Marktüberblick

Marktüberblick: Saudi-Arabien lässt Ölpreise haussieren

Der deutsche Aktienmarkt bot am Dienstag ein uneinheitliches Bild. Der DAX schloss 0,55 Prozent tiefer bei 13.651 Punkten. MDAX und TecDAX rückten hingegen um 0,35 und 0,25 Prozent vor. In den drei genannten Indizes gab es 55 Gewinner und 52 Verlierer. Das Abwärtsvolumen dominierte mit 59 Prozent. Im DAX wechselten 68,9 Millionen Aktien (Vortag: 70,2) im Wert von 3,34 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,57) den Besitzer. Mit Blick auf die Sektorenperformance waren Einzelhandel und Banken stark gesucht. Bauwerte, Versorger und Konsumtitel fielen derweil durch deutliche Schwäche auf. Delivery Hero blieb wie in den vergangenen Tagen im Rallymodus und legte an der DAX-Spitze um 5,53 Prozent hinzu. Der Spitzenperformer aus dem vergangenen Jahr markierte damit ein neues Rekordhoch. Fresenius SE und Deutsche Bank stiegen dahinter um 1,30 und 0,67 Prozent. Henkel, E.ON und RWE verloren als Schlusslichter im Leitindex zwischen 2,09 und 2,62 Prozent.

An der Wall Street konnten die Indizes nach besser als erwartet ausgefallenen Stimmungsdaten aus der US-Industrie zulegen. Der Dow Jones Industrial stieg um 0,55 Prozent auf 30.392 Punkte. Für den von Technologiewerten geprägten Nasdaq 100 ging es um 0,84 Prozent auf 12.802 Punkte nach oben. 71 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im positiven Bereich. Das Aufwärtsvolumen lag bei 77 Prozent. 115 neuen 52-Wochen-Hochs standen vier neue Tiefs gegenüber. Kräftige Aufschläge waren im Energiesektor dank haussierender Ölpreise zu beobachten. Stark gesucht waren daneben Rohstoffwerte. Marginale Abschläge verzeichneten auf Sektorenebene lediglich Immobilienaktien und Versorger.

Am Devisenmarkt wertete der US-Dollar gegenüber allen anderen Hauptwährungen ab. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,44 Prozent tiefer bei 89,50 Punkten. EUR/USD legte um 0,41 Prozent auf 1,2295 USD zu. Stark gesucht waren die Rohstoffwährungen Austral-Dollar, Neuseeland-Dollar und Kanada-Dollar.

Der S&P GSCI Rohstoffindex für 24 Spotpreise notierte 3,08 Prozent höher bei 420,63 Punkten. Brent-Öl haussierte um 4,78 Prozent auf 53,53 USD. Hier beflügelte die überraschende Meldung, dass Saudi-Arabien seinen Rohöl-Ausstoß im Februar und März freiwillig um eine Million Barrel pro Tag reduzieren wird. Der Preis für US-Erdgas sprang um 4,26 Prozent auf 2,69 USD. Comex-Kupfer verteuerte sich um 2,77 Prozent auf 3,65 USD. Gold handelte 0,34 Prozent fester bei 1.953 USD (1.586 EUR). Silber kletterte um 1,32 Prozent auf 27,73 USD. Platin und Palladium konnten um 4,71 respektive 3,78 Prozent zulegen.

Am Rentenmarkt kletterte die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf minus 0,59 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen zog um drei Basispunkte auf minus 0,58 Prozent an. Der Euro-Bund-Future endete 0,27 Prozent schwächer bei 177,80 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes stieg um drei Basispunkte auf 0,96 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index handelte unverändert bei 203,23 Punkten.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite vor allem auf die Servicesektor-Einkaufsmanagerindizes aus der Eurozone und den USA. Daneben stehen von der politischen Seite die Feststellung der Ergebnisse der gestrigen Stichwahl in Georgia über die Besetzung von zwei über die Mehrheitsverhältnisse entscheidenden Senatssitze sowie die Sitzung im Kongress zur endgültigen Bestätigung des Ergebnisses der US-Präsidentschaftswahl im Fokus.

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