Marktüberblick

Marktüberblick: SAP legt nach Zahlen zu

Der deutsche Aktienmarkt bot zum Wochenauftakt ein gemischtes Bild. Ein besser als erwarteter ifo-Geschäftsklimaindex vermochte keine positiven Akzente zu setzen. Deutschlands wichtigster konjunktureller Frühindikator kletterte im Juli den dritten Monat in Folge um 4,2 auf 90,5 Punkte. Die Konsensschätzung hatte auf 89,0 Punkte gelautet. Der DAX verabschiedete sich nach einem impulslosen Geschäft prozentual unverändert bei 12.839 Punkten aus dem Handel. Der MDAX der mittelgroßen Werte fiel um 0,13 Prozent auf 26.613 Punkte. Für den TecDAX ging es derweil um 0,58 Prozent nach oben auf 3.067 Zähler. In den genannten drei Indizes gab es 44 Gewinner und 53 Verlierer. Das Abwärtsvolumen überwog mit 74 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 66,6 Millionen Aktien (Vortag: 63,8) im Wert von 2,35 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,12). Stark gesucht waren Aktien aus den Sektoren Software, Einzelhandel und Technologie. Am schwächsten tendierten Banken, Telekommunikation und Versorger. Wirecard belegte mit einem Plus von 15,49 Prozent die DAX-Spitze. SAP stand mit positiv aufgenommenen Quartalszahlen im Fokus und verbesserte sich um 2,69 Prozent. Zusätzlich beflügelten die Anhebung der Cash-Flow-Prognose sowie der geplante Börsengang der Tochter Qualtrics in den USA. Infineon und Covestro verzeichneten Aufschläge von 2,11 und 1,77 Prozent. MTU büßte als Schlusslicht 2,78 Prozent ein. Bayer und Deutsche Bank notierten 2,37 respektive 2,26 Prozent schwächer.

An der Wall Street gewann der Dow zur Schlussglocke 0,43 Prozent auf 26.585 Punkte hinzu. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 stieg um 1,82 Prozent auf 10.674 Zähler. 58 Prozent der Werte an der NYSE schlossen mit Aufschlägen. Das Aufwärtsvolumen lag bei 58 Prozent. 112 neuen 52-Wochen-Hochs standen acht neue Tiefs gegenüber. Einzige Verlierer-Sektoren waren Versorger und Finanzwerte. Am stärksten gesucht waren Technologiewerte und Rohstofftitel.

Am Devisenmarkt wertete der US-Dollar gegenüber allen anderen Hauptwährungen ab. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,69 Prozent schwächer auf einem 2-Jahres-Tief bei 93,69 Punkten. Stark gesucht war hingegen der Euro. EUR/USD legte um 0,77 Prozent auf 1,1745 USD zu und verzeichnete damit ein 2-Jahres-Hoch.

Der S&P GSCI Rohstoffindex für 24 Spotpreise notierte 0,16 Prozent fester bei 342,55 Punkten. Brent-Öl stieg um 0,37 Prozent auf 43,50 USD. Der Preis für US-Erdgas sackte um 4,50 Prozent auf 1,78 USD ab. Comex-Kupfer handelte mit einem Aufschlag von 0,48 Prozent bei 2,91 USD. Gold verteuerte sich um 2,10 Prozent auf ein Rekordhoch bei 1.937 USD (1.653 EUR). Silber haussierte um 8,10 Prozent auf ein 7-Jahres-Hoch bei 24,70 USD. Platin und Palladium konnten um 2,37 beziehungsweise 3,55 Prozent zulegen.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf minus 0,48 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen notierte am Abend vier Basispunkte tiefer bei minus 0,49 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,23 Prozent fester bei 176,60 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes endete drei Basispunkte höher bei 0,62 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend von der freundlichen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,31 Prozent auf 167,32 Punkte.

Heute steht von der Makroseite der Index des US-Verbrauchervertrauens im Fokus. Geschäftszahlen gibt es unter anderem von Delivery Hero, 3M, Pfizer und McDonald’s. Nach US-Börsenschluss berichten Visa, Mondelez, Starbucks, Ebay und AMD über ihren Geschäftsverlauf.

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