Marktüberblick

Marktüberblick: Ölpreise im Rallymodus

Der deutsche Aktienmarkt konnte zur Wochenmitte Zugewinne verbuchen. Der DAX schloss im Vorfeld der US-Notenbankentscheidung 0,28 Prozent fester bei 13.255 Punkten. MDAX und TecDAX legten um 0,70 beziehungsweise 0,78 Prozent zu. In den drei genannten Indizes gab es 71 Gewinner und 24 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 73 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 62,4 Millionen Aktien (Vortag: 60,5) im Wert von 2,93 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,10). Stärkste Sektoren waren Transport und Banken. Am schwächsten tendierten die Sektoren Bau und Einzelhandel. Fresenius SE zog an der DAX-Spitze ohne Nachrichten um 2,39 Prozent an. Deutsche Bank und Deutsche Post folgten mit Zugewinnen von 1,99 und 1,86 Prozent. Das Schlusslicht im Leitindex bildete Delivery Hero mit einem Minus von 1,61 Prozent. Im MDAX rückte Brenntag nach einem positiven Ausblick um 3,55 Prozent vor. Grenke setzte den am Vortag begonnenen Abverkauf mit einem Einbruch um 40,18 Prozent fort, obwohl das Unternehmen die Anschuldigungen von Viceroy Research im Bereich der Bilanzierung zurückwies.

An der Wall Street notierte der Dow zur Schlussglocke 0,13 Prozent höher bei 28.032 Punkten. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 verlor indes 1,67 Prozent auf 11.248 Zähler. Die Fed beließ wie allgemein erwartet ihre Geldpolitik unverändert und bestätigte ihre Bereitschaft, die US-Wirtschaft zu stützen. 60 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im Plus. Das Aufwärtsvolumen lag bei 71 Prozent. 89 neuen 52-Wochen-Hochs standen sieben neue Tiefs gegenüber. Stark gesucht waren Energiewerte mit deutlich anziehenden Ölpreisen. Die größten Abschläge auf Sektorenebene waren bei Technologiewerten und Kommunikationsdienstleistern zu beobachten.

Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index gegen Ende des New Yorker Handels unverändert bei 93,13 Punkten. Der Euro wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen ab. EUR/USD fiel um 0,30 Prozent auf 1,1811 USD. Stark gesucht waren das Pfund Sterling sowie der Yen.

Der S&P GSCI Rohstoffindex für 24 Spotpreise zog dank haussierender Ölpreise um 1,98 Prozent auf 351,98 Punkte an. Die EIA hatte einen Rückgang der US-Rohölbestände um 4,4 Millionen Barrel gemeldet. Erwartet hatten Analysten im Schnitt einen Anstieg um 1,3 Millionen Barrel. Auch die Benzinbestände gingen deutlich zurück. Daneben stützte der sich der Golfküste annähernde Hurrikan Sally die Preisentwicklung. Brent-Öl verteuerte sich um 4,27 Prozent auf 42,26 USD. Die US-Sorte WTI legte um 4,91 Prozent auf 40,16 USD zu. Der Preis für US-Erdgas sackte um 4,40 Prozent auf 2,26 USD ab. Comex-Kupfer stieg um 0,34 Prozent auf 3,07 USD. Gold handelte 0,08 Prozent fester bei 1.968 USD (1.658 EUR). Silber, Platin und Palladium verbuchten Verluste von 0,04 bis 0,87 Prozent.

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf minus 0,49 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen notierte am Abend unverändert bei minus 0,48 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss nach einem richtungslosen Handel 0,03 Prozent tiefer bei 173,97 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes kletterte um einen Basispunkt auf 0,69 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh ganz überwiegend schwächer. Der MSCI Asia Pacific Index fiel um 0,81 Prozent auf 173,20 Punkte. Wie allgemein erwartet, ließ die japanische Notenbank BoJ ihre Geldpolitik unverändert.

Heute stehen von der Makroseite die Verbraucherpreise für die Eurozone, die wöchentlichen Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe sowie der Philadelphia-Fed-Index im Fokus. Daneben richtet sich der Blick auf die Notenbanksitzung der Bank of England.

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