Marktüberblick

Marktüberblick: Sartorius trotzt dem Trend

Der deutsche Aktienmarkt musste am Dienstag nach einem volatilen Handel weitere Kursverluste hinnehmen. Belastend wirkten Aussagen vom CEO von Moderna, wonach eine deutlich verringerte Wirksamkeit der derzeitigen Vakzine gegen die Omikron-Variante des Coronavirus zu erwarten sei. Der DAX schloss 1,18 Prozent tiefer bei 15.100 Punkten. MDAX und TecDAX verloren 0,47 beziehungsweise 0,11 Prozent. In den drei Indizes gab es 23 Gewinner und 74 Verlierer. Das Abwärtsvolumen dominierte klar mit 88 Prozent. Kein einziger Sektorindex schaffte den Sprung in den grünen Bereich. Am schwächsten tendierten Telekommunikationswerte, Transportwerte und Softwareaktien. Im DAX trotzte die Aktie von Sartorius am deutlichsten dem Abwärtstrend mit einem Kursanstieg um 4,66 Prozent. Das Papier des Laborausrüsters profitierte von der Spekulation auf ein Wiederanziehen der Nachfrage im Bereich Corona-Testungen. Charttechnisch gelang am Berichtstag der hochvolumige Ausbruch aus einer Konsolidierung auf ein neues Rekordhoch. Continental und adidas legten dahinter um 1,56 und 0,49 Prozent zu. Das Schlusslicht bildete HelloFresh mit einem nachrichtenlosen Rückgang um 5,40 Prozent. SAP und Deutsche Telekom büßten 3,10 respektive 2,82 Prozent ein.

An der Wall Street litten die Kurse zusätzlich unter falkenhaften Aussagen von Fed-Chairman Powell. Diese legten eine möglicherweise schneller als erwartete Rückführung des Wertpapierkaufprogramms nahe. Zudem räumte der oberste Währungshüter ein, dass die hohe derzeitige Inflation eventuell doch nicht so vorübergehend ist, wie zunächst gedacht und die Notenbank daher eine andere Formulierung bei ihrer Beschreibung verwenden sollte. Veröffentlichte Konjunkturdaten fielen schwächer als von Experten prognostiziert aus, was die Stimmung der Marktteilnehmer weiter drückte. Der Dow Jones Industrial schloss 1,85 Prozent tiefer bei 34.484 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 endete 1,60 Prozent schwächer bei 16.136 Zählern. 77 Prozent der Werte an der NYSE verbuchten Abschläge. Das Abwärtsvolumen lag bei 89 Prozent. Es gab 26 neue 52-Wochen-Hochs und 280 Tiefs. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries sackte um neun Basispunkte auf ein 2-Monats-Tief bei 1,43 Prozent ab. Die Rohstoffpreise standen massiv unter Druck. WTI-Öl brach um 5,39 Prozent auf 66,18 USD ein. Gold verbilligte sich an der Comex um 0,49 Prozent auf 1.774 USD und entfernte sich damit weiter von der unterschrittenen 200-Tage-Linie.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh ganz überwiegend von der freundlichen Seite. Der Caixin-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in China sank im November von zuvor 50,6 auf 49,9 Punkte und damit knapp in den kontraktiven Bereich. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 1,20 Prozent fester bei 192,06 Punkten. Besonders deutliche Aufschläge waren beim koreanischen Kospi zu beobachten. Der S&P Future notierte zuletzt 0,87 Prozent höher. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (15.244) ein Handelsstart im Plus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite vor allem auf die Industrie-Einkaufsmanagerindizes aus der Eurozone und den USA. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Dr. Hönle.

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