Marktüberblick

Marktüberblick: Nordex haussiert nach Großauftrag

Am deutschen Aktienmarkt überwogen am Dienstag die positiven Vorzeichen. Stützend wirkte die Hoffnung auf ein weiteres Konjunkturpaket in den USA. Zudem sorgten Fortschritte im Zulassungsprozess des Corona-Impfstoffs des Mainzer Unternehmens BioNTech für eine gesteigerte Risikofreude. Der DAX verbesserte sich um 0,60 Prozent auf 12.906 Punkte. MDAX und TecDAX verbuchten indes Abgaben von 0,13 und 0,41 Prozent. In den drei genannten Indizes gab es 58 Gewinner und 40 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen dominierte mit 83 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 60,6 Millionen Aktien (Vortag: 56,7) im Wert von 2,56 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,15). Stärkste Sektoren waren Banken und Industriewerte. Am schwächsten tendierten Bau und Einzelhandel. Deutsche Bank haussierte an der DAX-Spitze um 5,70 Prozent. MTU und Volkswagen folgten mit Aufschlägen von 4,64 und 2,06 Prozent. Bayer büßte als Schlusslicht im Leitindex 1,00 Prozent ein. Nordex sprang als stärkster Wert im TecDAX um 9,94 Prozent nach oben. Der Titel profitierte von der Meldung eines Großauftrags aus den USA. Grenke legte im MDAX um 9,94 Prozent zu und dehnte damit seine Erholung vom jüngsten Kurssturz aus.

An der Wall Street sackte der Dow Jones Industrial bis zur Schlussglocke um 1,33 Prozent auf 27.773 Punkte ab. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 verlor 1,89 Prozent auf 11.291 Zähler. Für schlechte Stimmung sorgte ein Trump-Tweet, wonach die Gespräche mit den Demokraten über ein weiteres Konjunkturprogramm bis nach den US-Präsidentschaftswahlen am 3. November vertagt werden sollen. 60 Prozent der Werte an der NYSE verbuchten Kursverluste. Das Abwärtsvolumen lag bei 72 Prozent. Es gab 148 neue 52-Wochen-Hochs und 18 neue Tiefs. Mit Blick auf die Sektorenperformance konnten lediglich die als defensiv geltenden Versorger zulegen. Die deutlichsten Abschläge waren bei Kommunikationsdienstleistern und zyklischen Konsumwerten zu beobachten.

Am Devisenmarkt kletterte der Dollar-Index gegen Ende des New Yorker Handels um 0,37 Prozent auf 93,76 Punkte. Daneben waren auch der Yen und der Franken, die ebenfalls als Fluchtwährungen gelten, stark gesucht. EUR/USD fiel um 0,37 Prozent auf 1,1739 USD. Am schwächsten unter den Hauptwährungen tendierte der Austral-Dollar.

Der S&P GSCI Rohstoffindex stieg um 1,83 Prozent auf 353,73 Punkte. Brent-Öl legte um 1,55 Prozent auf 41,93 USD zu. Der Preis für US-Erdgas sackte um 3,94 Prozent auf 2,51 USD ab. Comex-Kupfer notierte 1,03 Prozent schwächer bei 2,93 USD. Gold verbilligte sich belastet vom festen Dollar um 1,72 Prozent auf 1.887 USD (1.600 EUR). Silber und Platin verloren jeweils 4,85 Prozent.

Am Rentenmarkt kletterte die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf minus 0,53 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen notierte am Abend nach einem richtungslosen Geschäft einen Basispunkt tiefer bei minus 0,51 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,19 Prozent fester bei 174,55 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes gab nach der Vortagesrally um zwei Basispunkte auf 0,76 Prozent nach.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index handelte nahezu unverändert bei 173,09 Punkten.

Heute stehen von der Makroseite die Daten zur deutschen Industrieproduktion im Fokus. Am Abend zieht daneben das Protokoll der letzten Fed-Sitzung die Aufmerksamkeit auf sich. Unternehmensseitig richtet sich der Blick auf Cropenergies mit Quartalszahlen. Bereits gestern nach Börsenschluss hatte Dialog Semiconductor seine Umsatzprognose angehoben, was die Aktie im nachbörslichen Handel um rund 5 Prozent ansteigen ließ.

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