Marktüberblick

Marktüberblick: SGL Carbon erfreut mit Ausblick

Der deutsche Aktienmarkt orientierte sich am Dienstag abwärts. Als Belastungsfaktor nannten Händler gestiegene Zinssorgen. Es wird erwartet, dass die EZB am Donnerstag die geldpolitische Wende in der Eurozone einleiten wird. Der DAX schloss 0,66 Prozent tiefer bei 14.557 Punkten. MDAX und TecDAX verloren 0,49 respektive 0,35 Prozent. In den drei genannten Indizes gab es 30 Gewinner und 68 Verlierer. Das Abwärtsvolumen überwog mit 71 Prozent. Einzig der Versorgersektor (+1,01%) schaffte den Sprung in den positiven Bereich. Am schwächsten tendierten die Sektorenindizes für Einzelhandelswerte (-2,47%), Technologiewerte (-1,82%) und Banken (-1,15%). Im DAX waren RWE (+1,85%), Sartorius (+1,13%) und Fresenius Medical Care (+1,01%) gesucht. Auffällige Schwäche zeigten Zalando (-4,84%), HelloFresh (-2,49%) und Infineon (-2,19%). SGL Carbon (+11,08%) setzte sich im SDAX an die Indexspitze. Die Aktie wurde durch eine Anhebung der Umsatz- und Ergebnisprognose für 2022 angetrieben. Mit Blick auf den Chartverlauf komplettierte der Wert einen mehrmonatigen Doppelboden und sprang auf ein 5-Monats-Hoch.

An der Wall Street kletterte der Dow Jones Industrial nach einem volatilen Handel um 0,80 Prozent auf 33.180 Punkte. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 0,89 Prozent nach oben auf 12.712 Zähler. Beide Indizes verblieben damit innerhalb der etablierten engen Handelsspanne der vergangenen Sitzungen. 66 Prozent der Werte an der NYSE verbuchten Kursgewinne. Das Aufwärtsvolumen lag bei 70 Prozent. 98 neuen 52-Wochen-Hochs standen 66 Tiefs gegenüber. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries gab um sechs Basispunkte auf 2,98 Prozent nach. Der US-Dollar präsentierte sich gegenüber den meisten anderen Hauptwährungen schwächer. EUR/USD stieg um 0,12 Prozent auf 1,0707 USD. Gegenüber dem Yen setzte der Greenback jedoch seinen Aufwärtstrend mit einem 20-Jahres-Hoch bei 132,59 JPY fort. Gold handelte an der Comex 0,70 Prozent fester bei 1.857 USD. Rohöl der US-Sorte WTI verteuerte sich um 1,50 Prozent auf 120,28 USD.

Die asiatischen Aktienmärkte zeigten sich heute früh ganz überwiegend von der freundlichen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,79 Prozent fester bei 169,09 Punkten. Das japanische BIP im ersten Quartal wurde nach oben revidiert auf einen annualisierten Rückgang um 0,5 Prozent. In einer ersten Schätzung war noch ein Minus von 1,0 Prozent gemeldet worden. Stark gesucht waren die chinesischen Technologiewerte. Der Hang Seng TECH Index haussierte um 4,02 Prozent. Der S&P Future notierte zuletzt 0,27 Prozent schwächer. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (14.607) ein Handelsstart im Plus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf die Daten zur deutschen Industrieproduktion im April sowie auf die Q1-BIP-Daten für die Eurozone. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Voestalpine und Inditex.

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