Marktüberblick

Marktüberblick: Pfund bricht auf Rekordtief ein

Der deutsche Aktienmarkt setzte seinen Abschwung zum Wochenstart mit allerdings deutlich verminderter Dynamik fort. Der ifo-Geschäftsklimaindex sackte im September von zuvor 88,6 auf 84,3 Punkte ab und signalisiert damit eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine Rezession. Nachhaltige Auswirkungen auf das Kursgeschehen hatte Deutschlands wichtigster konjunktureller Frühindikator jedoch nicht. Der DAX büßte 0,46 Prozent auf 12.228 Punkte ein. MDAX und TecDAX verbuchten Abschläge von 0,41 und 0,08 Prozent. In den drei Indizes gab es 38 Gewinner und 60 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 66 Prozent. Mit Blick auf die Sektoren-Performance stemmten sich Softwareaktien (+1,78%), Technologiewerte (+0,50%) und Automobilaktien (+0,47%) gegen den Negativtrend. Am schwächsten präsentierten sich Telekommunikationswerte (-2,55%), Versorger (-2,52%) und Medienwerte (-1,92%). Stärkster DAX-Wert war SAP mit einem Plus von 2,23 Prozent. Das Schlusslicht bildete RWE mit einem Minus von 3,36 Prozent.

An der Wall Street gab der Dow Jones Industrial den fünften Tag in Folge nach und verlor 1,11 Prozent auf ein 2-Jahres-Tief bei 29.261 Punkten. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 0,51 Prozent abwärts auf 11.254 Zähler. 79 Prozent der Werte an der NYSE mussten Abschläge hinnehmen. Das Abwärtsvolumen lag bei 85 Prozent. Es gab elf neue 52-Wochen-Hochs und 1.083 Tiefs. Der US-Dollar wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen auf. EUR/USD gab um 0,67 Prozent auf 0,9622 USD nach. Das Pfund Sterling setzte seinen Abverkauf beschleunigt fort bis auf ein im asiatischen Handel gesehenes Rekordtief bei 1,0360 USD. Spekulationen hinsichtlich eines Eingreifens der Bank of England führten im Tagesverlauf zu einer deutlichen Reduktion des zwischenzeitlichen Minus von über 4 Prozent bis auf einen Abschlag gegen Ende des New Yorker Handels von nur noch 1,17 Prozent bei einem Stand von 1,0710 USD. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries sprang um satte 19 Basispunkte nach oben auf ein 12-Jahres-Hoch bei 3,88 Prozent. Gold verbilligte sich an der Comex um 1,41 Prozent auf ein 2-Jahres-Tief bei 1.632 USD. WTI-Öl gab um 2,39 Prozent auf ein 8-Monats-Tief bei 76,86 USD nach.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific ex Japan Index handelte 0,29 Prozent schwächer. Der Nikkei 225 konnte um 0,40 Prozent zulegen. Die veröffentlichten Daten zu den Gewinnen im chinesischen Industriesektor wiesen einen Rückgang um 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr aus. Der S&P Future notierte zuletzt 0,68 Prozent fester. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (12.342) ein Handelsstart im Plus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf die Daten zum Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter in den USA sowie auf den Index des US-Verbrauchervertrauens. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von KWS Saat und Verbio. Die Aktie von Helma Eigenheimbau dürfte unter einer gestern nach Xetra-Schluss veröffentlichten Gewinnwarnung für das laufende Geschäftsjahr leiden.

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