Marktüberblick

Marktüberblick: Netflix unter Druck

Der deutsche Aktienmarkt konnte sich zur Wochenmitte von einer zwischenzeitlichen Schwäche erholen. Stützend wirkte eine freundlich eröffnende Wall Street, während die heute anstehende EZB-Sitzung manche Marktteilnehmer zurückhaltend agieren ließ. Der DAX schloss 0,43 Prozent fester bei 15.196 Punkten. MDAX und TecDAX sahen Aufschläge von 0,01 und 0,26 Prozent. In den drei Indizes gab es 55 Gewinner und 41 Verlierer. Das Abwärtsvolumen dominierte indes mit 62 Prozent. Besonders gesucht waren die Sektoren Pharma & HealthCare, Chemie und Konsum. Auffällige Schwäche zeigten derweil Versorger, Einzelhandelswerte und Immobilienaktien. Bayer, Fresenius SE und Linde führten die Gewinnerliste im DAX an. Am anderen Ende des Indextableaus rangierten Volkswagen, Vonovia und Delivery Hero.

An der Wall Street notierte der Dow Jones Industrial zur Schlussglocke bei 34.137 Punkten, ein Plus von 0,93 Prozent. Der technologielastige Nasdaq 100 verbesserte sich um 0,91 Prozent auf 13.935 Zähler. 76 Prozent der Werte an der NYSE konnten zulegen. Das Aufwärtsvolumen gestaltete sich ordentlich mit 87 Prozent. 228 neuen 52-Wochen-Hochs standen 41 Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren Rohstoffaktien und Finanzwerte. Lediglich Versorger mussten in der Sektorenbetrachtung Abschläge hinnehmen. Die Netflix-Aktie sackte um 7,40 Prozent ab und war damit der schwächste Wert im marktbreiten S&P 500. Der Streaming-Konzern hatte die Anleger mit seinem Kundenwachstum enttäuscht. Edelmetalle und Industriemetalle waren stark gesucht. Gold stieg an der Comex um 0,93 Prozent auf 1.795 USD. Silber, Platin und Palladium haussierten zwischen 1,86 und 4,39 Prozent. Comex-Kupfer verteuerte sich um 1,76 Prozent auf 4,29 USD.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh gestützt von den positiven Vorgaben der Wall Street auf breiter Front von der freundlichen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,77 Prozent auf 206,93 Punkte. Besonders kräftig aufwärts tendierte der japanische Nikkei 225. Der S&P Future notierte zuletzt 0,11 Prozent schwächer. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (15.280) ein Handelsstart im Plus erwartet.

Heute richtet sich der Fokus auf die EZB-Zinsentscheidung und die anschließende Pressekonferenz. Experten erwarten keine Änderung der Geldpolitik oder des Volumens des Corona-Kaufprogramms PEPP. An Konjunkturdaten sind vor allem die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und der Verkauf bestehender Häuser in den USA relevant. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von SAPNestle und Intel (nach US-Börsenschluss). Auf die Veröffentlichung der Quartalszahlen der Deutschen Börse gestern nach Xetra-Schluss reagierte die Aktie des Börsenbetreibers im nachbörslichen Handel mit einem Plus von rund 0,4 Prozent.

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