Marktüberblick

Marktüberblick: Rohstoffe im Ausverkauf

Am deutschen Aktienmarkt dominierten am Donnerstag die Verkäufer das Kursgeschehen. Auf der Anlegerstimmung lasteten Rezessionsängste. Diese wurden durch schwache Einkaufsmanagerindizes und der Sorge vor einer bevorstehenden Gas-Knappheit befeuert. Der DAX verlor 1,76 Prozent auf 12.913 Punkte. MDAX und TecDAX sahen Abschläge von 2,74 und 0,59 Prozent. In den drei Indizes gab es 18 Gewinner und 81 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 92 Prozent. Mit Blick auf die Sektoren-Performance konnten lediglich Einzelhandelswerte (+1,97%) und Konsumwerte (+0,56%) zulegen. Kräftig unter Druck standen Banken (-11,47%) und Automobilwerte (-4,75%). FMC, HelloFresh und Fresenius SE kletterten als stärkste DAX-Werte zwischen 2,07 und 2,53 Prozent. Deutsche Bank brach als Schlusslicht um satte 12,19 Prozent ein. Mercedes-Benz (-6,15%), Continental (-4,86%) und Brenntag (-4,77%) zeigten ebenfalls überdurchschnittliche Schwäche. Bundesanleihen waren als sicherer Hafen stark gesucht. Die Rendite zehnjähriger Papiere brach um 19 Basispunkte auf 1,44 Prozent ein.

An der Wall Street verabschiedeten sich die Indizes mit positiven Vorzeichen aus dem Handel. Der Dow Jones Industrial gewann 0,64 Prozent hinzu und schloss bei 30.677 Punkten. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 1,47 Prozent nach oben auf 11.698 Zähler. 58 Prozent der Werte an der NYSE endeten im positiven Terrain. Aufwärtsvolumen und Abwärtsvolumen hielten sich in etwa die Waage. Es gab vier neue 52-Wochen-Hochs und 261 Tiefs. Der US-Dollar konnte gegenüber den meisten anderen Hauptwährungen aufwerten. EUR/USD gab gegen Ende des New Yorker Handels um 0,41 Prozent auf 1,0522 USD nach. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries sackte um sieben Basispunkte auf 3,09 Prozent ab. Unter starkem Verkaufsdruck standen die Rohstoffe angesichts der in den Vordergrund rückenden Rezessionssorgen. Rohöl der US-Sorte WTI verbilligte sich um 1,86 Prozent auf ein 5-Wochen-Tief bei 104,22 USD. Kupfer rauschte an der Comex um 5,01 Prozent abwärts auf ein 16-Monats-Tief bei 3,75 USD. Gold notierte 0,66 Prozent tiefer bei 1.826 USD.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh ganz überwiegend von der freundlichen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,74 Prozent fester bei 158,50 Punkten. Der S&P Future notierte zuletzt 0,78 Prozent höher. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (13.011) ein Handelsstart im Plus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf den ifo-Geschäftsklimaindex für den Juni. Experten erwarten im Schnitt einen Rückgang auf 92,5 nach zuvor 93,0 Punkten. Am Nachmittag könnten sich Impulse vom Verbraucherstimmungsindex der Universität Michigan sowie von den US-Neubauverkäufen ergeben. Die Zalando-Aktie dürfte heute unter einer gestern Abend veröffentlichten massiven Gewinnwarnung leiden. Das Unternehmen kassierte seine Jahresprognosen für Umsatz und Gewinn aufgrund schwach verlaufender Geschäfte. Gestern nach der Schlussglocke an der Wall Street konnte FedEx (nachbörslich: +2,53%) mit seinen Quartalszahlen und seinem Ausblick überzeugen.

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