Marktüberblick

Marktüberblick: Nike leidet unter der Corona-Krise

Der deutsche Aktienmarkt litt zum Wochenausklang unter der anhaltenden Sorge vor einem Anstieg der Coronavirus-Neuinfektionen. Daneben belastete eine schwache Wall Street. Der DAX schloss vor diesem Hintergrund mit einem Minus von 0,72 Prozent bei 12.089 Punkten. Auf Wochensicht büßte der deutsche Leitindex damit 1,96 Prozent ein. MDAX und TecDAX verzeichneten am Berichtstag Verluste von 1,00 und 0,61 Prozent. In den drei genannten Indizes gab es 35 Gewinner und 62 Verlierer. Das Abwärtsvolumen dominierte klar mit 88 Prozent. Im DAX wechselten 112,0 Millionen Aktien (Vortag: 128,2) im Wert von 3,26 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 5,11) den Besitzer. Einzige Sektorenindizes im Plus waren diejenigen für Immobilienaktien und Softwaretitel. Am deutlichsten fielen die Abgaben bei Banken, Telekommunikationswerten und Automobiltiteln aus. Mit einem Plus von 2,65 Prozent belegte die Vonovia-Aktie nachrichtenlos die DAX-Spitze. Beiersdorf und SAP folgten mit Kursgewinnen von 1,24 und 1,09 Prozent. Das Schlusslicht bildete einmal mehr Wirecard mit einem Kursrutsch um 63,74 Prozent nach dem Insolvenzantrag vom Vortag. Das Wochenminus summierte sich damit auf für einen DAX-Wert historisch einmalige rund 95 Prozent. Deutsche Bank und Daimler gehörten mit Einbußen von 3,04 respektive 2,30 Prozent am Freitag ebenfalls zu den schwächsten Titeln.

An der Wall Street endete der Dow Jones Industrial 2,83 Prozent tiefer bei 25.016 Punkten. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 fiel um 2,49 Prozent auf 9.849 Zähler. 80 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im negativen Terrain. Das Abwärtsvolumen betrug 85 Prozent. Es gab 35 neue 52-Wochen-Hochs und 13 neue Tiefs. Alle Sektorenindizes verbuchten deutliche Verluste. Am schwächsten präsentierten sich Kommunikationsdienstleister und Finanzwerte. Für die Aktie des Sportartikelherstellers Nike ging es um 7,62 Prozent abwärts. Der Konzern musste im vierten Geschäftsquartal aufgrund der Corona-Krise bei Umsatz und Gewinn einen Rückgang hinnehmen, der größer ausfiel als von Experten im Schnitt erwartet.

Am Devisenmarkt stieg der Dollar-Index gegen Ende des New Yorker Handels um 0,11 Prozent auf 97,49 Punkte. EUR/USD notierte nach einem impulslosen Geschäft nahezu unverändert bei 1,1218 USD. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen konnte der als sicherer Hafen geltende Franken gegenüber allen anderen wichtigen Devisen aufwerten. Am schwächsten tendierten das Pfund Sterling sowie die konjunktursensiblen Währungen Kanada-Dollar und Austral-Dollar.

Der S&P GSCI Rohstoffindex für 24 Spotpreise sank um 0,66 Prozent auf 318,09 Punkte. Brent-Öl notierte 0,07 Prozent tiefer bei 41,02 USD. Comex-Kupfer stieg um 0,04 Prozent auf 2,68 USD. Gold verteuerte sich um 0,55 Prozent auf 1.780 USD (1.578 EUR). Silber, Platin und Palladium legten zwischen 0,65 und 2,67 Prozent zu.

Am Rentenmarkt gab die Umlaufrendite um zwei Basispunkte auf minus 0,49 Prozent nach. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen fiel um ebenfalls zwei Basispunkte auf ein Monatstief bei minus 0,48 Prozent. Der Euro-Bund-Future kletterte um 0,17 Prozent auf 176,68 Punkte. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes sackte um vier Basispunkte auf ein Monatstief bei 0,64 Prozent ab.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh nach enttäuschenden Konjunkturdaten aus Japan ganz überwiegend schwächer. Der MSCI Asia Pacific Index fiel um 1,35 Prozent auf 156,97 Punkte.

Heute richtet sich der Blick auf den Index für die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone sowie auf die Verbraucherpreisdaten für Deutschland.

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