter Quartalszahlen ein Kurs-Feuerwerk und schloss 9,46 Prozent höher.

An der Wall Street kletterte der Dow Jones Industrial um 0,41 Prozent auf 27.462 Punkte. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 0,60 Prozent nach oben auf 8.211 Zähler. Beide Indizes markierten damit neue Rekordstände. 59 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im Plus. Das Aufwärtsvolumen betrug 68 Prozent. 214 neuen 52-Wochen-Hochs standen elf neue Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren Energie und Industrie. Am schwächsten tendierten die defensiven Sektoren Versorger und Immobilien.

Am Devisenmarkt kletterte der Dollar-Index bis zum Ende des New Yorker Handels um 0,42 Prozent auf 97,53 Punkte. Ausgehend vom am Freitag notierten 4-Monats-Tief konnte er damit die 200-Tage-Linie zurückerobern. EUR/USD gab um 0,32 Prozent auf 1,1129 USD nach.

Der S&P GSCI Rohstoffindex für 24 Spotpreise stieg um 0,55 Prozent auf ein 2-Monats-Hoch bei 419,19 Punkten. Brent-Öl verteuerte sich um 0,75 Prozent auf 62,15 Punkte. Der Preis für US-Erdgas sprang um 3,87 Prozent auf 2,82 USD. Comex-Kupfer notierte 0,36 Prozent fester bei 2,66 USD. Gold handelte praktisch unverändert bei 1.512 USD (1.357 EUR). Silber verharrte bei 18,05 USD. Platin und Palladium verbuchten Kursverluste von 1,46 und 1,83 Prozent.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um drei Basispunkte auf minus 0,37 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen zog ebenfalls um drei Basispunkte auf minus 0,35 Prozent an. Der Euro-Bund-Future verabschiedete sich 0,32 Prozent tiefer bei 171,03 Punkten aus dem Handel. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes kletterte um sechs Basispunkte auf 1,79 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh auf breiter Front von der freundlichen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,84 Prozent auf 166,22 Punkte. Wie erwartet ließ die australische Notenbank RBA ihre Geldpolitik unverändert.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf den ISM-Index für den US-Servicesektor für den Oktober. Experten erwarten im Schnitt einen Anstieg von zuvor 52,6 auf 53,5 Punkte. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Vonovia, Pfeiffer Vacuum und Schaeffler.

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