Marktüberblick

Marktüberblick: Puma-Zahlen kommen an

Der deutsche Aktienmarkt orientierte sich zur Wochenmitte nach Gewinnmitnahmen südwärts. Der DAX schloss 0,32 Prozent tiefer bei 15.706 Punkten. MDAX und TecDAX gaben um 0,27 beziehungsweise 0,87 Prozent nach. In den drei Indizes gab es 41 Gewinner und 54 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 64 Prozent. Stärkste Sektoren waren Versorger und Versicherungen. Die kräftigsten Abgaben verzeichneten Banken, Einzelhandel und Transport. Puma sprang an der DAX-Spitze nach positiv aufgenommenen Quartalszahlen um 3,56 Prozent auf ein 6-Wochen-Hoch nach oben. Für gute Laune unter den Anlegern sorgte vor allem ein optimistischer Ausblick auf das kommende Jahr. Charttechnisch konnte das Papier die Abwärtstrendlinie vom Rekordhoch überwinden. Deutsche Bank sackte nach der Bilanzvorlage am anderen Index-Ende um 6,92 Prozent ab. Hier belastete ein niedriges Ertragsziel für das laufende Jahr. BASF schloss trotz höherer Jahresziele 0,14 Prozent tiefer. Der Chemieriese hatte die Konsensschätzung beim Nettogewinn verfehlt.

An der Wall Street gab der Dow Jones Industrial um 0,74 Prozent auf 35.491 Punkte nach. Der technologielastige Nasdaq 100 konnte derweil um 0,25 Prozent auf 15.598 Zähler zulegen. 69 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im negativen Terrain. Das Abwärtsvolumen lag bei 78 Prozent. Es gab 92 neue 52-Wochen-Hochs und 49 Tiefs. Mit Blick auf die Sektorenperformance verbuchten lediglich zyklische Konsumwerte ein Plus. Schwächste Sektoren waren Energie und Finanzen. Microsoft haussierte an der Dow-Spitze nach positiv ausgefallenen Quartalszahlen um 4,21 Prozent. McDonald’s folgte ebenfalls nach dem Zahlenausweis mit einem Plus von 3,06 Prozent. Visa büßte als Schlusslicht trotz starker Zahlen 6,96 Prozent ein. Händler verwiesen zur Begründung auf einen zurückhaltenden Ausblick auf das kommende Jahr. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries brach um neun Basispunkte auf 1,54 Prozent ein.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend schwächer. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,42 Prozent tiefer bei 198,74 Punkten. Eine deutliche Verflachung der Zinskurven signalisierte Wachstumssorgen. Die japanische Notenbank BoJ beließ wie allgemein erwartet ihre Geldpolitik unverändert. Ihre Wachstums- und Inflationserwartungen für das laufende Jahr senkte sie, hob dafür die entsprechenden Projektionen für das kommende Jahr an. Der S&P Future notierte zuletzt 0,16 Prozent fester. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (15.700) ein wenig veränderter Handelsstart erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf die EZB-Sitzung. Marktbeobachter rechnen noch nicht mit einer Änderung der Geldpolitik. Im Fokus stehen daher die Kommentare auf der anschließenden Pressekonferenz. Unternehmensseitig gibt es eine Flut an Geschäftszahlen, unter anderem von AirbusVolkswagenLinde und dem ab morgen wieder (für die ausscheidende Deutsche Wohnen) im DAX notierenden Beiersdorf-Konzern. Aus den USA kommen Zahlen unter anderem von Caterpillar und Merck & Co. Nach US-Börsenschluss präsentierten Amazon.com und Apple ihre Bilanzen.

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